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  Aktuelles

Was gibt es Neues beim FAN - CLUB Salzburg Airport ? Aktuelle Nachrichten und Rückblicke auf vergangene Clubabende finden Sie hier
 

  02. Dezember 2018: November-Clubabend (09. Oktober)
 
2018-11

Im November Clubabend hatten die Vereinsmitglieder die Chance einen Einblick in die Airlineakquise der Salzburger Flughafen GmbH zu bekommen. Herr Prok. Christopher Losmann (MBA) trug unter dem Motto „Flughafenverkehr im Wandel“ vor. Im Anschluss an den Vortrag gab es ein Interview mit Christopher Losmann durch Richard Schano. Dabei wurden dem Flughafenmanager fragen rund um das Flugplanangebot, mögliche Löcher im Flugangebot und die Wettbewerbssituation im Allgemeinen gestellt.

Die Mitglieder bedankten sich für diesen sehr detaillierten Einblick in die Sichtweise der SFG mit einem herzlichen Applaus.

   
 
02. November
2018: Oktober-Clubabend (12. Oktober)
 
2018-10

Eine kleine photographische Reise in die USA war den Clubmitgliedern im Oktober gegönnt: Clubmitglied Mag. Thomas Weigl zeigte Bilder von seinem Besuch im Aerospache Museum des Bundesstaates Utah. Die an der nach dem Test- und Prototypen-Piloten Peter Hill benannten Luftwaffenbasis Hill Airbase verfügt über eine beeindruckende Sammlung an militärischem Fluggerät der amerikanischen Luftstreitkräfte. Neben Klassikern, wie Boeing B29, B47 oder B52 findet man dort auch eine militärische Tankerversion der zivilen Boeing B707, diverse Hubschrauber sowie Munition, oder Abschussrampen. Sicherlich wird das ein oder andere FAN-CLUB Mitglied dieses Museum in seine zukünftige Reiseplanung mit auf nehmen.

   
 
07. Oktober
2018: September-Clubabend (14. September)
 
2018-08

Unser Vorstandsmitglied und Biz-Jet-Profi Gerhard Sulzbacher berichtete traditionell von seinem Besuch auf der Geschäftsreise-Flugzeuge Messe EBACE in Genf. Die Messe, die alle 2 Jahre stattfindet, ist Schaufenster für die neuesten Business Jets und Hubschrauber mit Businessausstattung ausgestellt. 60 Jets wurden vor Ort präsentiert. Bei der Individualisierung der Kabinen der Business Jets sind keine Grenzen gesetzt, alles was man haben will bekommt man für das nötige Kleingeld. Ein weiterer Trend stand im Fokus, die Projekte für Überschall-Biz-Jets. Auf der EBACE konnte man erste Ideen und Modelle bestaunen. Auch wenn die Nachfrage nach den kleinen, aber teuren Fliegern sich unter der Mitgliedschaft des FAN-CLUB in Grenzen hält, freuten sich die Mitglieder wieder über diesen Einblick in die Welt der teuren und edlen Jets und bedankten sich herzlich mit einem großen Applaus.

 
07. Oktober
2018: August-Clubabend (10. August)
 
2018-09

Unter dem Titel „Was gibt’s Neues? Salzburg Airport 2018+“ stellte Flughafen-Prokurist und FAN-CLUB Ehrenmitglied DI Rudolf Lippold die aktuellen Bauprojekte am Mozartflughafen vor. Sein virtueller „Baustellen-Rundgang“ erstreckte sich von notwendigen Erneuerungsmaßnahmen an der Feuerwehrhalle, über die neue Vorfeldbeleuchtung bis hin zur Pistensanierung im nächsten Jahr. Dies wird eines der Projekte mit den größten Auswirkungen am Salzburg Airport, da der Flughafen über mehrere Wochen komplett geschlossen werden muss und eine komplexe Logistik aufgeboten wird. Darüber hinaus gewährte er einen Einblick in die Ideen, wie die Terminalinfrastruktur langfristig erneuert werden soll. Wir danken unserem Ehrenmitglied für den tollen und detailreichen Vortrag. Der Umfang der Projekte führte noch zu zahlreichen Fragen, die von Herrn Prok. DI Rudolf Lipold gerne beantwortet wurden.

 
23. Juli
2018: Juli-Clubabend (13. Juli)
 
2018-07

Um eines der westlichsten Länder Asiens kümmerte sich der Verein im Juli: Mr. Samer Modallal sowie Frau Mag. Sandra Zerbs vom Area Management für Österreich und Ost-Europa präsentierten die Fluggesellschaft Royal Jordanian. Die königliche Fluggesellschaft Jordaniens ist ähnlich vielfältig wie das Land selbst. Am historischen Kreuzungspunkt vieler Kulturen und Verkehrswege gelegen ist sie ein wichtiges Verbindungsglied zwischen dem Nahen Osten, Europa, Asien und sogar Nord-Amerika. Ihre Mitgliedschaft in der One-World Allianz hilft ihr dabei diese Stellung sogar noch auszubauen. Dennoch steht auch diese Fluggesellschaft vor großen Herausforderungen, die sie gerade mit einem neuen Management zu lösen versucht.

   
  21. Juni 2018: Airportlauf - FAN CLUB auch am Start
  Der Airportlauf am Salzburg Airport hat sich inzwischen zu einer festen Größe im Sportkalender Salzburgs entwickelt. Kein Wunder, dass auch der FAN-CLUB mit seinem Team am Start war. Dabei bestach aber die Mannschaftsleistung nicht so sehr im Laufen sondern in der Logistik. Der FAN-CLUB stellt seine helfenden Hände zur Versorgung der Sportler zur Verfügung. Wir wollen aber nicht vergessen auch einigen unserer Clubmitgliedern Respekt zu zollen, die auf eigene Initiative den Lauf mitgemacht haben. Hier nun einige Impressionen vom FAN-CLUB beim Airportlauf:
a
Das Team FAN-CLUB
s
Flughafen-Direktorin Bettina Ganghofer mit Kollegin aus Dresden und den
Obmännern den FAN-CLUB
c
Die Versorgungsstation des FAN-CUB
d
Wir helfen Flügel zu verleihen
   
 
21. Juni 2018: Juni-Clubabend (08. Juni)
 
2018-06
Das Wiener Eva Air Team zu Gast beim FAN-CLUB Salzburg Airport
Im Juni freute sich der FAN-CLUB Besuch aus Taiwan begrüßen zu dürfen: Drei Vertreter von EVA Air präsentierten die zweitgrößte Fluglinie der Insel Formosa, welche im deutschsprachigen Gebiet schon seit vielen Jahren erfolgreich Wien anfliegt. Die Crew des Wiener Hauptbüros für Europa um Edward P.H. Ho, Eric Chih-chung Hsueh und um Alexander Bertschler stellten die Fluglinie näher vor. Sie berichteten von ihren Angeboten aus Österreich, der Zusammenarbeit in der Star Alliance, der Flotte und dem  Netzwerk über ihren Hub in Taipeh. Auch die unterschiedlichen Serviceklassen wurden präsentiert. Eva Air war der Vorreiter bei der Einführung einer so genannten "Premium Economy".

Der Vortrag hat sicherlichen vielen Mitgliedern Lust auf einen Flug mit EVA Air gemacht und werden auch die Destination Taiwan auf Ihre Reise-To-Do-Liste setzen. Die Clubmitglieder bedankten sich mit einem großen Applaus.
   
 
21. Juni
2018: April & Mai Clubabend
 
2018-04
Obmann-Stv. Max Weidenhiller mit den Indochina-Reisenden Ernst Hillebrand &
Peter Knoll

Zu Anfang des Jahres 2018 unternahm FAN-CLUB Obmann Peter Knoll zusammen mit unserem Clubmitglied Ernst Hillebrand eine mehrwöchige Reise durch Indochina. Während des April-Clubabends und des folgenden Mai-Clubabend werden nun auch die Clubmitglieder Teil dieser Reise durch einen besonderen Teil Südostasiens.

Die beiden Reisenden unterstrichen Ihre gezeigten Photos mit eindrucksvollen Fakten und amüsanten Anekdoten – ganz nach dem Prinzip „Wer eine Reise tut, kann was erzählen“.

Im Verlauf von zwei Clubabenden berichteten sie nun über ihre Reise durch Vietnam, Kambodscha und Laos. Alledrei Länder sind aufstrebende Staaten und entfalten gerade ihr volles Entwicklungspotential. Trotzdem sind sie sich ihrer Geschichte und dem kolonialen Erbe bewusst. Aller Orten findet man Zeugnisse einheimischer Hochkulturen und dem französischen Kolonialzeit, manifestiert durch Paläste, Tempeln und Pagoden.  Aber auch das alltägliche Leben z.B. auf Märkten oder dem Strand wurde dokumentiert.

Die Clubmitglieder zollten den Reisenden großen Beifall und freuen sich auf den zweiten Teil im folgenden Monat.

   
 
02. April
2018: Neue Postanschrift
  Aufgrund einer organisatorischen Veränderung der Postfächer am Salzburg Airport ändert sich die Postaschrift. Ab spätestens 01. Mai 2018 lautet die neue Postaschrift:

FAN CLUB Salzburg Airport
Innsbrucker Bundesstrasse 105
A-5020 Salzburg, Austria

Bitte berücksichtigen Sie die geänderte Anschrift in ihrer postalischen Kommunikation mit unserem Verein.
   
 
02. April
2018: Jahreshauptversammlung (09. März 2018)
2018-03
Die im Amt bestätigten Vorstände des FAN-CLUB zusammen mit der neuen Flughafendirektorin Bettina Ganghofer während der Jahreshauptversammlung im März

Zur Jahreshauptversammlung des Vereins durfte der FAN-CLUB Salzburg Airport hohen Besuch begrüßen: Erstmals besuchte die neue Flughafendirektorin der Salzburger Flughafen GmbH, Frau Bettina Ganghofer, den Verein. In Ihrem Vortrag stellte sich Frau Ganghofer zunächst persönlich vor und berichtete von ihren Plänen für den Salzburger Flughafen sowie der zukünftigen strategischen Ausrichtung der Flughafengesellschaft. In der anschließenden Wahl, geleitet durch Clubmitglied Mag. Peter Plaikner, wurde dem Vorstand großes Vertrauen entgegengebracht und alle Mitglieder der Vereinsleitung wurden ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt.

 
26. Februar
2018: Februar Clubabend (09. Februar 2018)
 
2018-02
Obmann-Stv M. Weidenhiller zusammen mit den Vorstandsmitgliedern S. Weidenhiller und R. Schano.

Beim Februar Clubaben diskutierten unsere beiden Vorstandsmitglieder Richard Schano und Stephan Weidenhiller unter dem Titel: „ Luftfahrt, was nun?“ die aktuelle Lage der Luftfahrt. Dabei wurden die aktuellen Entwicklungen in Übersee genauso thematisiert, wie auch die Potentiale durch die neue Generation von Flugzeugtypen. Die Vortragenden schauten aber auch auf die Lage in Europa unter Beachtung der Stichworte BREXIT, Intermodularer Verkehr und Verkehrspolitik. Am Ende des Abend stand die Erkenntnis, dass die Luftfahrt weiterhin ein spannendes Feld ist und sich auch 2018 wieder vieles verändern wird.    

   
 
23. Januar
2018: Januar Clubabend (12. Januar 2018)
 

Der anwesende FAN-CLUB Vorstand mit Gottfried Darringer und David Schilcher
Beim ersten Clubabend des neuen Jahres gaben unser Mitglied Gottfried Darringer und sein Spotterkollege David Schilcher einen photographischen Rückblick auf das Jahr 2017 am Salzburg Airport. Sie erinnerten an die besonderen Flugzeuge am Mozartflughafen während der letzten Monate, wie zum Beispiel die letzten Air Berlin und Niki Flüge, sowie den Beginn der Eurowings Operations oder die vielfältigen VIP-Flieger und BIZ-Jets nicht nur während der Festspiele. Die Mitglieder gutierten den Vortrag mit einem großen Applaus und freuen sich auf ein hoffentliches buntes und abwechslungsreiches (Spotter-)Jahr am Salzburg Airport.
   
 
19. Dezember
2017: Weihnachtsfeier (09. Dezember 2017)
  Bei der traditionellen Weihnachtsfeier hatten die Clubmitglieder wieder einmal die Gelegenheit das Clubjahr Revue passieren zu lassen. Insbesondere die Feierlichkeiten um das 30jährige Clubjubiläum standen dabei nochmals im Mittelpunkt. Da Bilder mehr als Worte sagen, hier einige Impressionen der Weihnachtsfeier.

Der Vorstand des FAN-CLUB wünscht allen Mitgliedern und Freunden des Vereins ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
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19. Dezember
2017: November Clubabend (10. November 2017)
 
201711
FAN-CLUB Vorstände mit dem Vortragenden Robert Seiser

An diesem Clubabend hatten die Vereinsmitglieder die Möglichkeit zwei Ausflüge nochmals zu erleben: Es wurden Videos des DC6-Jubiläumsrundflugs und des Ausflugs zu Heli Austria gezeigt.

Die Clubmitglieder Horst Hofer und Robert Seiser hatten beide Veranstaltungen mit ihrer Kamera begleitet und gaben nochmals einen exklusiven Rückblick. Die Vereinsmitglieder waren von beiden Filmen begeistert und bedankten sich mit jeweils herzlichen Applaus bei den Machern.

 
 
   
 
05. November
2017: Oktober Clubabend (13. Oktober 2017)
 
2017-10
Brigadier Promberger mit Vorständen des FAN-CLUB Salzburg Airport

Im Oktober wurde es militärisch: Chef des Stabes der Luftstreitkräfte (LuSK)  Herr Brigadier Gerfried Promberger referierte zum Thema: „Luftstreitkräfte im Österreichischen Bundesheer“.

Das Kommando ist hauptverantwortlich für die Sicherstellung der österreichischen Lufthoheit über seinem Staatsgebiet. Herr Promberger stellte dabei neben seinem persönlichen Werdegang und Aufgabengebiet auch die Struktur und Aufgaben der österreichischen Luftstreitkräfte vor. Ein großer Teil der Aufgaben werden aus Salzburg heraus gesteuert und befehligt.

Neben den Salzburg angesiedelten Tätigkeiten stellte Herr Promberger aber auch die anderen Infrastruktureinrichtungen der österr. Luftstreitkräfte und deren Aufgaben vor.

Die Clubmitglieder stellten im Anschluß eifrig Fragen und konnten mit dem sicheren Gefühl nach Hause gehen, dass der Luftraum über ihnen gut geschützt ist.

