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Was passierte im abgelaufenen Clubjahr beim FAN - CLUB Salzburg Airport. Sehen Sie hier die Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse
 

 
   
   
16. November 2013: November - Clubabend (08. November 2013)
 
 


Gastgeber und Chef der Austrocontrol in Salzburg, Walter Hager (li) begrüßt den
FAN-CLUB im neuen Tower.

Im November stand die Besichtigung des neuen Towers am Salzburg Airport  auf dem Programm. Da die Mitglieder so zahlreich erschienen sind, wurden sie in 6 Gruppen zu je 15 Mitgliedern aufgeteilt. Jede Gruppe durchlief 5 Stationen:

TOWER: In ca. 45 m Höhe haben die Towercontroller ihren Arbeitsplatz. Der Chef der Flugsicherung in Salzburg, Walter Hager, lies es sich nicht nehmen für die vielen Fragen Rede und Antwort zu stehen. Von diesem Arbeitsplatz genießt man eine wunderbare Aussicht über den Airport und die angrenzende Stadt mit Umgebung. Nach der Übergabe eines Flugzeugs vom Approach zur Landung gibt der Tower die Landeerlaubnis und kümmert sich, dass das Flugzeug nach der Landung an den zum Start wartenden Fliegern vorbei zum Vorfeld rollen kann. Für abfliegende Flugzeuge genehmigt der Tower die Erlaubnis zum Anlassen der Triebwerke, führt sie auf den Rollwegen zum Start und gibt die Starterlaubnis. Ab einer gewissen Höhe wird das Flugzeug zum Approach weitergeleitet.

APPROACH: Ein paar Stockwerke tiefer ist der Arbeitsplatz der Approachcontroller. Herr Christian Paul berichtete über die Arbeit der Lotsen. Sie übernehmen die Flugzeuge in größerer Höhe und staffeln sie so, dass sie sequentiell in einem 3 nm Abstand das ILS zum Anflug nutzen können. Auch dieser Arbeitsplatz hat eine gute Sicht auf den Flughafen. Das Besondere an diesem Arbeitsplatz ist, dass ein Towerarbeitsplatz vorgehalten wird. Sollte oben im Tower Probleme geben (z.B.: Rauchentwicklung), kann der Towerarbeitsplatz in den Approachraum verlagert werden.

METEOROLOGIE: Gleich neben dem Approachraum befindet sich der Arbeitsraum der Meteorologen. Herr Hammer gab hier einen Einblick in die Welt der Meteorologie. Dieser Platz ist rund um die Uhr besetzt. Die Lotsen sind nur während der Betriebszeiten des Flughafens anwesend. Die Meteorologie versorgt die Piloten mit den Wetterdaten.

BAUWESEN: Hier lies Herr Galler den Bau des Towers noch einmal Revue passieren. In Zeitraffer sahen wir das Wachsen des Turmschafts, der Plattform und das Aufsetzen der Kanzel. Dieser Bau gilt als Hochhaus und muss nach den strengen Vorschriften für einen Hochhausbau errichtet werden.  Wichtig ist die Energieversorgung, die hier mehrfach redundant ausgelegt wurde. Ein in einem Brandfall benutzbarer Lift sorgt für eine sichere Evakuierung. Der Bau kostete 14 Mio. €, gehört dem Salzburg Airport und ist an die Austro Control vermietet.

ENERGIE: Herr Greil erläuterte uns die Energieversorgung des Towers. Bei Stromausfall muss der Tower, die Runwaybeleuchtung und die ILS Sender blitzschnell mit Notstrom versorgt werden. Als Notstromaggregat dient ein Dieselgenerator. Bis zu seinem Anlaufen übernehmen Batterien in Sekundenbruchteilen die Stromversorgung, die sie bis zu 6 Stunden aufrechterhalten können. Das ist Zeit genug um alle anfliegenden Flugzeuge umzuleiten.

Der massenhafte Andrang der Mitglieder zeigte, dass dieser Clubabend wieder ein Highlight in der Geschichte des Fan-Clubs war.
 

   
 
16. November 2013: Oktober - Clubabend (11. Oktober 2013)
 
 


Obmann p. Knoll mit dem Vortragenden Cpt. N. Obauerl

Der Oktober-Vortragende ist Captain Norbert Obauer von der Bedarfsfluggesellschaft AIRLINK. Er stellt uns heute seine Berufslaufbahn und die Firma AIRLINK vor. Cpt. Obauer ist derzeit Head of Training bei AIRLINK und kann auf eine Flugerfahrung von über 2500 Flugstunden verweisen. Er begann seine Ausbildung 1994 und erhielt seine PLL im Jänner 1995. Er hatte auch großes Interesse an Hubschraubern und erlangte die PPL für Hubschrauber in Jänner 1997 in nur 3 Wochen. 1998 folgte die CPL für Hubschrauber. Da jedoch die Zeiten für Hubschrauberpiloten schlecht waren knüpfte er an seine PPL Fläche an und erwarb 1999 in den USA die IFR Lizenz für Flächenflugzeuge. 2001/02 kam zum IFR Fläche auch die CPL und der Fluglehrer dazu, dann noch die Copilotenlizenz. Die Jahre 2002 – 2008 dienten zur Scheinerhaltung. Der Tod seines von ihm sehr geschätzten Hubschrauberfluglehrers veranlasste ihn seine Hubschrauberlizenzen auslaufen zu lassen. 2008 begann seine Karriere bei AIRLINK, 2010 erhielt er das Rating  für die Cessna Citation und seit 1.3.2013 ist er Head of Training. Dieser Job umfasst mehr Papierkram als aktive Fliegerei.

Die Firma AIRLINK, Besitzer Fam. Wurzinger, hat ihre Homebase am Salzburg Airport und bietet verschiedene Dienste an: Flugschule, Vermietung von Flugzeugen (
Die Flotte umfasst: 1 Pilatus PC12, 1 Beech C90, 1 Beech C300, 1 Cessna 500, 3 Cessna 525, 2 Cessna 550), Operation (Betreuung von Flugzeugen, Erstellung von Flugplänen), Aircraft Charter, Aircraft Sharing und Rundflüge.

Der interessante Vortrag wurde von vielen Bildern umrahmt und die Mitglieder spendeten großen Applaus.