   
   
 
08. Oktober
2017: September Clubabend (08. September 2017)
 
2017-10
Schriftstellerin, Segelfliegerin und Fluglotsen Judith Spörl mit
FAN-CLUB Obmann Peter Knoll

Vortragende ist heute Frau Judith Spörl, „liebevoll Tante Ju genannt“. Sie berichtet heute über das Segelfliegen, sowie über die Ausbildung bei der deutschen Flugsicherung (DFS) zur Fluglotsin und die Arbeitsweise am Tower des Salzburg Airport

Zuerst berichtet Sie eindrucksvoll über den Ablauf eines Segelflugs von den Startvorbereitungen, über den Start per Seilwinde, den Flug und dem Landeanflug. Dabei geht Sie auch immer wieder auf die Sicherheitsmaßnahmen ein.

Im Anschluss liest Frau Spörl einen Auszug aus ihrem Kinderbuch „Lena fliegt sich frei!“ vor. Das Buch hat Sie bereits Anfang des Jahres beim FAN-CLUB im Rahmen einer Signierstunde kurz vorgestellt.

Im dritten Teil Ihres Vortrags berichtet Sie über die Arbeitsweise am Tower in Salzburg. Obwohl das Thema Flugsicherung und Tower schon oftmals beim FAN-CLUB durch Kollegen der Austrocontrol vorgestellt wurde immer wieder ein spannendes Thema mit neues Facetten.

Es wurden viele Bilder gezeigt und nach dem Vortrag wurden noch einige Fragen gestellt, die von Frau Judith Spörl gerne beantwortet wurden

   
 
28. August
2017: August Clubabend (11. August 2017)
 

Kajetan Steiner (Mitte) mit FAN-CLUB Vorständen

Unser Vortragender ist heute Herr Kajetan (Kai) Steiner zum Thema „Nordkorea – Reise in eine vergangene Zeit“

Zu Beginn der Reise, wurde in China noch das Flugzeugmuseum Datang Shan besucht in dem Iljuschin IL-18, IL-62, Curtiss, Flugboot, DC8 Orbis Augenklinik, IL 12, Vickers Viscount, Kampfjets und Regierungsflugzeuge ausgestellt sind.

Die Einreise nach Nordkorea ist derzeit ausschließlich über China möglich. Der Flug erfolgte mit TU 204 der Air Koryo nach Pjöngjang, am Vorfeld konnte noch ein Blick in das Glascockpit einer IL-76 geworfen werden, danach folgte die Einreise-Prozedur nach Nordkorea. Das Umfassende Reiseprogramm führte mit chinesischem Bus (trotz internationaler Isolierung wird viel importiert) nach Haeju in die Freihandelszone Kaeson. Hier fanden am 27.5.1953 Friedensgespräche zwischen Nord- und Südkorea statt. Die Straßen wirken fast alle wie ausgestorben, man sieht fast nie Menschen. Die Architektur ist geprägt von sozialistischen Plattenbauten. Photographieren in Nordkorea ist schwierig, da an vielen Orten ein Photographierverbot (zum Beispiel bei Tunneln) besteht.

Mit einem IL-18 Flug von einem Militärflughafen ging es zum Mont Meng Mu (hoher Berg) und zu einem künstlichen Wasserfall in Rin Mang Su. Dann gab es noch einen Aviation-Day inklusive einem Rundflug mit einer IL62, einer IL 76 und mit einer AN24. Eine Tupolev 154B stand abgestellt am Vorfeld. Jede Reise geht mal zu Ende und es erfolgte der Rückflug mit einer TU 204 nach Peking, dann mit dem Airbus A380 der Lufthansa retour nach Frankfurt und weiter nach Salzburg mit Fokker 100.

Es wurden viele interessante Bilder aus einem uns fernen Land gezeigt und nach dem Vortrag wurden noch einige Fragen zu diesem spannenden Land gestellt, die von Kajetan Steiner gerne beantwortet wurden.

   
 
31. Juli
2017: Juli Clubabend (14. Juli 2017)
 

Herr Mag. Christian Paul zusammen mit Obmann Peter Knoll und Obmann-Stv. Max Weidenhiller

Vortragender im Juli war Herr Mag. Christian Paul zum Thema „Flugsicherung in Salzburg“. Herr Mag. Paul ist seit 2003 bei Austro Control beschäftigt und seit 2005 in Salzburg tätig.

 Die Austro Control GmbH (ACG) ist privatwirtschaftlich organisiert und darf keine Betriebsgewinne erwirtschaften. Die Zentrale der Gesellschaft hat ihren Hauptsitz in Wien. Insgesamt sind ca. 1000 Mitarbeiter beschäftigt, davon 300 Fluglotsen.

 Am Standort Salzburg (LOWS) gab es 2016  80000 Gesamtbewegungen, 30000 Starts (IFR/VFR) u. 30000 Landungen. Täglich fliegen über Österreich ca. 4000 Luftfahrzeuge. Die Flugsicherungsstelle Salzburg besteht hauptsächlich aus dem Tower und der Anflugskontrollstelle / Radar. Es herrschen wegen des neuen Towers sehr gute Arbeitsbedingungen. Der Zuständigkeitsbereich umfasst die nähere Umgebung des Flughafens. Als Besonderheiten gelten die Nähe zu München und die hohen Berge im Süden des Airports. Die Ausbildung zum Flugverkehrsleiter erstreckt sich von der strengen Selektion der Bewerber über die einzelnen theoretischen und praktischen Ausbildungsschritte bis zur Erlangung der ATCO-Lizenz

Der heutige Vortrag war wieder ein Highlight in unserer Fan-Club Akademie, der von den Mitgliedern mit großem Interesse aufgenommen wurde. Ein großer Applaus war Dank an Herrn Mag. Paul, der aber erst nach Beantwortung vieler Fragen in die „Freiheit“ entlassen wurde.

 

   
 
26. Juni
2017: Juni Clubabend (09. Juni 2017)

Richard Schano sieht die Niederlande als
Beispiel gelungener Flughafenpolitik

Club-Konsultent Richard Schano legte im Rahmen des Juni-Clubabends seine Sicht zu den aktuellen Herausforderungen der Flughafenpolitik dar:  Die EU-Flughäfen kämpfen im Spannungsfeld zwischen Verkehrs- und Flughafenpolitik. Auf der Basis einer ACI-Dokumentation über "Flughafen-Eigentümerschaft" gibt der Vortragende zunächst einen Überblick über die Eigentumsverhältnisse der europäischen Flughäfen. Immer mehr Airpoprts verschreiben sich einem Public-Private-Partnership Modell, in einigen Ländern wie Portugal oder Ungarn sind die Flughäfen schon gänzlich privatisiert.  

Die Frage lautet: Ist Luftverkehr öffentliche Aufgabe oder Markt und Wettbewerb? Die kläglichen Versuche in NRW, Kapazitäten im Zuge von politischen Lenkungsideen zu verschieben, haben gezeigt,wie ohnmächtig die Flughafenpolitik ist. Alle wichtigen Entscheidungen landen vor Gericht.

Es geht auch anders: In den Niederlanden zeigt das Beispiel Eindhoven, wie eine gelenkte Flughafenpolitik ("Alderstafel") eine Verkehrsverteilung auf einen Hauptflughafen und mehrere kleinere Flughäfen schaffen kann. Demnächst kommt Lelystad als rein touristischer Flughafen für das Outgoing dazu. Eindhoven hatte noch vor einem Jahrzehnt weniger Passagiere als Salzburg, heute 5,4 Millionen. Die Passagierzahlen haben sich seit 2008 verdreifacht. Das nennt man Nutzung regionaler Flughafenkapazitäten. Deren Eigentum liegt großteils bei Amsterdam-Schiphol.

Die Clubmitglieder dankten dem Vortragenden mit einem großen Applaus für den Vortrag.
   
 
26. Mai
2017: Mai Clubabend (12. Mai 2017)
 

Obmann Peter Knoll, Dir-Stv. Prok. DI. Rudolf Lipold und Obmann-Stv. Max Weidenhiller

Vortragender ist heute Herr Dir.-Stv. Prok. DI Rudolf Lipold der Salzburg Flughafen GmbH zum Thema „Generalsanierung Piste 15/33“

Bevor wir zu den Details gehen, unsere Piste stammt wurde 1959/1960 errichtet und gehört zu den ältesten Betonpisten die heute noch in Betrieb und noch nicht generalsaniert wurde. Der älteste Teil ist der Mittelteil, die Stoppfläche Nord (300m) wurde 1986 in Asphalt angefügt.

In den letzten 3 Jahren sind die Kosten zur Instandhaltung der Runway stark gestiegen, es wurden schon 2 bis 6 gesamte Platten herausgenommen und mit Schnellbeton wieder aufgefüllt damit der Flugbetrieb am nächsten Tag wieder weitergehen konnte. Durch die Kostenexplosion ist man zum Schluss gekommen, dass die Generalsanierung nicht aus bleibt.

Es wurden Studien durchgeführt die am Ende zum Schluss gekommen sind, dass die bestehende Piste bestehen zu lassen, die Oberfläche zu entspannen bzw. zu zertrümmern und dann mit einer dünnen Asphaltschicht zu überziehen. Dabei sollen auch Schlitze für die Verrohrungen der Befeuerung gemacht werden. Darauf kommt der Asphaltoberbau der in der Mitte 30 bis 32 cm hoch ist und am Rand rund 20 cm. Bei der Sanierung werden auch die Schultern befestigt.Es wird ein durchgängiges Dachprofil von 1,5% nach beiden Seiten angestrebt, damit das Wasser besser abrinnen kann.  Diese Studie wurde vor einem Jahr abgeschlossen, danach wurde ein Generalplaner gesucht. Diese Aufgabe übernimmt Werna-Consult, die schon viel Erfahrung mit Sanierungen dieser Größe haben. Dabei wurden 2 Varianten entworfen: Entweder an 260 Tagen in der Nacht zu arbeiten oder den Flughafen für 5 Wochen zu zusperren. Man hat sich schließlich aus Gründen des Lärmschutzes und der Kosteneffizienz für die 2.Variante entschieden. Der Flughafen wird somit von 24. April bis 22. Mai 2019 gesperrt.

Hubschraubern soll ermöglicht werden während der Sperre den Flughafen anzufliegen; (Rettung und Polizei dürfen sowieso jederzeit fliegen)

Es wurden zahlreiche Fragen gestellt, die von Herrn Lipold gerne beantwortet wurden.

   
 
27. April
2017: April Clubabend (07. April 2017)
 

Unsere Vorstandsmitglieder erzählten facettenreich von der Jubiläumsreise in
die Karibik.
Die Jubiläumsreise des FAN-CLUB Salzburg Airport ließ die Clubmitglieder in die traumhafte Welt der Karibik entschwinden. Um die Daheim-Geblienen auch in den Genuss der eindrucksvollen Landschaften und einzigartigen Erlebnisse kommen zu lassen, nutzten die vier Vorstandsmitglieder, die auch Teil der Reisegruppe waren den April-Clubabend und zeigten Ihre Urlaubsphotos. Sie Untermalten die Bilder mit den Anekdoten und Erlebnisse der Reise. 

Von Ihrem Zielflughafen St. Maarten unternahmen die Reiseteilnehmer verschiedenste Ausflüge rund um und surch die Insel. Highlight war natürlich der Aufenthalt am berühtesten Spotter-Strand der Erde, dem Maho Beach. Über diesen schmalen sandigen Streifen fliegen die Flugzeuge in wenigen Metern und lassen dabei sogar das Meerwasser aufwirbeln. Ein weiterer Abstecher führte auf die Nachbarinsel St. Barths.

Es war eine durch und durch gelungene Reisereportage, die von den Clubmitgliedern mit großem Applaus bedacht wurde.
   
 
06. April
2017: Jahreshauptversammlung 2017 (10. März 2017)
 

Tafelübergabe beim Posten des Schriftführers: Wilfried Salomon übergibt nach
10 Jahren an Andreas Wünsche.


Clubmitglied stellte die Dreiecksbeziehung "Luftverkehr, Umwelt, Wirtschaft" dar
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung hat sich unser langjähriger Schriftführer, Wilfried Salomon, in den FAN-CLUB Ruhestand verabschiedet. 10 Jahre lang hat er das Amt vorbildlich, stets mit spitzem Sitft geführt. Seine verfassten Schriftstücke gaben nicht nur immer den Inhalt akkurat wieder, sondern boten meist auch noch Grund zum Schmunzeln. Die Mitglieder und der Vorstand danken Wilfried für sein Jahrzehnt Vorstandstätigkeit und hoffen, dass er weiterhin mit so viel Leidenschaft und Einsatz dem Verein erhalten bleibt.

In die Fußstapfen von Wilfried Salomon tritt der neu gewählte Schriftführer Andreas Wünsche. Andreas ist ein engagiertes Clubmitglied und wir wünschen ihm für die Rolle des Schriftführers alles Gute. Bei der Wahl des Vorstands wurden die übrigen Mitglieder in Ihren Ämtern bestätigt. Als neue Kassaprüfer fungieren für die nächsten zwei Jahre Evelyn Graffer und Franz Wörndl.

Clubmitglied Martin Weiß hielt zum Thema „Luftverkehr, Umwelt, Wirtschaft – eine Dreiecksbeziehung“ einen interessanten Vortrag:

Flugzeuge bewegen sich in der Atmosphäre und zwar in der Troposphäre, ca. 12 km hoch. In der Troposphäre spielen sich die Wettererscheinungen ab. Darüber liegt die Tropopause, die Grenze zur Stratosphäre, die stabil und wetterunabhängig ist. Die Temperatur in diesen Höhen ist ziemlich stabil mit -50 bis -60 Grad. Für Flugzeuge mit ihren Verbrennungsmotoren ist Kälte günstig. Der Verbrauch ist geringer und somit versucht jeder Pilot die größtmögliche Höhe zu bekommen. Bei Verbrennung von Kerosin entsteht pro kg Kerosin etwa 1,24 kg Wasserdampf, der als Kondensstreifen sichtbar ist. Zur Wolkenbildung tragen die Kondensstreifen mit nur 0,3 % bei, sie verschwinden aber nach kurzer Zeit. Die Sonneneinstrahlung ist somit nicht gestört.

Die Entwicklung des Luftverkehrs ist rasant gestiegen. Das sieht man an den Umsatzzahlen: 2004: 294 Mrd. $, 2016: 539 Mrd. $. Ebenso groß ist die Steigerung der Passagierzahlen: 2006: 2 Mrd., 2016: 3,7 Mrd. und für 2035 geht man von 7 Mrd. Passagieren aus. In Österreich sind es für 2015: 27,3 Mio. Passagiere. Das zeigt das enorme Wirtschaftspotential des Luftverkehrs.

Durch den Flugverkehr entstehen durch den Antrieb durch Verbrennungsmotoren Belastungen für die Umwelt. Die EU hat für den Zeitraum 2000 – 2050 empfohlen, den Treibstoff um 75 %, die Stickoxyde um 90 % und den Lärm um 2/3 zu reduzieren. Der Luftverkehr hat bereits große Anstrengungen gemacht, um diese Ziel zu erreichen. Zwar nicht ganz uneigennützig, denn die Erreichung dieser Ziele senkt die Betriebskosten. 1/3 der Kosten gehen heute zu Lasten des Treibstoffs. Die Vorteile für die Umwelt sind unübersehbar.Treibstoffeinsparungen in der Luftfahrt sind durch Gewichtsreduzierungen, Flugzeugrumpf aus Kohlefaser, erreichbar. Weiters durch neue Technologien im Triebwerksbau. Treibstoff sparen kann man auch durch Elektromotoren erreichen, die die Flugzeuge zum Taxiing benutzen. Auch die Entwicklung von Biotreibstoffen (Beimischung) geht in diese Richtung.

Auch die Betriebseffizienz hat sich verbessert, besonders in der Luftfahrt. Lag der Verbrauch 1990 noch bei 6,3l/100km/Passagier so ist dieser Wert 2015 auf 3,63 l gesunken. Für 2016 beträgt er 3,51 l. Der Durchschnittsverbrauch der  der deutschen Flugzeugflotte beträgt derzeit 3,63 l. Weitere Beiträge zur Effizienz und Schnelligkeit im Flugverkehr tragen intelligente Triebwerke, größere Wartungsintervalle, satelliten-gestützte Navigation (flexiblere Flugrouten, Anflug, Abflug) bei.

Die Zuhörer verfolgten den gut strukturierten und klar dargebrachten Vortrag mit großem Interesse an dessen Ende sich ein großer Applaus anschloss. Das Interesse zeigte sich auch darin, dass Mag. Weiß erst nach Beantwortung einiger Fragen der Zuhörer aus der Rolle des Vortragenden entlassen werden konnte.
   
 
16. Februar
2017: 30 Jahre FAN-CLUB Salzburg Airport (10. Februar 2017)
  Am Freitag, den 10. Februar 2017, feierte der FAN-CLUB Salzburg Airport sein 30jähriges Bestehen. Unter den Ehrengästen befand sich LH-Stellvertreter und Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Stöckl sowie Prokurist Rudolf Lipold als Vertreter der Geschäftsführung des Salzburg Airport. Beide betonten in Ihren Grußworten die Wichtigkeit des Vereins, lobten das außerordentliche Engagement des FAN-CLUB und bedankten sich für die gute Zusammenarbeit. Der Verein freute sich auch Gäste der Luftfahrtvereine aus Innsbruck, Linz und Wien. Es wurde ein gelungenes Fest für über 150 anwesende Mitglieder mit vielen glücklichen Gewinnern! Da Bilder mehr sagen als 1000 Worte, hier einige Impressionen des Abends:
 
 
   
 
07. Februar
2017: Januar-Clubabend (13. Januar 2017)
 
Im Rahmen des Januar Clubabends versuchte Vorstandsmitglied und Luftfahrtexperte Richard Schano das vergangene Jahr aus Sicht der Aviatik zu analysieren und einzuordnen. Das Jahr 2016 bot einige spannende Entwicklungen, die weit über das Jahr 2017 hinaus Strahlkraft haben werden und auch die Airline-Szene am Mozartflughafen durcheinanderwirbeln werden. Die Entwicklungen rund um Air Berlin, Niki und Eurowings sind nur Bruchstücke von vielen weiteren globalen Entwicklungen, die ihre Ursache auch in den aktuellen Bewegungen auf der Bühne der Weltpolitik (BREXIT, USA-Wahl) haben.   

Auch ein Blick in die Zukunft auf erscheint vor den aktuellen Themen ungenauer als je zuvor.
Wie geht es im Jahr 2017 weiter? Hier die Prognose von Richard Schano: Gehen Sie zu einer Kartenleserin.  Die blickt besser in die Airline-Zukunft. Der heutige Vortrag ist wieder ein Mosaikstein in unserer Fan-Club Akademie, der von den Mitgliedern mit großem Interesse aufgenommen wurde. Ein großer Applaus war Dank an Richard Schano, der aber erst nach Beantwortung einiger Fragen in die „Freiheit“ entlassen wurde. Deshalb freuen wir uns schon auf die nächste Analyse um einen Abgleich der Situationen vor und nach 2017 machen zu können.

Im Rahmen des Clubabends präsentierte Judith Spörl, Flugverkehrsleiterin am Salzburg Airport, ihr Buch „Lena fliegt sich frei“. Und signierte Bücher für interessierte Clubmitglieder.

2017-01
Vortragender Richard Schano, Obmann Peter Knoll und Autorin Judith Spörl
   
 
08. Januar
2017: Weihnachtsfeier (10. Dezember 2016)
  Bei der alljährlichen Weihnachtsfeier hatten unsere Vereinsmitglieder wieder die Chance gemeinsam das vergangene Vereinsjahr Revue passieren zu lassen und bei einem hervorragenden Buffet Köstlichkeiten der Lagadere Küche zu genießen. Ein Dank an all unsere Clubmitglieder, die den Vorstand auch in diesem Jahr tatkräftig unterstützt und zu einem aktiven Vereinsleben beigentragen haben. Wir wünschen allen Mitgliedern, Unterstützern, Sponsoren, Freunden und Interessierten unseres Vereins ein Gutes Neues Jahr 2017. Für den FAN-CLUB wird es auf jeden Fall ein spannendes und festliches Jahr. Wir erlauben uns hier einige Impressionen unserer Weihnachtsfeier online zu stellen.
 
 
   
 
07. Dezember
2016: November Clubabend (11. November 2016)
 
2016-11
Gerhard Sulzbacher, Andreas Buchmayr und Max Weidenhiller

Vortragender ist heute Major Andreas BUCHMAYR vom Fliegerhorst Linz zum Thema „IFR Ausbildung am Hubschrauber“.  

Der Hubschrauber zu diesem Thema ist die Agusta Bell 212. Die Bell 212 ist ein 2-motoriger Transporthubschrauber. 23 Bell 212 sind derzeit in Linz Hörsching stationiert. Verwendet werden die Bell 212 für Truppentransport (6 voll ausgerüstete Soldaten mit ca. 120 kg Ausrüstung), Außenlasttransporte (1000 – 1200 kg), Windenbergung, Feuerlöschflüge, Krankentransporte (3 liegend, 4 sitzend; oder mit mobiler Intensivstation) und Pilotenausbildung.
Die Endurance beträgt etwa 2:40 Stunden, mit Zusatztanks 3:25 Stunden. 4 dieser Hubschrauber sind im Pool of Forces, sie müssen innerhalb von 60 Tagen bereit für einen Auslandseinsatz sein. International wurden die Bell 212 bei KFOR (Kosovo), EUFOR (Bosnien, Sarajevo), EDA (European Defend Agency; europäische Zusammenarbeit bei Hubschrauberoperationen), NATO PIP (Partnership in Peace) eingesetzt.

Die IFR Ausbildung wird auf Flächenflugzeugen (Catana, PC7) durchgeführt. Die Ausbildung endet mit dem Frozen-ATPL. Dann erfolgt die Trennung in Fläche und Rotor. Die IFR tauglichen Hubschrauber sind die Bell 212 und der Black Hawk. Die Flächenpiloten müssen sich erst auf das Fliegen mit Hubschrauber gewöhnen. Anders als beim Flächenflugzeug nimmt der Hubschrauber Fahrt und Höhe mit 5 Grad Nose-down auf. Auch ist ein Hubschrauber instabiler als ein Flächenflugzeug. Die Umschulung auf den Hubschrauber dauert ca. 10 Monate mit Theorie und 100 Flugstunden.

Der Vortrag wurde von vielen Bildern begleitet. Zum Abschluss gab es noch Aufnahmen von der Heli Expo 2016 in Luisville. Für viele Mitglieder war Major Andreas Buchmayr kein Unbekannter, der Fan-Club hatte im Frühjahr im Rahmen einer Exkursion die Möglichkeit seine Staffel in Linz Hörsching zu besuchen. Er musste noch viele Fragen der sehr interessierten Mitglieder beantworten bevor er hochdekoriert mit dem Fan-Club Abzeichen und großem Applaus entlassen wurde.

 

   
 
25. Oktober
2016: Oktober Clubabend (14. Oktober 2016)
 

2016-10
Gerhard Sulzbacher, Hans Huemer & Peter Knoll (v.l.n.r.)

Vortragender heute ist heute Herr Hans Huemer, Aviation Projects Coordinator bei den „Flying Bulls“ mit dem Thema: „The Fling Bulls“ allgemein und Beteiligung an Airshows von der Anfrage bis zur Durchführung.

Herr Huemer erläuterte zuerst seinen beruflichen Werdegang bis zu seinem derzeitigen Aufgabenbereich eines „Aviation Projekt Coordinators“. „The Fying Bulls“ gliedern sich in 2 Bereiche: Passagierflüge, Eventfliegerei.

Der Vortragende erzählte die Geschichte der „Flying Bulls“ mit über 60 Mitarbeitern. Im Anschluss stellte er beispielhaft einige Flugzeuge aus der Flotte vor. Für Event-Einsätze werden bis zu 23 LFZ verwendet. Ihr Wirkungsbereich ist vorwiegend Europa. Danach schilderte Hr. Huemer den Ablauf eines Events von der Anfrage über die Planung (Technik, Logistik, Verwaltung) bis zur Durchführung. Die „Flying Bulls“ nehmen durchschnittlich an 60 Veranstaltungen pro Jahr teil. Die Airshow-Saison beginnt mit einer intensiven Trainingswoche. Während des Jahres werden zwischendurch ebenfalls Trainings-Einheiten abgehalten. Die „Flying Bulls“ haben 8 fixangestellte Piloten. Dazu kommen nach Bedarf Freelancer.
         
Im Anschluss an seinen Vortrag musste Hr. Huemer noch viele Fragen von Club-Mitgliedern beantworten. Grosser Applaus beendete die sehr interessanten Ausführungen zum Thema.

   
 
03. Oktober
2016: September Clubabend (09. September 2016)
 

2016-09
Hr. Guido Hackl mit Obmann Peter Knoll
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Vortragender im September war Country Manager Herr Guido HACKL von AIR FRANCE/ KLM. Herr Guido Hackl begann seine Laufbahn bei Lufthansa, wechselte dann zu Swiss-Sabena. Nach der Sabena Pleite wirkte er beim Aufbau von Brussels Airlines mit und folgte später dem Ruf der KLM. Als KLM Mitarbeiter ist nun für Air France in Österreich tätig. Sein erster Kontakt mit Österreich im Rahmen der KLM war die Betreuung des Fluges Salzburg Amsterdam durch Air Alps.

Außer Wien fliegt Air France derzeit keinen weiteren Flughafen in Österreich an, da sich zurzeit kein positiver Ertrag darstellen lässt. Ein Video-Porträt stimmt auf die Air France/KLM-Gruppe ein. Eine Serie von Bildern zeigte die verschiedenen Klassen der Air France. Es wurde eine neue 1. Klasse auf der B777 eingeführt, die nach und nach auf andere Flugzeugtypen nachgerüstet wird. Die 1. Klasse spielt ex Österreich keine besondere Rolle (ca. 150 Tickets pro Jahr). Es gibt weiters die Business-Klasse und eine Premium-Economy-Klasse mit besseren Sitzen als die reine Economy-Klasse auf den Air France Fliegern. KLM bietet keine 1.Klasse an, dafür eine World-Business-Class, eine Economy-Comfort und eine Economy-Class an. Air France gilt als die „feine Fluglinie“ während KLM eher als „Kumpel-Airline“ wahrgenommen wird. Mit ihrem Flaggschiff dem A380 ist Air France sehr zufrieden. Auf Grund der Kapazitätsgröße schafft der A380 auf der Strecke New York mit 6 Flügen die gleiche Anzahl von Passagieren wie mit 7 anderen Großraumflugzeugen. Ein anderes Großraumflugzeug, der A340 ist in die Jahre gekommen und ist nicht mehr so wirtschaftlich, wird in den nächsten Jahren ausgeflottet. Der Charles de Gaulle Airport ist in den Rankings eher hinten zu finden. Grund sind die langen Umsteigewege zwischen Nicht-Air-France-Airlines und Air France. Das Umsteigen von Air France zu Air France ist viel besser optimiert. Dagegen hat der Flughafen Amsterdam Schiphol eine viel bessere Reputation. Air France/KLM hat ein Joint Venture mit Delta und Alitalia abgeschlossen, das für 10 Jahre Gültigkeit hat. Das ermöglicht den Passagieren mit diesen 3 Airlines zu gleichen Ticketpreisen auf deren Netz zu fliegen.

Die Mitglieder nahmen die Informationen über Air France/KLM mit großem Interesse auf. Herr Guido Hackl wurde erst nach vielen Fragen mit einem großen Applaus entlassen. 

   
 
03. Oktober
2016: August Clubabend (12. August 2016)
 
2016-08
Die Obmänner Max Weidenhiller und Peter Knoll mit Daniel Ebner

In die Welt der Kulinarik an Bord eines Flugzeuges entführte Daniel Ebner, Leiter des Do & Co Standorts am Flughafen Salzburg. Nachdem die Clubmitglieder bereits bei der Reise nach Istanbul vor einem Jahren einen hautnahen Eindruck von der gewaltigen Logistik einer Catering Küche bekamen, folgte nun mehr Hintergrund-Infos zum Unternehmen:

Die Firma wurde 1981 von Attila Dogudan als Feinkostgeschäft in der Wiener Innenstadt gegründet. Angeschlossen war ein Partyservice. Niki Lauda wurde auf die Firma aufmerksam und lies sich fortan das Catering für seine LAUDA AIR von DO & CO liefern. In weiterer Folge wurden Formel 1 Rennen betreut. 1998 ging die Firma an die Börse und übernahm die traditionsreiche Konditorei Demel in der Wiener Innenstadt. 2004 wurden LUFTHANSA und EMIRATES Kunden der Firma. Das Großereignis des Jahres, die Fußball EM in Portugal, wurde von DO & CO betreut. Es sollten weitere Fußball EMs folgen: 2008 die EM in Österreich und der Schweiz, 2012 in Polen und der Ukraine und zuletzt 2016 die EM in Frankreich. 2007 wurde TURKISH AIRLINES Kunde und es wurde eine Großküche in Istanbul gebaut, die heute an die 150 000 Essen pro Tag bereitstellt.

Ein weiteres Standbein wurde mit dem Zugcatering geschaffen. Unter der Marke „Henry am Zug“ werden 170 Züge der ÖBB pro Tag verköstigt.
Durch Aufträge für Catering bei Skirennen und Skispringen wurde das Event-Catering weiter ausgebaut. Heute arbeiten 30 Küchen in 11 Ländern und 3 Kontinenten mit 10 000 ständigen Mitarbeitern und mit viel Leihpersonal für das leibliche Wohl der Kunden. DO & CO steht auf 3 Standbeinen: Airline-Catering, Event-Catering und Restaurants. Es wird alles selbst gekocht (kein Zukauf). Neben dem Essen kümmert sich die Firma auch um Zeltbau, Musik und Dekoration.