   
 
04. Oktober 2013: September - Clubabend (13. September 2013)
 
 

Obmann P. Knoll mit Fr. Mag. E. Posch, Hr. A. Klaus und Obmann-Stv. M. Weidenhiller
 
Vortragende an diesem Abend waren Frau Mag. Elisabeth Posch und Herr Alexander Klaus zum Thema „Was tut sich am Salzburg Airport“

Zuerst berichtete Frau Mag. Elisabeth Posch über die Verbindungen für diesen Winter: Nach einem erfolgreichen Jahr 2012 will der Flughafen das Linien- und Charterangebot halten und etwas wachsen. Neu in diesem Winter sind GERMANIA mit 2 x wöchentlich nach Bremen, EASY JET 5 x wöchentlich nach Berlin Schönefeld und British Airways erweitert ihr Angebot nach London-Gastwick auf 8 x wöchentlich.INTERSKY reduziert die Verbindung nach Zürich auf 2 x die Woche und setzt die kleinere EMBRAER Brasilia auf dieser Strecke ein. Das war nötig, da das Interlineabkommen mit SWISS nicht zustande kam. Zum Wintercharter gibt es bereits zahlreiche Anmeldungen: Neu ist AIR BALTIC nach Riga. Weiters EUROLOT nach Warschau, WOW nach Reykjavik, SUNEXPRESS nach Antalya. TURKISH denkt über eine 6. wöchentliche Verbindung im Winter nach Istanbul nach. Die Flüge nach Istanbul sind außerordentlich gut gebucht.

Im zweiten Teil berichtet Herr Alexander Klaus über Daten und Fakten am Salzburg Airport: Der Salzburg Airport beherbergt  die Tochterunternehmen SAS, Carport und seit 2012 die Secport. Die Secport ist für die Sicherheit am Airport zuständig. Die Firma Securitas führt im Auftrag der Secport die Sicherheitskontrollen durch. Seit 1982 bis 2012 wurden 284 Mio. € in die Struktur und Arbeitsplätze investiert. Highlights dafür sind: der neue Tower, ein neues Bürogebäude als Passivhaus, Werkstätten, Halle für den Winterdienst. 2007 fertigte der Flughafen fast 2 Mio. Passagiere ab. Die aufkommende Wirtschaftskrise führte dazu, dass die Passagierzahl 2012 auf 1,7 Mio. sank. Das traf alle Regionalflughäfen, aber Salzburg konnte das am besten verdauen. Die vergangene Landtagswahl in Salzburg hat auch personelle Änderungen im Aufsichtsrat für den Flughafen zur Folge: Die Anrainerproblematik wird in jährlich 2 Dialogrunden erörtert, die jeweils eine geschlossene Versammlung sind. Ein neu vom Flughafen zu gründender Bürgerbeirat wird die Dialogrunden ablösen. Der Bürgerbeirat wird mehr Leute umfassen und seine Beschlüsse sind bindend. Die Sitzungen des Bürgerbeirats können auch öffentlich sein. Zum Schutz der Anrainer hat der Flughafen durch die Jahre ein Schallschutzprogramm aufgelegt (Fenster und dergl.). Auch wurden die Anzahl der Schulungsflüge reduziert. Der Fluglärm hat sich über die Jahre reduziert. Auch hat nicht Freilassing (54 dB) die Lärmspitzenwerte zu ertragen, sondern Taxham (60 dB).  Es wurden auch neue Anflugverfahren veröffentlicht, die den Freilassinger Raum entlasten. Die sind aber bei Schlechtwetter  nicht fliegbar. Der einzige „wetterfeste“ Anflug ist der über das ILS von Norden und der kann den Freilassinger Raum nicht aussparen. Auch führen nicht wie oft behauptet alle Abflüge über Freilassing. Dass der Salzburger Flughafen weiter auf Umweltkurs ist zeigt nach den Zertifizierungen nach EMAS (Eco-Management and Audit Scheme) und  14 001(Umweltmanagementsystem) nun auch als erster deutschsprachiger Regionalflughafen die Zertifizierung nach ISO 50 001 (Energiemanagementsystem)  erhalten hat.

Am Schluss wurde der Vortrag noch mit Bildern aus der Vergangenheit des Salzburger  Flughafens abgerundet. Die Mitglieder hörten mit großer Aufmerksamkeit zu, wie immer wenn es um den Salzburger Flughafen geht und entließen die beiden Vortragenden mit entsprechendem Applaus.
 
   
 
23. August 2013: August - Clubabend (09. August 2013)
 
 


Obmann P. Knoll mit Hrn. O. Wallner
 

Unser heutiger Vortragender ist Herr Otto Wallner, ein erfahrener Fluglehrer, und er spricht zum Thema „Mein Leben für die Flugausbildung“. Er unterscheidet zwischen Pilot und Flieger. Pilot ist eine Berufsbezeichnung, ein Flieger ist ein Pilot, der mit seinem Herz bei der Sache ist. Bei der Ausbildung geschehen viele Sachen, einige davon sollen aber zwischen Fluglehrer und Flugschüler bleiben, deshalb gibt es auch keinen Anekdotenreigen an diesem Abend. Den Anstoß Flieger zu werden bekam er, als er in jungen Jahren Zeuge einer Notlandung einer JU52 in einem Kornfeld seiner Eltern wurde. 1967 konnte er die Segelfluglizenz in Zell am See erwerben. Es folgten viele Flüge auch von Salzburg aus. Er wurde Mitglied im ASKÖ und der Präsident dieses Vereins finanzierte ihm den Motorklugschein, dessen Kosten damals 20 Monatsgehälter betrugen. Es wuchs dann der Wunsch Fluglehrer zu werden. Um die nötigen Flugstunden zu erwerben führte er unzählige Segelflugzeugschlepps durch. Mit seiner Hilfe gelang es auch eine Flugschule zu gründen. Es war nun möglich die Kosten des Motorflugscheins auf 4 Monatsgehälter zu reduzieren. 1974 erhielt er die Fluglehrerlizenz. In seiner Freizeit schulte er die Piloten. 1984 folgte die IFR Lizenz und es konnte somit in der Flugschule auch die Instrumentenberechtigung erworben werden. Auch Flugschülerinnen gingen durch seine Hände, eine davon fliegt heute auf einem A330. Durch Zufall lernte er einen wohlhabenden, einflussreichen Engländer kennen, den er im Flugzeug auf einen Rundflug mitnahm. Das brachte ihm eine Einladung nach London ein. Dieser Engländer war an hoher Stelle eines Air Museums und so konnte Otto Wallner alle flugbereiten Flugzeuge dieses Museums, He111, Me109, Lancester u. a. fliegen. Mit 70 Jahren gab Otto Wallner schweren Herzens seine Lizenzen zurück. 11 000 Flugstunden und 22 000 Landungen stehen in seinem Flugbuch, mehr als 600 Flughäfen hat er angeflogen und über 600 Piloten ausgebildet, von denen 99,5% den Flugschein bestanden haben. Der Pilotenausbildung ist er heute noch treu und unterrichtet Sprechfunk. Alle Mitglieder lauschten still seinen interessanten und launigen Ausführungen und bedachten ihn mit einem herzlichen Applaus.
 