Derzeit sind mehr als 60 Airlines Catering-Kunden und auch große Fußballvereine wie Bayern München, Austria Wien und Red Bull Salzburg nehmen die Dienste in Anspruch. Machte DO & CO 2006 200 Mio. Umsatz sind es heute ca. 1 Milliarde Euro.

Der Standort Salzburg liefert an einem Chartersamstag im Winter etwa 8000 Essen an die Airlines, 29 Mitarbeiter arbeiten an einem reibungslosen Ablauf. Das Stammpersonal muss mobil sein, wenn es an schwachen Tagen in Salzburg nicht viel zu tun gibt, werden die Mitarbeiter dank einer  ausgeklügelten Logistik an Standorte mit höherer Auslastung verlegt.

Die Mitglieder folgten mit hoher Aufmerksamkeit den Ausführungen von Daniel Ebner und einige genossen sicher in Gedanken eines der schmackhaften Menüs von DO & CO. Nach einem herzlichen Applaus dankte Peter Knoll Daniel Ebner stellvertretend DO & CO für das gestiftete Catering bei diversen Fan-Club Ausflügen.

   
 
04. August
2016: Juli Clubabend (08. Juli 2016)
 

WY-16-07
Obmann-Stv. Max Weidenhiller, Vortragender Florian Juraschek & Obmann Peter Knoll

WS-16-07
Als Dank für seine langjährige Unterstützung bekam Schriftführer Wilfried Salomon ein Flughafenbuch von seinen Vorstandskollegen geschenkt.

Vortragender am heutigen Clubabend ist Herr Florian Juraschek, District Sales Manager von OMAN AIR, der seine Airline vorstellte.

An der Straße von Hormus gelegen war der heutige Oman unter portugiesischer Herrschaft eine bedeutende Seemacht. Sansibar und weitere ostafrikanische Gebiete gehörten dazu. Nach dem späteren Verlust von  Sansibar begann der Niedergang in die wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit. Der heutige Sultan Qabus ibn Said begann, nachdem er 1970 seinen erzkonservativen Vater absetzte, mit dem Aufbau des Landes.

Dazu gehörte auch die Gründung einer eigenen Airline, die zunächst mit kleinen Flugzeugen Arbeiter von Muscat zu den verschiedenen Ölquellen transportierte. Unter den Fittichen der GULF AIR entwickelte sich die Airline weiter. Seit 2007 gehört OMAN AIR zu 80% dem Sultanat. Der heutige Sultan bemüht sich den Oman von Erdöl unabhängig zu machen. Ähnlich EMIRATES soll auch OMAN AIR eine Airline werden, mit der man via Muscat viele Destinationen erreichen kann. Es soll also in Zukunft Umsteigeverkehr generiert werden. 

Es wurde ein Film gezeigt, der die Airline vorstellte. Derzeit besteht die Flotte aus 42 Flugzeugen: A330-200/-300, B737/700,-800,-900, B787-8 und Emb175 mit einem Durchschnittsalter von 4,9 Jahren. Bis 2020 soll die Flotte auf 70 Flugzeuge anwachsen, die dann 75 Destinationen bedienen sollen.
Im Gegensatz zu anderen Emiraten (Dubai, Abu Dhabi), die fast nur Fremdarbeiter beschäftigen, sind 65% der 6600 Mitarbeiter Omanis.Der Flughafen Muscat bekommt derzeit ein neues Flughafengebäude, die Umsteigezeit beträgt derzeit 1:30 Stunden und soll dann auf 50 Minuten reduziert werden..

Ein weiterer Film zeigte die großzügige Ausstattung der Flugzeugkabinen auch in der Economy-Class. Die First-Class, da fast nur von Arabern gebucht, wird zu Gunsten einer aufgewerteten Business-Class verschwinden. Ein Schmankerl ist der Limousinen-Service in Frankfurt im Umkreis von 50 km.

Die Fakten und das dargebotene Bildmaterial erweckten sicher die Lust der Mitglieder mit OMAN AIR zu fliegen. Ein kräftiger Applaus war der Dank an den Vortragenden.

   
 
04. August
2016: Juni Clubabend (10. Juni 2016)
 
16-06
Obmann Peter Knoll mit unserem Biz-Jet-Experten Gerhard Sulzbacher

Da der heutige Vortragende krankheitshalber absagen musste sprang unser Vorstandsmitglied Gerhard Sulzbacher in die Bresche und zeigte Bilder von der EBACE 2016 in Genf.

Neben vielen Helikoptern mit feudaler Einrichtung richtete sich das Hauptaugenmerk auf die Business-Jets. Als Weltpremiere wurde der kleine Honda-Jet vorgestellt, ein Jet für 5 Passagiere, der auch nur von einem Piloten geflogen werden kann. Markant sind die auf Pylonen auf den Tragflächen montierten Triebwerke wie seinerzeit bei der VFW 614. Pilatus war mit der PC-24 zugegen, auch ein kleiner Jet der auch auf unbefestigten Pisten operieren kann. Eine große Frachtraumtüre macht ihn für Frachttransporte und als Ambulanzflugzeug fit. Übervolle Auftragsbücher zeugen von dem Bedarf eines solchen Flugzeuges. Cessna zeigte die Latitude und die Longitude, zwei Jets mit einer Kabinenhöhe von 1,83 m und mittlerer Reichweite. Ein weiterer Jet, die Cessna Hemisphere, ist noch in Planung und soll eine große Reichweite haben. Embraer hat seinen 1000. Privatjet ausgeliefert. Die EMB Legacy 500 wird mit einem Sidestick ausgeliefert. Der größte Privatjet aus dem Hause Embraer ist Lineage 1000, die aus dem Passagierjet EMB 190 abgeleitet wurde. Weitere Jets auf dieser Ausstellung waren Falcon 8X, Gulfstream mit den Modellen 500, 600, 650ER mit einer Reichweite von fast 14 000 km, sowie  Bombardiers Global Express 7000 mit einer ähnlichen Reichweite wie die Gulf 650ER. Garniert wurden die Flugzeugbilder immer wieder mit Aufnahmen von exklusiven Inneneinrichtungen, die kaum Wünsche offen lassen. Absoluter Star dieser Ausstellung war der BBJ 787-8 von Boeing. Die Inneneinrichtung war vom Feinsten. Auf Grund des reichlich vorhandenem Platz gab es mehrere Schlafzimmer, Bäder, Wohn- und Konferenzräume.

Es war ein interessanter und informativer Vortrag den Gerhard Sulzbacher trotz einer extrem kurzen Vorbereitungszeit aus dem Boden stampfen konnte. Das wurde auch von den Mitgliedern lautstark honoriert.   

   
 
02. Juni
2016: Mai Clubabend (13. Mai 2016)
 
2016-05
V.l.n.r.: W.-D. Tesar, G. Sulzbacher, P. Knoll

Der Vortragende Oberst i. R. Wolf-Dietrich Tesar ist für den Fanclub kein Unbekannter, hatte er doch bereits einen vielbeachteten Vortrag über Hubschrauber gehalten. Heute berichtet er zusammen mit unserem Clubmitglied Gerhard Sulzbacher über „Helis in Action“.

Wolf-Dietrich Tesar hatte bereits als Flugschüler seine erste Begegnung mit dem Salzburger Flughafen. Auf einem Dreiecksflug landete er in einer Saab Saphir in Salzburg. Nach seiner Laufbahn als Hubschrauberpilot beim Bundesheer übernahm er 1998 die Leitung des Heli Teams Austria. Gleich bei der ersten Teilnahme an der WM in diesem Jahr gab es eine Silbermedaille. Weiter ist Oberst i. R. Tesar der Vertreter Österreichs bei der F.A.I (Federation Aeornautique Internationale)

Es wurde ein Video von den Heli Days Gmunden 2013 gezeigt, wo über 50 Hubschrauber teilnahmen. Ein weiteres Video von den Heli Days Gmunden 2015 zeigte die Entwicklung dieser Veranstaltung. Es nahmen 60 Hubschrauber, 19 Typen und 8 Nationen beobachtet von 15 000 Besuchern teil. 2015 nahm das Heli Team Austria an der Hubschrauber WM in Polen mit 4 Crews teil. Den Juniorentitel holte sich Ex-Schispringerass Thomas Morgenstern. Im Freestyle war Red Bull Pilot „Blacky“ Schwarz mit seiner Bo105 erfolgreich.

Disziplinen: Navigationsflug, bei dem in einen Zielgebiet ausgelegte Zeichen zu finden sind, Geländepunkte müssen überflogen und mit Reis gefüllte Säckchen in einem Zielkreis abgeworfen werden. Das alles innerhalb einer Zeitvorgabe.
Precision, ein Korridor muss mit exakter Höhe durchflogen werden.
Slalom, bei dem der Copilot einen Wasserkübel durch die Slalom Tore manövrieren muss und
Fender Rigging, wobei der Fender ohne Berührung ins verschiedene Tonnen versenkt werden muss.
All diese Disziplinen haben ihren Ursprung in der Rettungsfliegerei.
Ein Video verdeutlichte dies anspruchsvollen Disziplinen.

Den Vortrag beendete ein Video über die World Air Games in Dubai 2015. 54 Nationen kämpften in 10 Sportarten mit 37 Disziplinen. Sämtliche Kosten übernahm Dubai. Thomas Morgenstern erkämpfte eine Bronzemedaille im Helikopterflug.

Die Mitglieder waren begeistert und spendeten Oberst i. R. Tesar einen langen Applaus. Danach musste er noch eine Menge Fragen beantworten.

   
 
06. Mai
2016: April Clubabend (08. April 2016)
 
201604
Schriftführer Wilfried Salomon, Vortragende Antonia Hofmann und Obmann Peter Knoll (v.l.n.r)

Vortragende ist heute Frau Antonia Hofmann von Heinemann Shops.

Die Firma Heinemann beliefert Flughäfen, Airlines und Kreuzfahrtschiffe mit Duty Free Waren aus dem Bereichen Parfum, Kosmetik, Wein, Spirituosen, Süßwaren und Delikatessen. Die Firma Heinemann ist 137 Jahre alt, wird bereits in der 4. Generation geführt, beschäftigt derzeit 6000 Mitarbeiter und verfügt über 110 000 m2 Shopfläche in 28 Ländern.

Da Heinemann auch am Flughafen Salzburg einen Shop betreibt, gab es dazu einige Zahlen. Es werden 200 Markenartikel und 240 regionale Artikel angeboten. Von den Markenartikeln ist Chanel, von den regionalen Artikeln ist Mirabell Mozartkugeln das meistverkaufte Produkt. Im Jahr 2015 frequentierten 210 000 Kunden den Shop, sie kauften 490 000 Artikel. Kunden aus Russland waren in diesem Jahr weniger vertreten, aber Kunden aus Skandinavien, Niederlanden und Großbritannien haben die Scharte wieder ausgewetzt. Es wurden 7000 Jägermeister, 7500 Chanel, 18 000 Mirabell Artikel und 6000 Malboro an die Frau/Mann gebracht. Die höchste Kassensumme einer Person wurde mit 1892 € getätigt. Die höchste Kassensumme bei Heinemann wurde von einem Chinesen bezahlt: 3 Flaschen Wein für 48 000 €.

Frau Hofmann lies die Mitglieder einige obigen Zahlen schätzen. Für die jeweils beste Schätzung gab es kleine Präsente.

Mit einem großen Applaus bedankten sich die Mitglieder bei Frau Antonia Hofmann für einen interessanten Vortrag.  

   
 
31. März
2016: März Clubabend (11. März 2016)
 

2016-03
Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesrat Herr Mag. Dr. Christian Stöckl
mit den Vereinsvorständen Max Weidenhiller und Peter Knoll.

Zur Jahreshauptversammlung des FAN-CLUB Salzburg Airport besuchte der Aufsichtsratsvorsitzende der Salzburger Flughafen GmbH, Landeshauptmann-Stellvertreter und Landesrat Herr Mag. Dr. Christian Stöckl den Verein. In seinem Vortrag berichtete er von der strategischen Ausrichtung der Flughafengesellschaft. Er erkannte die Leistungen des FAN-CLUB außerordentlich an und dankte dem Verein und seinen Mitgliedern für sein Engagement. Herr Stöckl wurde mit einem großen Applaus von den Mitgliedern verabschiedet.

In der anschließenden Wahl, geleitet durch Clubmitglied Peter Plaikner, wurde dem Vorstand großes Vertrauen entgegengebracht und alle Mitglieder der Vereinsleitung wurden ohne Gegenstimmen in ihren Ämtern bestätigt.

   
 
24. Februar
2016: Februar Clubabend (12. Februar 2016)
 
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Vortragender Stephan Weidenhiller und Obmann Peter Knoll

Im Februar Clubabend entführte uns unser Club- und Vorstands-Mitglied Stephan Weidenhiller auf eine spannende Reise nach Alaska, Yukon und North-West Territories. Im Rahmen seiner Multivisionsshow begeisterte er nicht nur die Clubmitglieder mit Wildwest-Romantik von Goldsucherstädten und der durch Gletscher und Eisfelder gezeichneten, atemberaubenden Landschaft, sondern auch mit den spannenden aviatischen Erlebnissen vor Ort. Diese beinhalteten Flüge mit den Eispiloten, Wasserflugzeugen und historischen Airlinern, die in unseren Breiten nicht mehr zu finden sind.

   
 
02. Februar
2016: Januar Clubabend (14. Januar 2016)
 

Da der Vortragende heute nicht erschienen ist, sprang unser Clubmitglied Ernst Hillebrand in die Bresche und berichtete von seiner Reise nach Australien.

Die Reise ging über Dubai zunächst nach Singapur, wo mehrere Tage die Stadt, auch per Hubschrauberflug, besichtigt wurde. Weiter ging es nach Melbourne, Adelaide und Alice Springs ins Zentrum von Australien. Der Ayers Rock ist ein Pflichtpunkt, den Ernst nur von unten bestaunte. Nach einer eingehenden Besichtigung und einem kühlen Bier wartete bereits der berühmte Fernzug „The Ghan“, um die Reise nach Darwin fortzusetzen.Über Singapur, Bangkok und Dubai ging es wieder nach Hause.

Ernst Hillebrand, der diese Reise alleine von zu Hause organisierte, vergaß bei seinen Bildern nicht auf die Würze: viele Flugzeuge von vielen Fluggesellschaften. Den Mitgliedern hat es sehr gefallen und Ernst Hillebrand musste noch einige Fragen beantworten bevor er nach Hause entlassen wurde.

2016-01
Obmann Peter Knoll mit dem Vortragenden
Ernst Hillebrand
   
 


28. Dezember
2015: Weihnachtsfeier (12. Dezember 2015) & Familientag (24. Dezember 2015)
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Gute Traditionen soll man nicht aufgeben. Daher gab es im Dezember gleich zwei Fixpunkte im Clubjahr, die wieder im bewährten Format feierlich stattfanden. Am 12. Dezember fand unsere alljährliche Weihnachtsfeier statt und am 24.Dezember halfen wieder viele fließige Club-Hände, die den Familientag zu einem Erfolg werden ließen. Bilder sagen mehr als Worte, daher hier unsere Impressionen der beiden Tage.