   
 
09. August 2013: Juli - Clubabend (12. Juli 2013)
 
 


Die Vortragende Fr. G. Limau mit den FAN-CLUB Vorstandskollegen
 

Vortragende des heutigen Abends ist Frau Gabriele LIMAU von KOREAN AIR. Sie stellt die asiatische Airline vor. Derzeit verbindet KOREAN AIR Österreich 3 mal die Woche von Wien über Zürich die koreanische Hauptstadt Seoul. Die Zwischenlandung in Zürich soll in Zukunft entfallen. Im Sommer wird die Strecke mit der B777, im Winter mit A330 geflogen. An Hand von Bildern wurde uns die neue 1st Class der Airline gezeigt, die derzeit nur in der A380 und der B777 eingebaut ist. Der A380 weist die geringste Bestuhlung aller A380 Betreiber auf. Ein umfangreiches Bordprogramm (Filme, Spiele, Audio,…) runden das Angebot ab. Als Mitglied von SKY TEAM fliegt KOREAN AIR in 125 Städte in 45 Ländern. In Afrika gibt es nur eine Destination: Nairobi. An den meisten Destinationen betreibt KOREAN AIR eigene Lounges. Das Essen an Bord richtet sich nach der Destination und wird 4 mal pro Jahr gewechselt. Es werden 45 verschiedene Weine aus 11 Ländern vorgehalten. Der Essensservice wird ohne Trolley durchgeführt, es wird von Hand gereicht. KOREAN AIR betreibt auch einen Private Jet Service, der immer mehr von betuchten Kunden in Anspruch genommen wird. Eine Flugstunde kostet 11 550 $.  Heimatbasis ist internationale Flughafen Incheon in Seoul, der 2001 eröffnet wurde und 2012 fast 39 Mio. Passagiere abgefertigt hat. Eine Umsteigezeit von 45 Minuten wird garantiert. Bei Reisen in warme Gefilde können KOREAN Passagiere warme Kleidung am Startflughafen abgeben, um sie bei der Rückkehr wieder in Empfang zu nehmen. Die Mitglieder verfolgten interessiert diesen PowerPoint Vortrag mit vielen informativen Bildern und es gab am Schluss einen herzlichen Applaus. Vielleich fällt bei einem oder anderen die Wahl auf der nächsten Fernostreise auf KOREAN AIR.

 

   
 
30. Juni 2013: Juni - Clubabend (14. Juni 2013)
 
 


Obmann P. Knoll (li) mit Hr. R. Koch
 

Vortragender war Herr Roman Koch, der uns die Firma Gebrüder HEINEMANN vorstellte. Er bereut in Österreich die Travel Value Shops an den Flughäfen Salzburg, Linz und Graz. Die Firma Gebrüder HEINEMANN, ein Familienunternehmen, wurde1879 als Schiffsausrüster in Hamburg gegründet. Zunächst wurden Schiffe mit Tabak und Spirituosen beliefert, später wurde das Sortiment erweitert. 1953 erfolgte der Zugang zur Luftfahrt mit der Belieferung der Fluggesellschaft ICELANDIC, ein Jahr später folgte die LUFTHANSA. Die erste Konzession für einen Flughafenshop wurde 1969 in Köln/Bonn erteilt. In den weiteren Jahren entwickelten sich die beiden Geschäftsfelder Distribution und Einzelverkauf auf Flughäfen und Kreuzfahrtschiffen. Seit 2000 ist die Firma  in Salzburg vertreten. Salzburg zeichnete sich durch  starke Saisonschwankungen aus, hoher Umsatz im Winter, eher niedriger Umsatz in den Sommermonaten. Besonders der Winter erfordert eine gute Logistik, rechtzeitiges Bereitstellen der Waren (170000 Mozartkugeln) und zusätzliches Personal an Wintersamstagen. Der Einzelhandel läuft unter der Marke HEINEMANN DUTY FREE. Es gibt 232 Shops auf 58 Flughäfen in 24 Ländern weltweit inklusive Joint Ventures. Dazu kommen noch die Shops auf den Kreuzfahrtschiffen. 2011 besuchten 30 Mio. Kunden die Shops. Diese Shops auf Flughäfen und Kreuzfahrtschiffen (TUI) werden von kaufkräftigen Kunden frequentiert und somit ist auch das Sortiment entsprechend ausgerichtet. In Salzburg wurden zur Winterzeit 4 Flaschen Kognak um 2370 € angeboten, wobei aber keine Flasche verkauft wurde. Vom Kognak um 540 € konnten in Salzburg 4 Flaschen verkauft werden. Im Durchschnitt kauft ein normaler Kunde 2,5 Artikeln im Shop ein.  Im Rahmen des Geschäftszweiges Distribution werden Flughäfen, Zollfreizonen, Military Shops, Border Shops, diplomatische Vertretungen und Fluglinien (Bordverkauf) beliefert. Das sind über 1000 Kunden in 70 Ländern der Welt. Nicht nur Waren werden geliefert, sondern auch Kundenberatung wird angeboten. Die Distribution generiert 40%, der Einzelverkauf 60% des Umsatzes. Es war ein sehr interessanter Vortrag über einen „Nebenschauplatz“ des Flugverkehrs, den die Mitglieder mit großem Interesse und vielen Fragen verfolgten. Roman Koch wurde mit einem großen Applaus bedacht.
 

   
 
01. Juni 2013: Mai - Clubabend (10. Mai 2013)
 
 


Obmann P. Knoll (li.) mit unserem Ehrenmitglied und Vortragenden R. Lipold (mi) sowie Obmann-Stv. M. Weidenhiller (re.)
 

Vortragender im Mai war unser Ehrenmitglied DI Rudolf Lipold zum Thema „Neues am Salzburg Airport“.

Aviation:
Die Regionalflughäfen kämpfen mit Passagierschwund, aber Salzburg steht mit 1,67 Mio. Passagieren noch  gut da. Es gibt einen Passagierzuwachs bei sinkenden Flugbewegungen. Zusammen mit der allgemeinen Luftfahrt kommt der Salzburg Airport auf 60 000 Flugbewegungen im Jahr.

Non Aviation:
Ein neu errichtetes Bürohaus mit 2400 m² vermietbarer Fläche wurde an den Hauptmieter PWC (PriceWaterhouseCoopers) übergeben. Auch eine Flugschule und ein Rechtsanwalt zählen bereits zu den Mietern. Auf Grund der Nähe zum Flughafen hat sich die Innsbrucker Bundesstraße zu einem 1a Standort in Salzburg entwickelt. Weiters wurde eine neue Waschhalle und ein Reststoffsammelplatz errichtet. In die Waschhalle passt nun jede Stiege und jeder Autobus. Der neue Tower liegt in seiner Fertigstellung im Plan. Er wird am 11.6.2013 an seinen Mieter Austro Control übergeben. Die Lotsen werden dann eine Sicht aus 55m Höhe (alter Tower 25 m) haben.
 

Zwischen April 2012 und April 2013 wurde eine Passagierumfrage gemacht. Die Befragung wurde in deutscher und englischer Sprache durchgeführt. (Verhältnis deutsch : englisch war 60 : 40). Der Durchschnitt der Passagiere vereist 2 mal pro Jahr, die Urlaubsreise dominiert. Die befragten Passagiere lebten zum Großteil in Österreich und Deutschland, aber auch in Großbritannien und Nordirland.
50 % der Österreicher kamen aus dem Bundesland Salzburg, dann absteigend aus Oberösterreich und Kärnten, wenige aus Tirol.
40 % der deutschen Passagiere kamen aus Bayern, knapp 30 % aus Nordrhein Westfalen, der Rest aus Berlin und Hamburg. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kamen 14 % (Spitze: 18 %) zum Flughafen, das ist ein guter Wert, der bei anderen Regionlaflughäfen nur im einstelligen Bereich liegt.

Die kompakten und sehr informativen Vortragspunkte wurden von den Mitgliedern sehr aufmerksam verfolgt und brachten unserem Ehrenmitglied einen herzlichen Applaus ein. Die noch anstehenden Fragen wurden von DI Rudolf Lipold zur vollsten Zufriedenheit der Mitglieder beantwortet.
 

   
   
22. April 2013: April - Clubabend (12. April 2013)

 
 


Vortragende & Obmann Peter Knoll zeigte beeindruckende von der Clubreise nach
Singapore

Die FAN-CLUB Jubiläumsreise 2012 führte nach Südostasien, genauer in den Stadtstaat Singapore und nach Malaysia. Obmann Peter Knoll ließ es sich nicht nehmen von dieser spannenden Reise beeindruckende Bilder nach Hause zu bringen und diese mit dem FAN-CLUB Publikum zu teilen.

Singapore hat, wie zahlreiche andere Metropolen in Asien, in den letzten Jahren einen rasanten Aufschwung erlebt, der sich an der modernen Hochhausarchitektur ablesen kann. Aber auch das geschichtliche Erbe wird hochgehalten und die chinesischen Shophouses liebevoll restauriert. Kuala Lumpur ist die lebendige Hauptstadt Malaysias. Ein Vorbild friedlichen Zusammenlebens zahlreicher Kulturen, wo oftmals buddhistische und hinduistische Tempel nur einen Steinwurf von Moscheen und Kirchen entfernt liegen. Kuching wiederum ist die drittgrößte Stadt Borneos und das Einfallstor in den endlosen Dschungel und Ort kilometerlanger Sandstrände am südchinesischen Meer.

Beim Anblick der Bilder schwelgten die Reiseteilnehmer in schönsten Erinnerungen und die damals Zuhause-gebliebenen konnten sich ein Bild von den faszinierenden Metropolen in Südost –Asien machen. Mit einem herzlichen Applaus bedankte sich das Publikum beim Vortragenden.

   
 
27. März 2013: März - Clubabend & Jahreshauptversammlung (8. März 2013)
 


Martin Gross mit Obmann Peter Knoll

Herr Direktor Martin Gross von EMIRATES berichtet uns heute von der bekannten Airline. EMIRATES begann ihre Operationen im Jahre 1985 mit der tatkräftigen Hilfe der pakistanischen PIA (Bereitstellung eines A300 und B737 mit Crew). Österreich wird seit 2004 angeflogen. Ab 2011 existieren 13 Verbindungen von Wien nach Dubai pro Woche, die mit der B777 und A340-500 bedient werden.

Die geographisch günstige Lage Dubais hilft EMIRATES beim Aufbau neuer Strecken. Früher gab es die Verkehrsströme Nordamerika – Europa und Fernost - Europa. Zum Weiterflug ist man auf einem der größeren europäischen Airports umgestiegen. EMIRATES konnte diese Verkehrsströme  nach Dubai umlenken, nicht zuletzt dadurch, weil die europäischen Flughäfen ihre Kapazitätsgrenzen erreicht haben. Auf Grund der großen Reichweiten der Langstreckenflugzeuge ist fast jeder Punkt in der Welt ist von Dubai aus Nonstop erreichbar, fast jeder Punkt der Welt ist via Dubai erreichbar. Im Gegensatz zu Europa fördert die Regierung die Luftfahrt, zahlt aber keine Subventionen.

Da viele der Mitglieder mit EMIRATES bereits geflogen sind, war dieser Vortrag besonders interessant und wurde mit Spannung verfolgt. Ein großer Applaus war der Dank an den Vortragenden, der noch geduldig die vielen Fragen beantwortete.

Im Anschluss erfolgt die Jahreshauptversammlung mit der Wahl des Vorstands, die in offener Wahl stattfand. Die Wahlleitung übernahm Hiller Dieter. Obmann Peter Knoll und Obmannstellvertreter Max Weidenhiller werden einstimmig wiedergewählt und nehmen die Wahl an.
Auch die restlichen Vorstandsmitglieder bekunden ihre Mitarbeit für ein weiteres Jahr.
Somit sieht der neue/alte Verstand wie folgt aus:

Obmann: Herr Peter KNOLL                                     Schriftführer: Herr Wilfried SALOMON
Obmann-Stv.: Herr Maximilian WEIDENHILLER      Archivar: Herr Gerhard SULZBACHER
Kassier: Herr Karl JEZDIK                                         Konsulent: Herr Richard SCHANO
IT/Kommunikation: Herr Stephan WEIDENHILLER  Youngline: Herr Michael GRÜNWALD

Claudia Macherhammer und Walter Auer sind die neuen Kassaprüfer.
 

 

   
 


24. Februar 2013: Februar - Clubabend (8. Februar 2013)


Unser Vortragender war unser Vorstandsmitglied Dkfm. Stephan Weidenhiller, der uns über Flughafenentgelte für Airlines berichtet. Die Verkehrsart Luftfahrt wird ausschließlich über deren Nutzer finanziert. Der internationale Verkehr bezahlt keine Mehrwertsteuer für Treibstoff, da keine Steuermittel für die Luftfahrt erforderlich sind. Flughäfen sind Monopolanbieter, eine Airline kann an einer Destination fast nie zwischen mehreren Flughäfen wählen. Die Flughäfen haben die Pflicht, die Flughafenentgelte öffentlich zugänglich zu machen. Es gilt: gleiches Entgelt für alle, Vergünstigungen für alle, keine Diskriminierung. Weiters muss die Kostenstruktur der Flughäfen den Airlines offengelegt werden. Es gibt folgende Entgelte: Überflugsgebühr, An- und Abfluggebühren, Start- und Landeentgelte und Abfertigungsentgelte. Die Flughafenentgelte teilen sich in fixe und variable Entgelte. Fixe Entgelte für die Benutzung der Start-/Landebahn (MTOW abhängig) oder nach Parkzeit. Dabei ist es unerheblich ob Passagiere an Bord sind oder nicht, sowie variable Entgelte für Passagiere und/oder Fracht. Das Verhältnis fixe zu variablen Entgelten ist etwa 30 : 70. Die Einsteigeentgelte (für einen Passagier zu zahlen, der am Airport zusteigt) sind höher als die Transferentgelte (Passagier der umsteigt). Allerdings sind die Kosten eines Transfers höher (z.B.: schneller Gepäckstransfer) als die für Einsteiger. Das Verhältnis fixer zu variablen Kosten nennt sich Variabilisierung, das Verhältnis Einsteiger- zu Transferkosten ist die Spreizung. Um das ganze Thema auch in Zahlen zu gießen wurden von den Mitgliedern in Koproduktion einige Beispiele gerechnet. Dass die Theorie mit handfesten Beispielen zementiert wurde, gefiel allen Mitglieder, was sich in einen herzlichen Applaus ausdrückte. Stephan Weidenhiller stand wacker auch noch das Fragegewitter durch.