Wir wünschen allen Clubmitgliedern, Unterstützern und Freunden des FAN-CLUB Salzburg Airport ein Gutes Neues Jahr 2016!

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k k
   
 


29. November
2015: Clubabend November (13. November 2015)


 

Frau Prok. Barbara Horner zusammen mit Obmann Peter Knoll
Unsere Vortragende im November war Frau Prok. Barbara Horner zum Thema „Salzburg Airport Services – SAS“.

Dis SAS, eine 100% Tochterfirma des Salzburg Airport, beschäftigt sich mit der Bodenabfertigung am Salzburg Airport. Dazu ist die zentrale Infrastruktur, land- und luftseitig, bereitzustellen, weiters den Rampservice, das Traffic-Handling und das Passagierhandling. Die Abfertigungsleistung an einem Airport erbringen die Airline selbst, der Flughafen, unabhängige Abfertigungsgesellschaften oder Subagenten. Die Abfertiger in Salzburg sind SAS und AUA.

Die SAS wurde im März 1993 als 100% Tochter des Salzburg Airport gegründet und ging mit 8 Mitarbeitern an den Start. Die erste Abfertigung eines Fluges erfolgte am 1.5.1993. Im Jahre 2014 wurden 1 521 167 Passagiere (83% der Gesamtzahl der Passagiere 2014) durch SAS abgefertigt. An Wintersamstagen kann die Passagierzahl auf 25.000 Passagiere ansteigen. Diese Menge wird mit Hilfe von ca. 120 Mitarbeitern, einige davon Teilzeit, bewältigt.

Die Herausforderungen dieser Tätigkeiten kann man wie folgt zusammenfassen:
- Unterschiede im Verkehrsaufkommen (sehr stark im Winter),
- Anpassen der Personalsituation bei Verkeeehrsspitzen und Leerzeiten,
- Integration neuer Kundenmodelle (Airlineees denke sich immer neue Tarifmodelle aus),
- Luftfahrt ist eine schnelllebige Brancheee,
- Betreuung der Passagiere via Internet/SMMMS.

Diesen Herausforderungen kann man begegnen durch:
- selektive Personalauswahl,
- Ausbildung und Unterstützung der Miiitarbeiter,
- gute Kommunikation,
- Qualitätssicherungsprogramme,
- hohe Flexibilität der Mitarbeiter.<<

Am Schluss gab Frau Horner noch einen Ausblick auf den kommenden Wintercharter. Spannend wird es bei den russischen Airlines nach der TRANSAERO Pleite. Wie stark das russische Aufkommen im gesamten Winter sein wird bleibt abzuwarten. Nach langer Abwesenheit kann FINNAIR wieder in Salzburg begrüßt werden.

Die Mitglieder spendeten einen  herzlichen Applaus für den Vortrag, der hinter die Kulissen der Flugzeugabfertigung schauen lies. Das Interesse an dem Thema zeigten die vielen Fragen, die Frau Horner noch beantworten musste.
   
 


29. November
2015: Clubabend Oktober (09. Oktober 2015)

 


Obmann-Stv. Max Weidenhiller bedankt sich bei Obmann Peter Knoll, dass er den Club an seiner beeindruckenden Reise teilhaben ließ.

Bei diesem Clubabend zeigte Obmann Peter Knoll beindruckende Bilder von seiner Reise durch Namibia.

Die Schwelle zu dieser Reise war eine Bahnfahrt zum Münchner Flughafen, von wo es per South African A340-600 über Johannesburg nach Windhoek weiterging. Dort wurde ein Leihauto ausgefasst, das als rollende Unterlage für die nächsten 3 Wochen diente. Vor dem Aufbruch wurden einige Sehenswürdigkeiten in Windhoek (Alte Feste, Christuskirche, Kaiserstraße,…) unter die Lupe genommen. Dann begann die Reise in das Inland am westlichen Rand der Kalahari, in ein von Sanddünen beherrschtes Gebiet. Vorbei an der Stadt Keetmannshoop führt die Fahrt nach Kolmanskop, einem Gebiet, in dem früher nach Diamanten geschürft wurde. Vieles in der Stadt Lüderitz am Atlantik erinnert noch an die deutsche Kolonialzeit. Ein Höhepunkt der Reise waren die höchsten Dünen der Welt, über 300 m hoch, in der Namib Wüste. Auch die Stadt Swakopmund beherbergt viele Zeugnisse deutsche Kolonialzeit. Der Höhepunkt der Reise war der Nationalpark Etoscha Pfanne. Es gibt dort Elefanten, Löwen, Nashörner, Geparde, Zebras, Gnus, Oryx, Schakale, Giraffen, Hyänen und weitere Tiere. Auf Pirschfahrten konnten einige davon bewundert werden. Auf der Rückfahrt nach Windhoek lagen eine Krokodilfarm, eine Straußenfarm und ein sehenswerter Holzschnitzermarkt. Der Rückflug nach München und die Fahrt nach Salzburg verliefen wie geplant.

Nach dem Applaus der Mitglieder musste Peter Knoll noch einige Fragen beantworten, bevor der Clubabend sein Ende fand.

   
 
27. September
2015: Clubausflug Prag (17. - 20. September 2015)
 

Die FAN-CLUB Mitglieder am Prager Flughafen

Der Herbstausflug des FAN-CLUB Salzburg Airport führte uns in diesem Jahr zu unseren tschechischen Nachbarn.

Neben der Hauptstadt Prag, mit Schifffahrt auf der Moldau, stoppten die Mitglieder noch in der Bierstadt Budweiß sowie bei der Rückfahrt in Krumau.

Aviatisches Highlight war der Besuch des Vaclav Havel Airports in Prag. Am größten Flughafen des Landes gab es eine kompetente Führung, die viel zum heutigen CSA-Drehkreuz zu berichten hatte, aber auch einen sehr persönlichen Einblick in die Geschichte des Airports zuließ.

   
 
27. September
2015: September Clubabend (09. September 2015)
 

Obmann-Stv. M. Weidenhiller, Pilot Mag M. Weiß & Obmann P. Knoll

Heute berichtet unser Clubmitglied und ehemaliger Pilot Mag. Martin Weiß über das Thema „Menschliche Faktoren bei Flugunfällen“.

Mag. Weiß studierte in Salzburg Englisch und Geographie und unterrichtete als Professor in der Tourismusfachschule in Kleßheim. Seine fliegerische Laufbahn begann 1976 mit dem Erwerb des PPL, sammelte fliegerische Erfahrung im Flugring Salzburg, es folgte der NVFR Schein und die CPL mit IFR Berechtigung sowie Multi Engine Rating. Er flog u. a. die Flugzeugmuster Cessna Citation und Cessna 421. Nach 30 Jahren Fliegerei legte er seine Lizenzen zurück.

Es gibt verschiedene Arten von Flugunfällen: Absturz, CFIT (controlled flight into terrain: ein technisch einwandfreies Flugzeug wird von einem handlungsfähigen Piloten in den Boden geflogen), Kollisionen in der Luft und am Boden, Start- oder Landeunfall. Neben den Unfällen gibt es Störungen, die den sicheren Betrieb eines Luftfahrzeuges stören oder stören könnten, wie: Near Miss, CFIT, Unterschreitung der Flugleistungen (zu langsam), Brand oder Rauch, Strukturversagen.

Wie ist es mit der allgemeinen Flugsicherheit bestellt? 2014 war das sicherste Jahr bisher. Im kommerziellen Flugverkehr starben bei 21 Flugunfällen (Flugzeuge über 20 Sitze) 970 Passagiere (dabei über 500 bei den beiden ungeklärten MALAYSIA Unfällen). Insgesamt wurden im Jahr 2014 3,3 Mrd. Passagiere mit 33 Mio. Flügen befördert. Zum Vergleich: im Autoverkehr starben im Jahr 2014 1,4 Mio. Menschen. Ein Passagier muss rechnen, dass er nach 4,1 Mio. Flügen einen tödlichen Unfall erleiden wird, das wäre nach 67 Jahren permanentem Fliegen. Der menschliche Faktor bei Flugunfällen ist eng verknüpft mit einem Aufmerksamkeitsdefizit des Piloten. Der Mensch macht Fehler, er ist nur beschränkt fähig für Multitasking. Es geht dabei um Fehlleistungen psychischer Art (menschlicher Faktor), Daueraufmerksamkeit (der Mensch ermüdet), Vigilanz (Aufmerksamkeit bei eintönigem Umfeld), selektive Aufmerksamkeit (sich um ein Problem kümmern), geteilte Aufmerksamkeit (Konzentration auf mehrere Dinge zugleich), Tunnelblick (Überlastung). Ein Flugunfall ist nie das Produkt eines einzelnen  Faktors/Fehlers, sondern das Zusammentreffen mehrerer Faktoren/Fehler.

Zusammenfassend kann man formulieren: Luftfahrt ist nicht von sich aus gefährlich, aber sie vergibt keine Sorglosigkeit, Unfähigkeit oder Nachlässigkeit. Das Thema dieses Vortrages hat das Interesse der Mitglieder genau getroffen und wurde prägnant, kompakt und verständlich vorgetragen. Ein langer, herzlicher Applaus hat das deutlich unterstrichen. Mag. Weiß hatte noch eine Menge zusätzlicher Fragen zu beantworten.

   
 
27. September
2015: August Clubabend (14. August 2015)
 


Die Clubmitglieder in angeregter Diskussion

Der August Clubabend war ein genz besonderer Vereinsabend. Leider war unser angekündigter Vortragender sehr kurzfristig verhindert und so wurde es ein Abend mit intensiven Diskussionen und zum Ende gab es für die Mitglieder auch noch was zu gewinnen.

Auch ohne Vortrag, ist also unser Clubabend immer ein Gewinn ;-)

   
 
06. August
2015: Juli Clubabend (10. Juli 2015)
 
jul15
Prokurist und FAN-CLUB Ehrenmitglied DI Rudolf Lipold erklärt die Gepäck-sortierhalle am Mozartflughafen.

Der Juli Clubabend fand vorwiegend am lebenden Objekt statt: Es gab eine Führung durch die Gepäckssortieranlage für am Check-In aufgebebene Koffer, Reisetaschen und andere Reisebegleiter, des Flughafens Salzburg durch unser Ehrenmitglied Dipl. Ing. Rudolf Lipold. Die Anlage befindet sich im Keller des Terminals 2. Die 2400 m langen Bänder können pro Stunde 2400 Gepäckstücke sortieren. An sehr starken Chartersamstagen im Winter kann kurzzeitig die Spitze von 2200 Gepäckstücken erreicht werden.

Ein wichtiger Faktor ist das Security-Screening der Gepäcksstücke, das in 4 Levels abgehandelt wird.
Level 1: Screening durch den Computer. Ist etwas unklar geht es weiter mit
Level 2: Screening durch einen Operator. Ist etwas unklar geht es weiter mit
Level 3: hier wird durch einen Operator ein High-Resolution-Screening, ähnlich einem Kern Spin Tomographen, durchgeführt; ist immer noch etwas unklar, so werden im
Level 4: Passagier und Gepäck zusammengeführt.
Ist diese Zusammenführung nicht möglich wird das Gepäckstück vernichtet.

Die Zuverlässigkeit der Sortieranlage ist sehr hoch und es muss nur selten manuell eingegriffen werden. Der FAN-CLUB war einst bei den Inbetriebnahmetests mit an Bord und hatte die Anlage auf Herz und Nieren getestet.

Die Clubmitglieder bedankten sich bei Rudolf Lipold mit einem herzlichen Applaus für die interessante Führung.

   
 
04. Juli
2015: Juni Clubabend (12. Juni 2015)
 


Obmann Peter Knoll mit dem Vortragenden Mag. Georg Grienke

Vortragender war im Rahmen des Juni-Clubabends Herr Mag. Georg Grienke mit dem Thema „Vom Flugschüler zum Berufspiloten und Juristen“.

Vom Virus Fliegen schon sehr früh angesteckt bewarb sich Georg Grienke bei der AUA, wurde aber wegen einer Sehschwäche abgewiesen. Daraufhin versuchte er den Eignungstest bei der Lufthansa, der war aber nur mit intensivem vorherigem Training zu bestehen. Der Traum vom Fliegen ruhte zunächst bis er in St. Johann in Tirol mit einem Motorsegler mitfliegen und auch selbst steuern durfte. Der Traum vom Fliegen erwachte erneut. In einer Flugschule bestand er eine Selektion mit der Zusage zum Linienpiloten ausgebildet zu werden. Die Ausbildung endete in einem Full-Flight Simulator in Le Bourget, in dem er ein Typerating für die DHC8-100/300 erwarb.
Dieses Typerating blieb dann ungenutzt, weil es damals für junge Piloten keine Fixanstellung gab, ein stetiger Arbeitsplatzwechsel war nicht das was er wollte. Seine zahlreichen Bewerbungsschreiben wurden kaum beantwortet.
Also entschloss er sich die Ausbildung zum Fluglehrer zu machen. Gleichzeitig begann er das Jura Studium mit Interesse für das Luftrecht. Für ihn eine ideale Kombination.
Vor einem Jahr kam er zu AIRLINK, wo er sein Können in der Fliegerei und im juristischen Bereich einsetzen kann. Das Studium hat er mittlerweile beendet, ein Gerichtspraktikum steht noch aus. Georg Grienke fühlt sich in der „kleinen“ Fliegerei sehr wohl. Dass viele junge Piloten den Traum vom Fliegen leben wollen, haben einige Arbeitgeber erkannt. „Pay to Fly“ heißt das „Zauberwort“. Junge Piloten müssen sich das Typerating (30 000 € und mehr) selbst bezahlen und dann noch eine stattliche Summe auf den Tisch legen, um fliegen zu dürfen.

Einige Anekdoten aus seinem Fliegerleben rundeten der Vortrag ab. Er musste noch einige Antworten der Mitglieder beantworten, die ihn mit einem herzlichen Applaus entließen.

   
 
25. Mai
2015: Mai Clubabend (08. Mai 2015)
 
Mai2015
Obmann-Stv. Max Weidenhiller mit dem Vortragenden Richard Schano

Heutiger Vortragender ist unser Vorstandsmitglied Richard Schano zum Thema „Stirbt der Regional(luft)verkehr?“

Der Regionalflugverkehr bedient dünne Routen außerhalb von Umsteigemöglichkeiten. So ist z. B. die Strecke Salzburg – Friedrichshafen der INTERSKY eine Regionalflugverbindung, aber auch Salzburg – Zürich, da INTERSKY für SWISS kein Zubringer ist. Durch die Liberalisierung des Regionalluftverkehrs durch die EU wurden immer mehr Regionalflugstrecken eröffnet, Regionalairlines durften mit 50- bis 80-Sitzern kleinere Flughäfen untereinander verbinden. Mit einem Netzwerk, das die kleineren Flughäfen überzog, konnten die Regionalairlines Geld verdienen. Der Regionalverkehr boomte. Später kamen auch die großen Umsteigeflughäfen in das Netz dazu. Die großen Airlines schätzten die Zubringerdienste, sie konnten das Flugpreisniveau hoch halten.
Damit wuchs auch die Sitzplatzanzahl der Regionalflugzeuge. Waren anfange 30-50-Sitzer das Maß aller Dinge stieg die Sitzplatzanzahl schnell auf 80 bis100 Sitze. In den USA begann Anfang 1970 das Zeitalter der Low Cost Airlines und diese Welle schwappte zu Beginn der 90-iger Jahre auch nach Europa über und machte den Regionalairlines schwer zu schaffen. Mit den Preisen dieser Airlines konnten die Regionalairlines nicht mithalten, auch wurden ertragreiche Regionalstrecken von den Low Cost Airlines übernommen. Die kleineren Flugzeuge der Regionalairlines waren unter Low Cost nicht mehr zu betreiben, so wurden die Regionalairlines gezwungen auch größeres Gerät (mehr als 100 Passagiere) anzuschaffen. Geltende Arbeitsverträge erschweren aber diese Investition. So verblieben den Regionalairlines nur zwei Wege: die Nische oder als Zubringer für die großen Airlines. Ein solcher Nischencarrier ist INTERSKY. Das Problem der Nische ist, dass nach mühsamen Aufbau einer florierenden Linie dies von den „Großen“ entdeckt und sie übernommen wird.
Den Zubringern geht es da etwas besser. Die „Großen“ haben vitales Interesse an ihren Zubringerdiensten und gliedern teilweise Regionalairlines in ihr eigenes Unternehmen ein. Dafür bekommen die „Kleinen“ Geld von den „Großen“. Dass man damit aber nicht immer ausgesorgt hat zeigte der Fall von AUGSBURG AIRWAYS, die von LUFTHANSA nicht mehr gebraucht wurde und somit von der Bildfläche verschwand. Die heutige Gewinnmarge im Regionalluftverkehr liegt bei 1%. 1980 wurde auf Grund einer Initiative von CROSSAIR Gründer Moritz Suter die ERA (European Regions Airline Association) gegründet (TYROLEAN AIRWAYS war Gründungsmitglied). Es ist eine Vereinigung von Airlines, Airports, Erzeuger und Zulieferer. Heute umfasst die ERA 20 Airports (von 400 Flughäfen in Europa) und 53 Airlines als Mitglieder. Man könnte die ERA als eine Art Gesellschaft von Leidensgenossen sehen, die einen Austausch über ihrer Erfahrungen, Operationen, Kosten, Planung pflegen.

Die Mitglieder verfolgten sehr aufmerksam dieses interessante Thema. Ein großer Applaus war der Dank an Richard Schano für ein neues Mosaiksteinchen in der Fan-Club Akademie.

   
 
18. April
2015: April Clubabend (10. April 2015)
 

Max Weidenhiller, Bernhard Wodl & Peter Knoll

Im Rahmen des April Clubabends präsentierte uns Direktor Bernhard Wodl, Leiter Verkauf & Marketing Österreich und Zentral-Osteuropa die aktuellen Entwicklungen bei der Fluglinie SWISS. Derzeit ist die Fluggesellschaft in Österreich selbst nur in Graz und in Wien mit eigenem Fluggerät vor Ort. Dennoch ist SWISS auch in Salzburg ein Begriff und wird lt. Herrn Wodl vor allem für seinen Premium Service geschätzt. So war es auch selbstverständlich, dass die Clubmitglieder einen ausführlichen Eindruck von der First und Business Class der Schweizer Airline erhielten. Aber es wurden auch die Aspekte Netzwerk, Flottenentwicklung und Leisure-Verkehr näher beleuchtet.

Leider konnte uns Herr Wodl nicht versprechen, dass SWISS kurzfristig nach Salzburg zurückkehrt, aber er lud den Verein zu einem Besuch nach Zürich ein, das wir gerne annehmen werden.  

   
 
18. April
2015: Treffen der österr. Flughafen Vereine (20/21. März 2015)
 

Besichtigung des Hangar 7 & Hangar 8 durch die Vorstände der
österr. Flughafenvereine.

Unter dem Motto: "Luftfahrt begeistert viele Menschen" trafen sich die FAN-CLUBs der österr. Flughäfen am 20. & 21. März zu einem Erfahrungsaustausch in Salzburg. Bis auf den Flughafen Klagenfurt sind alle österreichischen Flughäfen die Heimatbasis für Vereine von Luftfahrtenthusiasten. Die anwesenden Vorstände berieten über die Chancen und Herausforderungen, die die heutige Führung eines Vereins bedeutet. Neben vielen fachlichen Diskussionen wurde aber auch der Salzburger Flughafen näher bekundet. Neben einer Präsentation des Flughafens, durch den Pressesprecher Alexander Klaus, gab es noch einen exklusiven Einblick in die Luftraumkontrolle an einem Wintercharter-Samstag sowie einen Besichtigung des Flying Bulls Areals mit den bekannten Hangars 7 & 8.

„Millionen Österreicher nutzen jedes Jahr das Flugzeug um andere Menschen zu treffen. Dabei wird schnell übersehen, dass die Luftfahrt an sich schon Grund genug ist, dass Menschen zusammen kommen. Interessante Flugzeuge oder Flughäfen, Museen und Flugtage sind Treffpunkte von Flugzeugbegeisterten weltweit“, so Peter Knoll Obmann des FAN CLUB Salzburg Airport und Organisator des Treffens. „Österreich kann stolz sein so eine europaweit einmalige Vereinskultur an seinen Flughäfen zu haben. Die Vereine sind Kompetenzzentren für die Luftfahrt an ihren jeweiligen Standorten und bieten eine Plattform des Austausches und der Diskussion“, so Knoll weiter. Bei allen Vereinen Österreichs  handelt es sich um eine reine Privatinitiativen.  Sie sind eingetragene Vereine und Treffpunkt von Luftfahrtbegeisterten aus dem jeweiligen Flughafenumfeld. Sie agieren unabhängig, pflegen aber einen engen Kontakt zu den Heimat-Flughäfen und unterstützen diese bei einzelnen Aktivitäten.

Auch die Presse verfolgte die Zusammenkunft mit Interesse und berichtete davon:
http://www.austrianaviation.net/news-regional/news-detail/datum/2015/03/23/szg-2-treffen-der-flughafenvereine.html
http://www.austrianwings.info/2015/03/zweites-treffen-der-flughafenfreunde-oesterreichs/#more-103838

Auch das Fernsehen war präsent:
http://www.rts-salzburg.at/clips/treffen-der-flughafenfreunde-oesterreichs-in-salzburg/

   
 
18. April
2015: März Clubabend - Jahreshauptversammlung (14. März 2015)
 

Karl Jezdik, Martin Hinkel & Peter Knoll

Vortragender war Herr Martin Hinkel, Quality Manager von Red Bull, zum Thema „Die Entstehung der europäischen Luftfahrtgesetzgebung“. Es begann 1901, in diesem Jahr versuchte der Brasilianer Santos Dumont mit einem selbstgebauten Luftschiff den Pariser Eifelturm zu umfliegen. Das endete mit einem Absturz, bei dem nicht nur das Luftschiff, sondern auch Infrastruktur am Boden beschädigt wurde. Gesetze, die das regelten, gab es damals noch nicht. Nach den Flügen der Gebrüder Wright 1903 erlebte die Fliegerei im 1. Weltkrieg einen Aufschwung. Nach dem Krieg gab es viele Piloten und Flugzeuge, die Flüge aller Art durchführten. Dabei gab es auch zahlreiche Unfälle.  Ein erstes Andenken über Luftfahrtgesetze begann in dieser Zeit.1919 wurden erste Gesetze für Technik, Kommunikation und Militär  formuliert. In den USA erließ die US Mail Gesetze für die Postbeförderung. 1925 erlaubte der Kelly Act Verträge mit Airlines zur Postbeförderung abzuschließen, sehr zum Leidwesen der Eisenbahn. Weiters regelten Gesetze der Handelskammer den Einsatz der Piloten und die Art der Beförderung. in den USA. In Europa gab es den freien Luftverkehr zu dieser Zeit noch nicht. 1919 – 1921 wurden viele Airlines gegründet, der internationale Luftverkehr war nicht geregelt (zwischenstaatliche Anerkennung der Pilotenlizenzen). Erst nach dem 2. Weltkrieg erkannte man das Potential der Fliegerei im Frieden. Das Chicagoer Abkommen wurde ausgearbeitet und Einladungen zur Teilnahme wurden verschickt. Daraus entstand in Montreal die ICAO (International Civil Aviation Organization), eine Organisation, die Empfehlungen zur Regulierung der Luftfahrt aussprach. Alle ICAO Mitgliedsstaaten (Österreich seit 1949) setzten die Empfehlungen in eigenstaatliche Gesetze um. Das Ziel der ICAO ist es Sicherheit im Luftverkehr zu definieren. Dies wird in vielen Annexen gemacht. Auf Grund fortschreitender Technik werden immer neue Annexe publiziert. Europäische Empfehlungen zur Luftfahrt wurden ab 1970 eingeführt. Die JAA (Joint Aviation Authority) definiert europäische Standards, die von den Staaten umgesetzt werden. 
2002 wurde zusammen mit dem ersten europäischen Luftfahrtgesetz die EASA (European Aviation Safety Agency) gegründet. Diese Gesetze waren zunächst zu sehr auf Airlines abgestimmt und mussten für die Allgemeine Luftfahrt adaptiert werden. Dieses doch etwas trockene Thema wurde von Martin Hinkel in einer lockeren, amüsanten Art vorgetragen, sodass alle Mitglieder mit großem Interesse lauschten und ihm einen herzliche Applaus spendierten.

Wahl des neuen Vorstandes

Der Kassier Karl Jezdik berichtet über die Eckdaten der Vereinsfinanzen. Karl Jezdik gibt noch einen Überblick, was alles aus dem Clubbeitrag finanziert wird (Porto, Büromaterialien, Zahlungen an Vortragende, Weihnachtsfeier etc.). Einer der größten Ausgabeposten ist das Porto für die Postzusendung. Mitglieder, die E-Mail haben, wurden gebeten auf E-Mail “umzusteigen“. Da die Ausgaben immer mehr werden kündigte Karl Jezdik eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrages auf 35 € an. Die Kassaprüfung erfolgte durch Claudia Macherhammer und Walter Auer, welche die vorbildliche Führung der Kassa bestätigen. Der Vorstand ist somit entlastet. Wahlleiter Peter Plaikner leitet die Wahl des Obmannes und seines Stellvertreters. Obmann Peter Knoll und Obmann Stellvertreter Max Weidenhiller werden einstimmig wiedergewählt. Auch die restlichen Vorstandsmitglieder bekunden ihre Mitarbeit für ein weiteres Jahr. Zäzilia Auer und Ernst Hillebrand konnten als  Kassaprüfer für die nächsten zwei Jahre gewonnen werden.

   
 


07. März
2015: Januar & Februar Clubabende


 


Reinhart und Ewald Tritscher mit Obmann-Stv. Max Weidenhiller

In zwei Etappen flogen wir in den Clubabenden des Januars und des Februars mit den Gebürdern Tritscher einmal quer durch Lateinamerika. Cpt. Ewald Tritscher und sein Bruder Reinhart Tritscher hatten für dieses extravagnate Flugabenteuer eine Cessna 177 Cardinal ausgesucht. Cpt. Ewald Tritscher erwarb seine PPL in Stuttgart, arbeitete dann in Wien. Ein Skiunfall vor 27 Jahren machte aus ihm einen Rollstuhlfahrer. Trotz dieses scheinbaren Handicaps machte er in den USA die Ausbildung zum Berufspiloten. Es reifte in ihm die Idee eine Tour durch Südamerika, die er begleitet von seinem Bruder und Clubmitglied Reinhart, in die Tat umsetzte. Eine Cessna 177 Cardinal wurde geleast und er machte sich von Big Bear in den USA auf nach Miami, wo er seinen Bruder Reinhart, von Europa eingeflogen, aufnahm. Es ging weiter über Key West nach Cuba, einem Land, in dem die Privatfliegerei noch Seltenheitswert hat und hatte. Die weiteren Stationen dieser Reise waren Montego Bay (Jamaika), Cayman Islands (UK), Cozumel (Mexico), Vera Cruz, Mexico City, Acapulco und nach Guatemala, wo der erste Teil der Reise endete. Im zweiten Teil ging es dann von Guatemala weiter nach Kolumbien, entlang der Anden weiter südwärts und später sogar über diese faszinierende Bergkette. Endpunkt war dann die brasilianische Metropole Rio de Janeiro. In launigen Kommentaren kommentierten die beiden Brüder die Bilder, die Highlights dieser Länder zeigten. Auch einige interessante Aufnahmen aus der Luft würzten den Vortrag.

Die Mitglieder bedankten sich mit einem herzlichen Applaus für die beiden Vorträge und die Lust auf Lateinamerika wurde sicherlich in dem ein oder anderen Clubmitglied wieder geweckt.
   
 
02. Januar
2015: Weihnachtsfeier (13. Dezember 2014)
 

Auch dieses Jahr fand wieder unsere traditionelle Weihnachtsfeier statt. Für alle, die leider nicht teilnehmen konnten hier einige Impressionen. Wie wünschen allen Mitgliedern, Freunden und Förderern unseres Vereins alles Gute für 2015!

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02. Januar
2015: Ab jetzt wieder jeden Samstag: "Jumbo-Schauen"

Bis Ende März gibt es jetzt wieder jeden Samstag den gemeinsamen Spotter-Stammtisch von FAN-CLUB und DC3-Dakota Club im SB-Restaurant am Salzburger Flughafen. Wir freuen uns auf regen Besuch. Unsere Clubmitglieder informieren Sie auch gerne über unsere Aktivitäten vor Ort.
   
 


29. November
2014: November - Clubabend (14. November 2014)


 

Vortragender DI R. Lipold mit den Obmännern M. Weidenhiller & P. Knoll
Unser Vortragender heute ist unser Clubmitglied DI Rudolf Lipold zum Thema „Was gibt es Neues am Salzburg Airport“.
Es handelt sich hier um bauliche Maßnahmen am Salzburg Airport.

Die Flughafenunterführung, ein Bauwerk aus den 1960-iger Jahren, ist in die Jahre gekommen und muss saniert werden. Das geschieht in 2 Etappen. Die südliche Röhre wurde heuer fertiggestellt. Die nördliche Röhre folgt im Jahr 2015. Die gesamten Kosten für die Sanierung beider Röhren wird sich auf ca. 8 Mio. € belaufen. Nach der Sanierung beider Röhren wird es keine Gewichtsbeschränkungen für Flugzeuge mehr geben. Die Beleuchtung wurde auf LED umgestellt, was niedrigere Betriebskosten erwarten lässt.