v.l.n.r. Max Weidenhiller, Stephan Weidenhiller & Peter Knoll

   
 


27. Januar 2013: Januar - Clubabend (11. Januar 2013)


Vortragende an diesem Abend waren Rudolf LEBAN und Yunus YOKUS von TURKISH AIRLINES. Ein willkommener Anlass für diesen Vortrag ist die Aufnahme von Flügen Salzburg – Istanbul durch TURKISH AIRLINES. Es ist das Ergebnis von 12 Jahren Planung. Die Destination Salzburg ist insofern bemerkenswert, da TURKISH AIRLINES auch nach München fliegt. Es sind zunächst 4  Flüge pro Woche ab Sommer 2013 ex Salzburg geplant, wobei über tägliche Verbindungen bereits nachgedacht wird. Fluggerät wird die B737-800 sein.

Gegründet 1933 erfuhr die Airline ab der Jahrtausendwende eine stürmische Aufwärtsentwicklung. Die Flotte, Durchschnittsalter 6 Jahre, wuchs auf 202 Flugzeuge. 217 Destinationen werden angeseuert, allein 2012 wurden 24 neue Destinationen eröffnet, 2013 sollen es weitere 26 sein. Die Destinationen sind alle Auslandsdestinationen. Die Inlandsdestinationen werden von der Tochter ANADOLU JET angeflogen.

Die Zahlen zeigen die schwungvolle Entwicklung zur drittgrößten Airline in Europa.:
2002:   66 Flugzeuge                                        2012:    202 Flugzeuge
2002:   10 Mio. Passagiere                               2012:    38,9 Mio. Passagiere.

TURKISH AIRLINES wurde 2011 und 2012 zur besten Fluggesellschaft in Europa gewählt. TURKISH AIRLINES bietet in der ECO Klasse mehr Beinfreiheit und warmes Essen. Weiters  gibt es die aufgewertete ECO Klasse ECO  PREMIUM. In der BUSINESS Klasse fliegt bei Flügen über 8 Stunden sogar ein Koch mit, der wie das Catering von DO & CO kommt.

Der Vortrag wurde mit Folien untermalt und weckte großes Interesse unter den Mitgliedern. Die auftauchenden Fragen wurden kompetent und erschöpfend beantwortet, was der Applaus bestätigte. Als Überraschung wurde noch ein Flug nach Istanbul verlost und weiters erhielt der Fanclub ein schönes Modell einer TURKISH AIRLINES B737-800.

Anmerkung der Redaktion:
Inzwischen sind die Flüge buchbar!


V.l.n.r.: Hr. Yunus Yokus (TK), Obmann Peter Knoll & Rudolf Leban (TK) mit dem überreichten B737-800 Modell


Die glücklichen Gewinner des Istanbul-Fluges: Ursula & Max Weidenhiller zusammen mit den Vertretern von Turkish Airlines


   
 


27. Dezember 2012: Weihnachtsfeier (08. Dezember 2012)


Auch dieses Jahr fand wieder die traditionelle Weihnachtsfeier des Fan-Club Salzburg Airport statt. Ein rundum gelungener Abend, musikalisch umrahmt durch die Familienmusik Dürager und unterlegt mit kurzen weihnachtlichen Geschichten sowie dem Jahresrückblick auf das Jubiläumsjahr des Vereins. Die Clubmitglieder konnten 2012 wieder bei einem guten Buffet Revue-passieren lassen und genoßen das gesellige Zusammensein. Dazu hier nun einige Impressionen des Abends:

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25. November 2012: November - Clubabend (09. November 2012)


Aufgrund des besonderen Gastes, fand der November-Clubabend in Kooperation mit 1st Austria DC3 Dakota Club statt. Der Gast war Kunstflugpilot und Gewinner der RED BULL AIR RACE WORLD CHAMPIONSHIP 2008 Hannes Arch. Hannes Arch wurde in der Steiermark geboren und wuchs dort sehr frei auf. Er wandte sich schon sehr früh dem Bergsteigen und Kletten zu. Sein nächstes Augenmerk war Drachenfliegen: Zusammen mit seinem Vater und einem gebrauchten Drachen wagte er die ersten Luftsprünge. Er machte dabei große Fortschritte und war bereits mit 16 Jahren im Besitz des Sonderflugscheins für Drachenlieger. Eines Tages hörte er von einer Firma in der Schweiz, die Paraglider baut. Er fuhr mit seinem Wohnwagen dort hin und erklärte den Firmenbossen er sei jetzt hier und möchte die Paraglider fliegen. Nach einigen Probeflügen überzeugte er die Firmenbosse und fungierte als Testpilot für die Paraglider. Seine Residenz war sein Wohnwagen. Diese Tätigkeit verschaffte ihm Zutritt zu Wettkämpfen im Paragliding in der ganzen Welt. Er nahm an vielen Wettkämpfen teil und war der Pionier im Paragliding-Kunstflug. Von Red Bull gesponsert gründete er das „Red Bull Acro Team“, das die Marke Red Bull in die Welt hinaustrug. Eine neue Herausforderung  fand er im Basejumping. Er sprang vom Matterhorn, von der Eiger-Mordwand und von der Europabrücke in die Tiefe. Zur Europabrücke riet ihm sein Freund Felix Baumgartner, der auch bei dem Sprung dabei war: “da kannst unten sehr schnell weglaufen“. Zu dieser Zeit war Basejumping den Behörden noch ein Dorn im Auge. Jedoch wurden alle Sprünge akribisch vorbereitet. Die Vorbereitungszeit dauerte bis zu einem Jahr. Mit dem bisher gespartem Geld wurde dann der Motorflugschein gemacht und wie sollte es anders sein, folgte bald der Kunstflugschein. Er zeigte sich auf vielen Airshows und erregte erneut das Aufsehen von Red Bull. Red Bull bestellte ihn als Rennleiter für die Red Bull Air Races. Er spielte eine große Rolle bei der Gestaltung der Rennstrecke und der Entwicklung des Reglements. Vor die Entscheidung gestellt weiter als Rennleiter zu arbeiten oder selbst am Air Race teilzunehmen entschied er sich für letzteres. Red Bull bezahlte im eine einjährige Kunstflugweiterbildung. Schließlich wurde er Europameister im Kunstflug (Kategorie Freestyle) und das bescherte ihm das Ticket für die Air Races. Nach einigen Lernjahren war es 2008 soweit: er gewann die Red Bull Air Race World Championship. Im Folgejahr belegter er Platz 2 und in den darauffolgenden Jahren viele gute Platzierungen. Das Red Bull Air Race befindet sich derzeit in einer Nachdenkpause und man hofft auf eine Wiederaufnahme. Sein neuestes Projekt heißt „Rhythm & Air“. Hier werden Flugbewegungen und Musik miteinander verschmolzen. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgte das Auditorium seine Erzählungen, die kurzweilig vorgetragen und mit Videos unterlegt waren. Er musste noch eine Reihe Fragen beantworten bis ihn ein großer Applaus wieder in die „Freiheit“ entließ.