Die Sanierung der Rollwege wurde bereits im Herbst abgeschlossen. Bei den Rollwegen E und F mussten Filletserweiterungen (Verbreiterungen im Innenteil der Kurve) gemacht werden. Die Gesamtkosten der Sanierung aller Rollwege wird mit 3,5 Mio. € veranschlagt. Arbeiten in Pistennähe konnten nur bei Nacht durchgeführt werden. Die abschließenden Asphaltierungsarbeiten von Rollweg F bis Exit 4 dauerten von 23:30 bis 16:00 Uhr des Folgetages.

Auch der Umbau der Gastronomie im Terminal 1 ist bereits abgeschlossen. Es musste für das Restaurant Jedermann ein zusätzlicher Fluchtweg geschaffen werden. Im Terminal 2 wurde die Sicherheitskontrolle (4. und 5. Kontrollstraße) erweitert und die dortige Gastronomie deshalb verlegt.

DI Lipold fand eine aufmerksame Zuhörerschaft vor, die ihn mit einem herzlichen Applaus entließ.
   
 
01. November
2014: Oktober - Clubabend (12. Oktober 2014)
 

Vortragender Erich Foidl (li) mit Obmann-Stv. Max Weidenhiller und Konsulent
Richard Schano.

Herr Erich FOIDL präsentiert uns heute die CARPORT und den Informationsschalter am Salzburg Airport. Die CARPORT nahm am 1.1.2001 die Arbeit auf. Die Geschäftsführer waren Mag. Karl Heinz Bohl und Dipl. Ing Rudolf Lipold. Heute ist die CARPORT und ihre Mitarbeiter sind für die Verwaltung der Parkflächen zuständig. Dazu gehört die Verteilung der einzelnen Parkplatznutzer (Mitarbeiter, Dauerparker, Urlauber, Abholer). Weiters werden auch die Veranstaltungen im Terminal 2 betreut (z.B.: Automobilpräsentationen, …). Der Parkgebührenschalter ist eine weitere Aufgabe. Dort werden alle Tickets produziert (Gutscheine, Dauerparker, Geldwertkarten) und auch die Parkscheine für die Reiseveranstalter. Sie erlauben deren Kunden ein ermäßigtes Parken über einen Zeitraum (1 Woche und länger).
Auch die Passagierinformation gehört zu den Aufgaben. Das beinhaltet die Flughafeninformation, Auskunft über die öffentlichen Verkehrsmittel, Touristeninformation und Reservierung von (Hotel)zimmern.
Die Telefonvermittlung von 6 – 8 Uhr und 20 – 23 Uhr ist auch Aufgabenbereich der Mitarbeiter der CARPORT.

In verschiedenen Bildern wurde das umfangreiche Innenleben eines Kassenautomaten veranschaulicht. Die Automaten werden von einer externen Firma gewartet, die auch die Umstellung auf neue Banknoten (neuer 10 € Schein) zeitgerecht gewährleistet.

Herr FOIDL wurde mit großem Applaus bedacht. Die Mitglieder verfolgtem mit großem Interesse den Ausführungen eines Themas, dem an einem Airport kaum Beachtung geschenkt wird.
   
 
01. November
2014: Herbst Clubasuflug nach Stuttgart
 

Gruppenphoto vor einem Hubschrauber der Landespolizeistaffel
Baden-Württemberg

Der traditionelle kleine Clubausflug im Herbst führte den FAN-CLUB in diesem Jahr nach Baden Württemberg. Ziel war der Flughafen in Stuttgart. Bei einer exklusiven Führung bekamen die Clubmitglieder wieder einmalige Einblicke in die Betriebsabläufe der Flughafenfeuerwehr. Weiters berichtete die Vogelschlagbeauftragte des Airports, was getan wird, dass die Gefahr durch vom Triebwerk angesaugte Vögel vermindert wird. Sie berichtete über die unterschiedlichsten Methoden und Erfolge. Den Schlusspunkt setzte eine Führung durch die Polizeihubschrauberstaffel Baden Württembergs. Neben einer Präsentation des Missions- und Aufgabengebiets gab es noch einen Rundgang durch die Hangars bei dem die Fluggeräte betrachtet werden konnten. Außerdem konnten die Polizei-Hubschrauber bei Start- und Landung beobachtet werden. Nach einem gemütlichen Abend im Herzen der Schwabenmetropole stand am nächsten Tag noch ein Besuch des Augsburger Unternehmens „Heli Aviation“ auf dem Programm. Dort konnte ein guter Einblick über das Leistungsspektrum des Unternehmens gewonnen werden.  


   
 
06. Oktober
2014: September - Clubabend (12. September 2014)
 

Ing. Nico Karres vorm neuen Enteiser des Salzburg Airport

Vortragender am heutigen Abend ist Herr Ing. Nicolas Karres. Er präsentiert im Rahmen einer Geräteschau auf dem Vorfeld die Neuheiten im Fahrzeugpark des Vorfelddienstes.


Neu sind 2 Typen von Fluggasttreppen. Eine ist auf einem LKW montiert, die andere hat ihren Führerstand oben auf der Treppe, was ein einfacheres andocken an die Flugzeugtüre ermöglicht. Beide Treppen werden elektrisch angetrieben. Ladestationen sind am Rand des Vorfeldes eingerichtet. Weiters gibt es neue GPUs (Ground Power Unit) zu bewundern. Eine elektronische Sicherung verhindert das Wegfahren wenn die GPU mit dem Flugzeug verbunden ist oder die Kabel nicht ordnungsgemäß versaut sind. Ein neues Enteisungsfahrzeug (insgesamt sind 4 davon im Einsatz) komplettiert die Neuerungen. Das Fahrzeug wird von 2 Personen bedient. Die durch die Enteisung versprühten Chemikalien werden aufgesammelt und von speziellen Firmen entsorgt. Neu ist auch der digitale Funk mit WLAN am Vorfeld. Mit einem Scanner werden die ins Flugzeug verladenen Gepäckstücke erfasst. Durch die Verbindung mit dem Check-In kann überprüft werden, ob alle Passagiere an Bord gegangen sind. Verladenes herrenloses Gepäck kann so identifiziert werden.


Zurück im Clublokal beantwortete Nicolas Karres die Fragen der Mitglieder auf seine humorvolle Weise und wurde mit herzlichem Applaus entlassen.

 

   
 
06. Oktober
2014: August - Clubabend (08. August 2014)
 


Vorstandsmitglied Gerhard Sulzbacher mit Roger Whyte

Vortragender heute ist ein alter Bekannter und Freund des Fanclubs: Roger Whyte. Sein Thema: „General Aviation….WOZU?“


Unser Clubmitglied Gerhard Sulzbacher erzählte kurz, wie es ihm gelang die Fäden zu Roger Whyte zu knüpfen. Der Name Roger Whyte ist eng verknüpft mit CESSNA AIRCRAFT, wo er vom Flugzeugverkäufer bis zum Senior Vice President aufstieg und 2010 in Pension gegangen ist. Seine Verbindungen zu Salzburg und dem Flughafen reichen bis zum Beginn seiner Karriere zurück. Die begann bei der Firma ÖFAG als Flugzeugverkäufer, wo er neben anderen Flugzeugen auch die seines späteren Arbeitgebers verkaute. Er kümmerte sich auch um die Flugschule sowie Rund- und Charterflüge bei ÖFAG. Weiters unterstützte er die AUA beim Aufbau der AUSTRIAN AIR SERVICES, die das Inlandnetz mit Metrolinern bedienten. Später ging er zu CESSNA AIRCRAFT, von wo er den deutschsprachigen Raum und später ganz Europa, Afrika und den mittleren Osten betreute. Er wechselte  nach Wichita. Dort hatte er zunächst den Verkauf der Citation Flugzeuge inne. In Folge übernahm er den gesamten Verkauf und Marketing. Diese Position bekleidete er bis zu seiner Pensionierung. In Ruhestand ist Roger Whyte deshalb noch lange nicht. In verschiedenen luftfahrtbezogenen Gremien arbeitet er an einflussreicher Stellung mit. So ist er u. a. Vertreter von Gulfstream in Österreich.

Das Thema des heutigen Abends ist die Allgemeine Luftfahrt. Was ist die Allgemeine Luftfahrt? Es sind nicht nur die sogenannten Sportflieger und die Geschäftsreiseflugzeuge. Es ist die Luftfahrt außer Linien- und Militärverkehr. Es gibt schätzungsweise mehr als 1 Million Piloten weltweit. Jeder dieser Piloten ist mit der Allgemeinen Luftfahrt in Berührung gekommen, als sie mit ihrer Ausbildung auf Segelflugzeugen, Hängegleiter, Flächenflugzeugen oder Helikopter begannen. All diese Flugzeuge und Fluggeräte bis hinauf zur privaten B747 des Sultans von Oman zählen zur Allgemeinen Luftfahrt. Es handelt sich um Flugzeuge aller Größenordnungen.
Das Einsatzszenario der Allgemeinen Luftfahrt ist riesig. Es reicht von Schulungen, Such- und Rettungsaufgaben, Luftaufnahmen, Löscheinsätzen, Sprüheinsätzen, Gütertransporte, Personentransporte, Vermessungseinsätzen, Katastropheneinsätzen u.v.a.


Roger Whyte wurde mit herzlichem Applaus für seinen sehr interessanten Vortrag bedacht umso mehr als er sich angeboten hat, sollte der Fanclub einmal einen Ausflug nach Prag planen, er dort seine Beziehungen spielen lässt.

   
 
31. Juli
2014: Juli - Clubabend (11. Juli 2014)
 


Obmann P. Knoll mit dem Vortragenden D. Pammer

Vortragender ist heute Herr Dieter Pammer, der uns den Reiseveranstalter ETI vorstellt. Der Reiseveranstalter ETI wurde im Jahr 1998 in Deutschland mit dem Hauptsitz Frankfurt gegründet. 2005 wurde die Österreichabteilung und 2007 die Schweizer Niederlassung gegründet. Später wurden auch in Großbritannien, der Slowakei und in Ungarn  Niederlassungen der ETI eröffnet. ETI hat seine Hauptreiseziele in Ägypten. Die Touristenziele sind auf die Orte Sharm El Scheikh und Hurghada konzentriert. Dort besitzt ETI eigene Hotels und kann 50 000 Betten annieten. Aber auch Nilkreuzfahrten, ETI hat 11 Nilschiffe gechartert, sind am Programm. Auf Grund der immer wieder wackeligen politischen Lage in Ägypten hat sich ETI mit Tunesien, Türkei, Griechenland, Zypern und Bulgarien breiter aufgestellt.
75 % aller Gäste von Österreich nach Ägypten werden durch ETI vermittelt. Die meisten Flüge werden mit NIKI durchgeführt, aber auch AEGEAN und SUNEXPRESS sind Carrier für ETI.


Zum Abschluss erzählte er noch aus der Gründungszeit der FlyNiki, der heutigen Niki. Er berichtete, wie der damalige Airline Chef Niki Lauda, derja bereits Erfahrung im Airline Geschäft hatte, die Fäden fest in der Hand hilt, sodass sich schnell eine stabile Airline entwickelte. 

Herr Dieter Pammer erntete großen Applaus für den Vortrag und versprach, sollte der Fanclub einmal mit ETI verreisen, ein günstiges Angebot.

   
 
04. Juli
2014: Juni - Clubabend (13. Juni 2014)
 

Vortragender A. Klaus mit Vorstandskollegen des FAN-CLUBs
Vortragender ist heute der Pressesprecher des Salzburg Airport Alexander Klaus zum Thema „Salzburg Airport NEWS“.

Der Salzburg Airport beschäftigt derzeit 440 Mitarbeiter, mit einer Frauenquote von über 70%,  in 4 Gesellschaften (Flughafen GmbH, SAS, SECPORT, CARPORT). 75% der Einnahmen des Flughafens werden durch das Aviation-Geschäft erwirtschaftet, allerdings mit abnehmender Tendenz. Der Nonaviation-Bereich (CARPORT, SAS, Terminal II, neues Bürogebäude im Passivhausstandard) wird eine immer wichtigere  Einnahmequelle. Die Gewinne gehen in die Flughafenerhaltung. Die Infrastruktur am Salzburg Airport ist teilweise 40 bis 50 Jahre alt und muss saniert werden. 3 Mio. € werden für die Sanierung der Rollwege ausgegeben, weiters  9 Mio. € für Unterfrühung. Als nächstes muss die Sanierung der 50 Jahre alten Piste angegangen werden. Auf der Wunschliste steht ein neues funktionelles Terminal I.

Ein Thema ist auch der neue Bürgerrat, der sich erst konstituieren muss. Er wird aus 18 Mitgliedern bestehen, davon sind 12 Anrainerverreter.

Es gibt ein gutes Verkehrsaufkommen am Salzburg Airport, wenn auch der Wegfall der Frühverbindung nach Wien schmerzt und auch die Auflösung des Servicecenters der AUA belauert wird. Dagegen hat TURKISH einen täglichen Flug und 6 Mitarbeiter für den Service. Eins Aufstockung von 10 wöchentlichen Flügen nach Istanbul mit TURKISH ist geplant. INTERSKY hat eine Inlandsanbindung nach Graz geschaffen. EASY JET hat die Winterverbindung nach Berlin-Schönefeld im Sommer fortgesetzt. BRITISH wird in Zukunft 9 wöchentliche Verbindungen nach London Gatwick anbieten. Vielleicht wird es möglich Gatwick durch London Heathrow zu ersetzen.

Die beiden Geschäftsführer des Salzburg Airport sind noch bis 2016 bestellt. Die finanzielle Lage des Salzburg Airport ist gut: 76% Eigenkapital und es wird eine jährlich Dividende von 3 Mio. € ausgeschüttet.

Anlässlich des Jubiläums „90 Jahre Salzburg Airport“ im Jahr 2016 wird ein neues Flughafenbuch erscheinen..

Beruhigend war es für die Mitglieder zu erfahren, dass die Verkehrszahlen am Salzburg Airport in Ordnung sind und es dem Flughafen gut geht. Das entlud sich in einen herzlichen Applaus für Alexander Klaus, der noch einige Fragen über sich ergehen lassen musste bevor er entlassen wurde.
   
 
06. Juni
2014: Mai - Clubabend (09. Mai 2014)
 


Der Vortragende Klaus Knöpfle zum Thema "Wieviele Handling Agenten
braucht ein Flughafen?"


Klaus Knöpfle zusammen mit Fan Club Konsulent Richard Schano

Herr DI Klaus Knöpfle von der KKonsult wird uns heute folgende Frage beantworten: „Wie viele Handling Agents braucht ein Flughafen“? Herr Knöpfle studierte Bauingenieur mit Fachrichtung Verkehrswesen mit Spezialausbildung Luftverkehrsplanung. Seine erste Arbeitsstelle war der Flughafen Stuttgart wo er für die Ausbauplanung und den Neubau des Fluggastterminals verantwortlich war. Eine weitere Station war der Handling Bereich am Flughafen. 2008 verließ er den Flughafen und begann als selbstständiger Consultant für die Dienstleister an deutschen Flughäfen zu arbeiten. Weiters arbeitet er bei der European Regional Airlines Assosiation, einem europaweitem Verband kleinerer Airlines, mit.