v.l.n.r. Christian Schwendner, Christian Indinger (beider 1st Austrian DC3 Dakota Club), Hannes Arch, Peter Knoll
und Max Weidenhiller

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27. Oktober 2012: Oktober - Clubabend (12. Oktober 2012)


Im Oktober fand ein außerordentlicher Clubabend statt. Zusammen mit dem Flugring Salzburg wurde dieser Abend gestaltet: Die 3 Piloten Herbert Bachinger, Otmar Haring und Walter Köck, Mitglieder des Flugrings Salzburg, berichten über ihren Flug mit einer Cessna 210 von Salzburg nach Vietnam und zurück. Es sind erfahrene Piloten und sie sind im Besitz von CPL bzw. PPL und IFR Lizenzen. Das Flugzeug, eine Cessna 210 mit dem Kennzeichen OE-DUR ist ein einmotoriger Sechssitzer mit Einziehfahrwerk, Enteisungsanlage und mit IFR Instrumentierung versehen. Die Flugroute führte die drei Abenteurer von Salzburg über Straubing, Sofia, Larnaca, Amman, Kuwait, Sharjah, Karachi, Ahmedabad, Nagpur, Chittagong, Phitsanulok nach Ho Chi Minh City (vormals Saigon). Sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückreise erlebten die Piloten nicht nur fast unüberwindbare bürokratische Hürden, aber auch liebenswerte Menschen und exotische Kulturen. Nach der Rück-Landung am 30.7.2011 in Salzburg wurden sie angewiesen vor den Tower zu rollen, wo sie von Freunden und dem ORF empfangen und gefeiert wurden. Nach 6,5 Wochen, 100 Flugstunden und mehr als 20 000 km ein schönes Gefühl wieder zu Hause zu sein. Es war ein sehr schöner und sehr interessanter Vortrag, der allen Mitgliedern fesselnde 2 Stunden bescherte, was sich in einem langen Applaus ausdrückte.


Obmann Knoll (li) mit den drei Abenteuerpiloten mit Obmann-Stv. Weidenhiller (re)

 

   
 


25. September 2012: DC-6B Rundflug


Am Samstag den 22. September 2012 bestiegen 30 glückliche Gewinner des Flying Bulls Rundflugs die DC-6B mit der Registration N996DM. Verlost wurden die Plätze im Rahmen der 25-Jahre Feier im April diesen Jahres.

Zusammen mit den Clubmitgliedern waren auch drei Schüler der Paracelsusschule Salzburg an Bord. Als Teil des Projekts "Youngline" unterstützen wir Jugendliche, die auch den Traum vom Fliegen in sich tragen.

Eine Stunde flog der Verein und seine Gäste mit dem Schmuckstück über die Alpen und Täler des Pongau und Pinzgaus und genoß neben dem grandiosen Ausblick auch den charmanten Service an Bord.


   
   
 
25. September 2012: Clubausflug nach Berlin (14-16. September 2012)
 


Die Internationale Luftfahrt Ausstellung (ILA) öffnete Ihre Pforten und der FAN-CLUB konnte der Verlockung nicht widerstehen sich über die neusten Produkte und Entwicklungen in der Luftfahrt vor Ort zu informieren. Neben dem Besuch der
Messe stand aber auch eine Flughafen-Besichtigung an: Da der neuste Flughafen "Willy Brandt" aus den in den Medien bekannten Gründen noch nicht eröffnet ist, wurde der älteste Flughafen Berlins, der ehem. Flughafen Tempelhof
besichtigt. Vor Ort informierte man sich über die bewegte Geschichte und wegeweisenden Architektur des Flughafens.

Die Teilnehmer der Besichtung Temepelhofs vor dem Luftbrücken-Denkmal:


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25. September 2012: September Clubabend (7. September 2012)
 
  Da die für heute vorgesehene Vortragende krankheitshalber absagen musste, sprang unser Clubmitglied Gottfried Darringer in die Bresche.

Er berichtete in Bildern über die griechischen Inseln Korfu, Kos und Kreta.
Korfu hat einen interessanten Flughafen und so präsentierte Gottfried Darringer eine Menge Flugzeuge verschiedener Airlines. Die Hauptstadt Korfu bzw. Kerkyra besitzt eine schöne Altstadt.
Kreta hat 2 für Spotter interessante Flughäfen: Heraklion und Chania. Weiters befinden sich dort schöne Palmenstrände und sehenswerte Schluchten, die Samaria-Schlucht ist einer der bekanntesten.
Kos bietet vor allem für Flugzeugfreunde einen interessanten Mix von französischen und tschechischen Airlines.

Die Mitglieder waren vor allem über die vielen Flugzeuge hoch erfreut und spendeten herzlichen Beifall. Vielleicht ergibt sich aus diesem Vortrag für einige Mitglieder ein Urlaubsziel.

Der Vortragende und passionierte Spotter: Gottfried Darringer:



   
 
25. September 2012: August Clubabend (10. August 2012)
 
 

Unser heutiger Vortragender ist Herr Peter Pfaffenbauer und er ist kein Unbekannter für die FAN-CLUB - Mitglieder. Bereits im Frühjahr 1999 war er beim Fanclub zu Gast und berichtete als Offizier-Stellvertreter und Hubschrauberpilot über seinen Einsatz bei der Lawinenkatastrophe in Galltür im Februar 1999.

Heute erzählt er uns über seinen Werdegang „Vom Hubschrauberpilot zum AUA Flugkapitän und zum Marketing Manager“. Peter Pfaffenbauer wurde 1966 in Linz geboren. Seit seiner Jugend war er dem Sport und der Fliegerei zugetan. Als technisch interessierter kam er beim Bundesheer in die Bundesfachschule für Flugtechnik in Langenlebarn und wurde zum Flugzeugmechaniker für die BELL 212 ausgebildet. Die Arbeit des Hubschrauberpiloten hatte ihn schon immer interessiert. Er bestand die Selektion und begann auf der SAAB SAPHIR in Zeltweg zu schulen. Sie war in ihrem Verhalten manchmal etwas bockig, aber er flog sie gerne. Weiter ging es mit der PC 7 und mit der Grundausbildung am Hubschrauber. Die Schulung erfolgte hauptsächlich auf der BELL 212 und umfasste Fliegen in der Nacht, im Verband, Einsätze mit der Winde und Außenlasten. Nach 1000 Übungsstunden wird man zum Einsatzpilot. Sein Einsatzgebiet erstreckte sich nun auf Transporte aller Art, u. a. auch Prominente (schwedisches Königshaus, Alois Mock, Kurt Waldheim, Pabst Johannes Paul II). Viel Können erforderten die Einsätze in Sölden (Lawine), Lassing (Bergwerk) und eben Galtür. Es folgte weiter die Ausbildung zum Fluglehrer. Er flog die Typen BELL OH58 „Kiowa“, ALOUETTE III, BELL 204, BELL 212. Er hatte somit alles erreicht, was man als Hubschrauberpilot der österreichischen Luftstreitkräfte erreichen kann und wollte sich verändern.

Mit 32 Jahren wechselte er zu TYROLEAN und musste feststellen, dass seine militärischen Lizenzen zivil nicht anerkannt wurden. Also musste er PPL-, CPL-, ATPL- und IFR-Ausbildung nachholen. Es gelang ihm das auf Grund seiner fliegerischen Kenntnisse in nur 200 Tagen. Er wurde auf den CANADAIR-CRJ eingeschult, den er sehr gerne geflogen hat. Als Kapitän beflog er damit das gesamte AUA/TYROLEAN Netz. Was ihn etwas störte war die zunehmende Bürokratie im Cockpit, die die fliegerische Aufgabe trübte.

Mit der Annäherung der AUA an die LUFTHANSA sollten auch die CRJ ausgeschieden werden, das bestärkte ihn, von einer weiteren Karriere als Linienpilot Abstand zu nehmen und er wandte sich neuen Herausforderungen zu. Marketing hatte ihn schon immer interessiert und so bildete er sich auf diesem Gebiet weiter. Auf seine Bewerbungen reagierte die Firma ITS Industrial Turbinen Service in Steyrermühl. Es geht hier um Gasturbinen deren Funktionsweise sehr ähnlich der der Flugzeugturbinen ist, also kein absolutes Neuland für ihn. Heute betreut er für diese Firma das Marketing weltweit.

Die Mitglieder verfolgten seinen Werdegang, den er mit vielen Bildern illustrierte, mit großem Interesse und dankten es mit einem herzlichen Applaus. Weitere Informationen zu unserem Vortragenden gibt es auf www.pfaffenbauer.eu

Peter Knoll mit Peter Pfaffenbauer:


   
 
04. August 2012: Juli Clubabend (13. Juli 2012)
 
 


V.l.n.r.: Kurt Hofmann, Peter Knoll und Richard Schano

Im Juli konnten wir wieder einmal einen Clubabend aus der Reihe "FAN-CLUB-Akademie" bieten und gleich zwei Vortragende in Form einer Doppelkonferenz begrüßen: Den bekannten Luftfahrtjournalisten Kurt Hofmann und unser Vorstandsmitglied Richard Schano. Sie berichten über „Pleiten, Pech und Pannen in der Luftfahrt – Airlines die verschwunden sind – Cirrus bis Malev“.

Der vielzitierte Satz, dass es in naher Zukunft nur mehr wenige große Airlines in Europa existieren werden, bewahrheitet sich immer mehr. Österreich ist von Pleiteairlines umgeben: MALEV, CSA, ADRIA, TAROM, JAT. Selbst große Airlines wie LUFTHANSA, BRITISH AIRWAYS, KLM/AIR FRANCE kämpfen mit großen Schwierigkeiten, sodass sich der Bereinigungsprozess  beschleunigen wird. Weiters wird es zu Kooperationen von Airlines kommen, die vor kurzer Zeit nicht denkbar waren (AIR BERLIN – ETIHAD).

Der Regionalverkehr auf Österreichs Flughäfen ist mit Ausnahme von Salzburg und Innsbruck rückläufig. Große Drehkreuze wie Frankfurt haben Engpässe in ihrer Kapazität und wollen kleinere Flugzeug nicht mehr haben. Um dennoch ihre Drehkreuzfunktion zu behalten benötigen sie Passagiere aus der Region, die sollen aber mit größeren Flugzeugen anreisen. Das gäbe auch den Regionalflughäfen die Möglichkeit ihre Erträge zu verbessern, hängen doch die Abfertigungsgebühren vom MTOW ab.
Daraus ergibt sich das Dilemma, dass Zubringerflüge mangels passendem Fluggerät eingestellt oder nicht aufgenommen werden, zusätzliche Passagiere aber willkommen wären. Ein Flug zu einem Drehkreuz im Point-To-Point Verkehr ist aber für die Umsteiger nutzlos, da sie nicht durchbuchen können. Es muss daher auch auf die Allianzen am Drehkreuz Rücksicht genommen werden. Eine weitere Bremse dazu ist, dass große Airlines der Zubringer-Airline nur ein geringes Entgelt pro Passagier zahlen. Auf dieser Basis kann ein 50-sitziger CRJ200 trotz voller Auslastung nicht gewinnbringend betrieben werden. Es gibt heute zu viele Drehkreuze in Europa, sodass auch hier eine Bereinigung absehbar ist. Bleibt abzuwarten, wie die verbleibenden Drehkreuze den Verkehr dann abwickeln können.

Doch damit waren die beiden Herren noch nicht entlassen. Es gab noch viele Fragen und dann großen Applaus. Besonders freudig wurde von den Mitglieder aufgenommen, dass in absehbarer Zeit wieder einmal so eine Doppelkonferenz zu aktuellen Themen stattfinden soll.

 

   
 
01. Juli 2012: Juni Clubabend (8. Juni 2012)
 
 



Inzwischen eine gute FAN-CLUB Tradition: Archivar Gerhard Sulzbacher (li) berichtet von
der EBACE-Messe in Genf. Auf dem Photo zusammen mit Obmann-Stv. Max Weidenhiller

 

Unser Vorstandsmitglied Gerhard Sulzbacher berichtete von der EBACE 2012 (European Business Aviation Convention and Exhibition) in Genf. In vielen Bildern zeigte Gerhard Sulzbacher die Neuigkeiten aus der Welt der Business Jets.