Bereits im Voraus gibt uns Herr Knöpfle eine Antwort auf die Frage des Abends: „Das kommt ganz darauf an“. Diese Antwort wird im folgenden Vortrag erläutert. Von der Flughafenterrasse aus gesehen verbindet man mit der Aufgabe eines Handling Agents die sichtbare Bodenabfertigung. Man sieht die verschiedenen Fahrzeuge rund um das Flugzeug und man sieht wie lange das Flugzeug am Boden steht. Ein A320 ca. 40 Minuten, ein A380 ca. 140 Minuten.
Die Bodenabfertigung ist aber breit aufgefächert.
- Administrative Abfertigung
- Fluggastabfertigung (Kontrolle der Tickeeets, Annahme von Gepäck)
- Gepäcksortierung
- Post, Fracht
- Vorfelddienste (GPU, Schlepper, Treppen für Passagiere,
  Gepäckförderbänder, Wasser, Fäkalien)
- Reinigungsdienste
- Betankung
- Stationswartungsdienste (Ersatzteile, Waaartungsmaterial)
- Flugbetriebs und Besatzungsdienste (Hilfffsdienste für die Crew)
- Transportdienste (Busse für die Passssagiere)
- Bordverpflegungsdienste (Catering).

Nicht jedes Flugzeug benötigt alle diese Dienste. Die Art der Dienste wird auch durch die Verkehrsart eines Flughafens bestimmt (Linienverkehr, touristischer Verzehr, Netzwerkcarrier, Low Cost Carrier, Fracht- und Postverkehr, Bussinesverkehr). Weiters spielt der Charakter eines Flughafens wie Heimatflughafen einer Airline, Verkehr von Allianzgesellschaften oder Hub eine Rolle.

In Österreich und Deutschland hatten früher die Flughäfen das Monopol der Bodenabfertigung. Aus Wettbewerbsgründen wurde das von der EU abgeschafft. Dieser Wettbewerb findet hauptsächlich bei den Betankungsdiensten, den Vorfelddiensten, bei Fracht/Post und bei der Gepäcksabfertigung statt. Es müssen also private Dienstleister diese Dienste ausführen. Um eine Quersubventionierung zu vermeiden kann der Flughafen aber eine eigene Tochterfirma für Bodendienste gründen.

Die Anzahl der Handling Agents lässt sich nicht immer an der Passagierzahl festmachen. Wenn eine Airline an einem Flughafen einen großen Hub betreibt, so ist für diese Airline ein Handling Agent tätig. Ist der restliche Verkehr aber nicht bedeutend, kann ein zweiter Handling Agent davon nicht leben. Klare Antwort auf die Frage des heutigen Abends: „Es kommt ganz darauf an“.

Der lebendige Vortrag wurde durch viele Bilder, Erfahrungsberichten und 2 Videos mit Anflügen auf extreme Flughäfen (Saba, Lukla) gewürzt. Den Mitgliedern eröffnete sich ein Blick auf viele versteckte und noch nicht wahrgenommene Details aus der Welt der Bodenabfertigung. Dementsprechend begeistert viel auch der Applaus aus. Herr Knöpfle musste noch einige Fragen beantworten bevor er aus diesem Abend entlassen wurde.
   
 
01. Mai
2014: April - Clubabend (11. April 2014)
 

Obmann Peter Knoll mit dem Vortragenden Peter Seifert

Heute berichtet Herr Peter Seifert, Cheftechniker der AIRLINK, zum Thema „Continuing Airworthiness Management“.
Peter Seifert studierte Hochbau und hatte schon immer Interesse an der Luftfahrt. Da sein Studium nichts mit Luftfahrt zu tun hatte, waren seine Chancen gering. Aber er schaffte 1986 den Einstieg bei LAUDA AIR zunächst im Bereich Logistik, später dann in der Kurzzeitplanung der Wartung. Um sich weiterzubilden besuchte er 1991 in Schärding Kurse für Luftfahrzeugmechaniker und machte später die Prüfung für die B737. Im Anschluss daran wurde er Stationstechniker für LAUDA AIR in Salzburg. 2003 ging LAUDA AIR in den AUSTRIAN AIRLINES auf und so fand er eine neue Betätigung bei AERO LLOYD, dem ein Kurs für den A320 voranging. Als AERO LLOYD den Betrieb einstellte landete er bei der Flugschule BFS in Salzburg. Hier war er als Cheftechniker mehr im administrativen Bereich tätig. Auch BFS stellte den Betrieb ein und so kam er dann über Aerotechnik zu AIRLINK. Trotz seiner Lizenzen für B737, B767, A320, Hubschrauber …. war und ist er im Bürodienst tätig.

Was ist nun CAMO (Continuing Airworthiness Management Organisation)?
In Europa wurden die JAA (Joint Aviation Authorities), ein Zusammenschluss der Luftfahrtbehörden der europäischen Länder, gegründet. Es wurde ein effizientes und effektives einheitliches Sammelwerk von Richtlinien erlassen. Wie baut man ein Flugzeug? Wie wartet man ein Flugzeug? Wie betreibt man ein Flugzeug? 2009 wurde die JAA aufgelöst und in die EASA (European Aviation Safety Agency übergeführt. Alle Luftfahrzeuge müssen in technischer Hinsicht von einer Person bzw. einer Firma bestreut werden. Luftfahrzeuge über 7,5 t Abfluggewicht müssen von einer Firma gewartet werden, bis 7,5 t kann das eine Person machen. Gewerbliche Flugbetriebe (Airline, Bedarfsflugunternehmen) unterhalten selber eine CAMO oder müssen die Leistungen zukaufen. Im privaten Bereich erfolgt das durch eine Person oder Werft. Die Aufgaben von CAMO sind:
o  Erstellung von Wartungsprogrammen,
o  Wartungsplanung (Airliner nach Monaten, kleine Flugzeuge nach Stunden),
o  Führung von Lebenslaufakten (welche Ersatzteile wurden eingebaut, welche Modifikationen wurden durchgeführt),
o  Beachtung der Laufzeiten für Ersatzteile.

Flugzeugersatzteile müssen nach dem Fail Save Prinzip gebaut werden. Ist ein Teil beschädigt, so muss ein anderes Teil seine Funktion mitübernehmen. Wird z. B. ein keiner Riss entdeckt, so kann das Teil im Flugzeug verbleiben. Der Riss muss aber weiter beobachtet werden, erst ab einer gewissen Länge des Risses muss eine Reparatur her.

Der Vortrag wurde mit Interesse aufgenommen, handelte es sich diesmal um ein „Unter-Wasser-Thema“ des Eisberges Luftfahrt. Peter Seifert wurde erst nach Beantwortung einiger Fragen mit großem Applaus in seine Freizeit entlassen.


   
 
09. April
2014: März - Clubabend - Jahreshauptversammlung (14. März 2014)
 


Der Vorstand mit dem Vortragenden Manfred Laux


Unser Wahlleiter Peter Plaikner mit dem wiedergewählten Obmann Peter Knoll


Unsere derzeit jüngsten Mitglieder

Da der für heute vorgesehene Vortragende kurzfristig erkrankte, sprang unser Mitglied Manfred Laux mit einem Vortrag über das Aviation Museums in Oshkosh ein. Der Profifotograf zeigte in einer 20 minütigen Präsentation Bilder von den Schätzen des Air Venture Museums. Darunter auch Nachbauten des Flyers von den Gebrüdern Wright und der „Spirit of St. Louis“ mit der Charles Lindbergh im Jahre 1927 die Überquerung von New York nach Paris gelang. Die Flugzeuge, größtenteils Originale, präsentieren sich in ausgezeichnetem Zustand. Die vielen schönen Bilder wecken vielleicht in manchem unserer Mitglieder den Wunsch, das Museum selbst zu besuchen. Ein herzlicher Applaus war der Dank an Manfred Laux.

Danach beginnt die Jahreshauptversammlung. Die Wahl des neuen Vorstands wird offen durch Handerhebung erfolgen. Auf die Verlesung des Jahresberichts wird verzichtet, da dies bereits zur Weihnachtsfeier im Dezember geschah. Der Kassier Karl Jezdik berichtet über die Eckdaten der Vereinsfinanzen. Kassaprüfer Walter Auer bestätigt in Abwesenheit von Claudia Macherhammer die vorbildliche Führung der Kassa. Der Vorstand ist somit entlastet. Der Kassier Karl Jezdik gibt noch einen Überblick, was alles aus dem Clubbeitrag finanziert wird (Porto, Büromaterialien, Zahlungen an Vortragende, Weihachtsfreier etc.).

Wahlleiter Peter Plaikner leitet nun die Wahl des Obmannes und seines Stellvertreters. Obmann Peter Knoll und Obmannstellvertreter Max Weidenhiller werden einstimmig wiedergewählt. Obmann Peter Knoll und Obmannstellvertreter Max Weidenhiller nehmen die Wahl an. Auch die restlichen Vorstandsmitglieder bekunden ihre Mitarbeit für ein weiteres Jahr. Somit ist der neue Vorstand auch der alte. Claudia Macherhammer und Walter Auer bleiben Kassaprüfer für ein weiteres Jahr.

 

 

 

 

 


   
 
02. März
2014: Februar - Clubabend (14. Februar 2014)
 
 


The Aviation Herald - Betreiber Simon Hradecky mit Obmann-Stv. Max Weidenhiller

„Der Ursache auf der Spur“ lautet das heutige Thema unseres Clubabends. Der Gründer und Betreiber des über Unfälle und Zwischenfälle in der Luftfahrt beichtenden Internetportals „The Aviation Herald“ Simon Hradecky berichtet über seine Arbeit. Simon Hradecky kam während seiner Bundesheerzeit am Radar Kolomannsberg mit der Luftfahrt in Berührung. Sein eigentlicher Beruf ist Softwareentwickler, doch das Interesse an der Luftfahrt blieb ungetrübt. So verband er beides und arbeitete auch für Flugsimulatoren.
Flugsimulatoren können nur solche Flugzustände gut simulieren, für die es ausreichend Daten gibt. Solche Daten kommen durch die zahlreichen Testflüge zustande. Dabei bleibt das Flugzeug fast ausschließlich in seiner Flight Envelope. Daten, die außerhalb der Flight Envelope liegen, können nur bei Unfällen gewonnen werden, sofern die Flight Data Recorder intakt bleiben. Ansonsten müssen sie „hochgerechnet“ werden. Das war die Initialzündung zum Aufbau des Internetportals „The Aviation Herald“, das über Zwischen- und Unfälle  in der Luftfahrt kompetent und sachlich informiert. „The Aviation Herald“ ging am 12.5.2008 ans Netz und hat heute ca. 80 000 Besucher am Tag und ca. 2 Mio. im Monat. Den Durchbruch schaffte „The Aviation Herald“ mit der Veröffentlichung des ersten Fotos von der Landung US AIRWAYS A320, der die Maschine noch in einiger Höhe über dem Hudson River zeigt. Jeder einzelne Bericht kann von den Lesern kommentiert werden. Es finden sich viele Kommentare von Piloten und Passagieren. In weitere Folge wurden signifikante Unfälle vorgestellt, deren Auswertung die Sicherheit in der Luftfahrt erhöhen helfen soll.

Es werden immer wieder Defizite an der Schnittstelle Mensch – Maschine festgestellt. Es wird eine Diskussion geführt, ob die Automation schon zu stark geworden ist. Piloten sollen öfters von Hand fliegen. Einige Airlines sträuben sich dagegen. Unfallberichte sollen in Englisch verfasst/übersetzt werden, nur dann sind die Ursachen und Verbesserungen einer breiteren Schicht zugänglich. Hier wird aber schon eine leichte Verbesserung gesehen. Neben den Standardtrainings sollen auch andere Trainings wiederholt werden.
Piloten sollen noch besser über ihre Systeme Bescheid wissen.

Mit diesen Punkten zur Verbesserung beendete Simon Hradecky seinen Vortrag, der mit Interesse und Spannung der Mitglieder verfolgt wurde. Der Applaus zeigte, wie sehr dieses Thema alle interessierte.
   
 
26. Januar
2014: Januar - Clubabend (10. Januar 2014)
 
 
 
Obmann P. Knoll mit dem Vortragenden                    Die Gewinnerinnen I. Mahrle und C. Macherhammer
W. Salomon.                                                           mit Vorstandsmitglied. K. Jezdik und dem "Glücksbringer"
                                                                              Clemens

Heute präsentierte der Schriftführer Wilfried Salomon einen „Streifzug durch den Wintercharter 2013“.

Am Beginn standen Bilder vom Flug mit der DC6 von Red Bull. Mit an Bord waren die glücklichen Gewinner einer Verlosung bei der 25-Jahr Feier des Fanclubs. Dann folgte ein Querschnitt von Flugzeugtypen und Airlines die bei nahezu jedem  Wetter den Salzburg Airport besucht haben. Am Schluss standen zwei nicht alltägliche Besucher am sommerlichen Airport: A330-300 der Hainan Airlines und die B777-200 der Euro Atlantic. Die Mitglieder verfolgten die Präsentation mit professioneller Ruhe
und spendeten freundlichen Beifall.

 

Es wurden darüber hinaus noch zwei Flugzeugmodelle - eine B737-800 der Turkish Airlines und eine  B787-800 der Korean Air- im Rahmen einer Verlosung an die Frau gebracht. Die glücklichen Gewinner: Claudia Macherhammer und Ingeborg Mahrle. Glücksbringer für die beiden Damen war unser derzeit jüngstes Clubmitglied Clemens Pfeiffenberger.
 

   
 
03. Januar
2014: Ab jetzt wieder jeden Samstag: "Jumbo-Schauen"

Bis Ende März gibt es jetzt wieder jeden Samstag den gemeinsamen Spotter-Stammtisch von FAN-CLUB und DC3-Dakota Club im Marketplace SB-Restaurant am Salzburger Flughafen. Wir freuen uns auf regen Besuch. Unsere Clubmitglieder informieren Sie auch gerne über unsere Aktivitäten vor Ort.
 
   
 
03. Januar
2014: Weihnachtsfeier & Familientag
 
  Auch in 2013 hat der FAN-CLUB wieder seine traditionelle exklusive Weihnachtsfeier abgehalten. Am 24.12. waren wieder zahlreiche Clubmitglieder ehrenamtlich am Familientag im Einsatz um den Kindern das Warten bis zum Christkind zu verkürzen. Sehen Sie nun einige Impressionen beider Veranstaltungen. Der Vorstand des FAN-CLUB Salzburg Airport wünscht allen seinen Mitgliedern, Freunden, Unterstützern und an der Luftfahrt interessierten Menschen ein erfolgreiches Jahr 2014!