Da ist die Bombardier Global 5000, eine Neuerwerbung von Niki Lauda mit einem Glascockpit der neuesten Generation. Damit kann Niki Lauda alle Formel1 Rennkurse (außer Australien) nonstop erreichen. Die Flugstunde kostet etwa 8000€.
Ein Highlight ist eine Boeing BBJ (Boeing 737-700), die im Stile eines französischen Schlosses ausgestattet ist. Einen Hubschrauber, die Bell 429, konnte man in einer Businessausführung zum ersten Mal in Europa bestaunen. In Europa soll er aber hauptsächlich als Rettungshubschrauber schmackhaft gemacht werden.
Gulfstream präsentierte die Gulf 550, ein Weitenjäger mit 12500 km Reichweite und die neue Gulf 280, erstmals in Europa, mit modernstem Cockpit und ausgetüteltem Kabinenlayout. Auf der EBACE gab Cessna den Progammstart für einen neuen Businessjet bekannt, die Cessna Longitude. Es ist ein Jet für maximal 8 Passagiere, die Kabinen mit einer Stehhöhe von 1,8 m und die Reichweite von 7400 km. Ein weiterer neuer Jet von Cessna wird die Latitude sein. Auch sie besitzt eine Kabine in Stehhöhe mit „flat floor“, mit 1,95 m Kabinenbreite ist es der „breiteste“ Jet von Cessna. Da will auch Honda nicht zurückstehen und zeigte Highlights ihres Honda Jets. Auf Grund seiner auf den Tragflächen montierten Triebwerke erinnert dieser kleine Jet an die legendäre VFW614 und kann auch von nur einem Piloten gelogen werden. Die Auslieferung an die ersten Kunden ist für das 2. Halbjahr 2013 geplant. Auch Bombardier überarbeitete sein Learjets 45 und 45, die dann 70 und 75 heißen werden. Ein modernes Cockpit namens „Vision“, neue Triebwerke und eine mögliche Reiseflughöhe von 51 000 Fuß sollen die Kunden locken. Besonderes Interesse weckte auch die Bekanntgabe, dass ein A380 in VIP Ausstattung bestellt wurde. Dass der Käufer nicht genannt wurde, ist in dem Geschäft wohl nicht unüblich.

Die Mitglieder bedankten sich mit einem herzlichen Applaus für den Streifzug durch die Business-Jets.

   
 
27. Mai 2012: Mai Clubabend (11. Mai 2012)
 
 


Unser Clubarchivar Gerhard Sulzbacher, der auch während der Jubiläumsfeier fleißig
den Auslöser drückte zusammen mit Obmann Peter Knoll

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Peter Knoll und Gerhard Sulzbacher gaben eine Rückenschau über die 25-Jahr Feier des Fan-Club Salzburg Airport. Während dieser Rückschau wurden Fotos von der Feier gezeigt, die in Form einer CD allen Mitgliedern überreicht wurde.

Die wichtigste Feststellung für die Mitglieder und den Kassier: Die Clubkasse wurde nicht angetastet. Alle Unkosten sind durch Sponsorengelder und die Losverkäufe gedeckt.

Sehr großzügig zeigte sich der Salzburg Airport, der das Terminal 2 samt Infrastruktur kostenlos zur Verfügung stellte.


Und zum Abschluss unser Fest in Zahlen:

·         1 ½ Jahre Vorbereitung

·         10 Sitzungen des Organisations-Teams – beginnend mit 02. September 2010. Die „Jubiläumsfeier“ war 1 ½ Jahre lang – bei 8 Vorstandssitzungen ein Tagesordnungspunkt

·         Mehr als 150 Datensätze in der Datenbank von Knoll (Briefe, Anschreiben, Listen, Logos, Dankschreiben, Entwürfe von der Einladung / Festschrift / Tischkarten, Rechnungen etc.

·         Bis an die 50 Datensätze bei den ORG-Mitgliedern in deren eigenen Datenbank

·         Eine Checkliste von 65 Punkten zuerst ausgearbeitet, anschließend bearbeitet - & schließlich abgearbeitet

·         Unzählige Telefonate aller ORG-Mitglieder

·         Ca. 500 E-Mails aller ORG-Mitglieder mit Sponsoren, Gönnern, Mitglieder usw. hin & her gesendet

·         Viele Telefonate & E-Mails der Vorstandsmitglieder durchgeführt

·         Mehr als 400 Einladungen kuvertiert und frankiert an die Mitglieder, Vortragende, Sponsoren,  Flughafen GmbH, Aufsichtsratsmitglieder etc. gesendet

·         Die Bearbeitung sowie Überarbeitung der Festschrift durch Uschi & Stephan Weidenhiller hat mehr als fünf Monate beansprucht

·         1.000 Stück Festschriften wurden gedrückt

·         48 große Kuverts mit je 2 Festschriften sowie einem Dankschreiben an die Sponsoren & Gönnern versendet

·         270 Gäste waren beim Jubiläumsfest anwesend, davon etwa 120 Mitglieder

·         115 Lose wurden verkauft
 

   
 
06. Mai 2012: 25 Jahre FAN-CLUB Salzburg Airport (20. April 2012)
 
 
Am 20. April 2012 feierte der FAN-CLUB Salzburg Airport im Rahmen einer großen Jubiläumsgala sein 25jähriges Bestehen. Sehen Sie viele Bilder von diesem Fest auf unserer Sonderseite: 25 Jahre FAN-CLUB Salzburg Airport
 
   
 
27. März 2012: März Clubabend (09. März 2012)
 
 


Herr Mag. Stefan Kubinsky mit Obmann Peter Knoll

Der Geschäftsführer der EAA Aviation Academy Herr Mag. Stefan Kubinsky erläutert uns die „Wege zum Linienpiloten“. Die EAA Aviation Academy GmbH wurde 2010 gegründet, in dem Jahr, als zwei bestehende Flugschulen in Konkurs gingen. Aus dieser Konkursmasse konnten die Schulflugzeuge und ein Simulator kostengünstig erworben werden..

Um eine ATPL zu erlangen gibt es zwei Wege. Der modulare Weg umfasst Theorie- und Flugausbildung. Am Ende dieser ersten Phase steht die PPL (Privatpilotenlizenz), mit der man ein kleines Flugzeug nach Sicht fliegen kann. Die zweite Phase beginnt nach einer gewissen Anzahl von Flugstunden mit der Theorie für den Instrumentenflug. Nach einer Praxis im Instrumentenflug erhält man so eine PPL mit IFR Berechtigung. Diese Lizenz erlaubt keinen kommerziellen Flugverkehr. Die dritte Phase beinhaltet wieder nach einiger Praxis Theorie und Flugstunden und man erhält so die Berufspilotenlizenz CPL mit IFR. Diese berechtigt nun auch für kommerzielle Flüge. Nach weiterer Theorie- und Praxisausbildung erhält man die Linienpilotenlizenz ATPL, die aber „eingefroren“ wird.
Bei der integrierten Ausbildung beginnt man mit einem Theorieblock, dem Funkerzeugnis und Flugpraxis im Sichtflug. Nach einem weiteren Theorieblock und Flugpraxis einmotorig im Instrumentenflug, kann man sich auf die ATPL Prüfung vorbereiten. Nach bestandener ATPL Prüfung erfolgt die Schulung auf mehrmotorigen Flugzeugen und die Schulung für Zusammenarbeit im Cockpit. Bis zum Ende dieser Ausbildung hat man keine Pilotenlizenz, nur einen Flugschülerausweis. Gegenüber der modularen Ausbildung liegt bei der integrierten Ausbildung der Schwerpunkt etwas mehr auf der Instrumentenflugausbildung.

Die Fanclubgemeinde verfolgte mit großem Interesse den Werdegang zum Linienpiloten. Mag. Stefan Kubinsky beantwortete noch viele Fragen und will es möglich machen, dass Fanclubmitglieder in kleinen Gruppen die Flugschule besuchen können. Mit einem herzliche Applaus bedankte sich die Mitglieder für den informativen Vortrag.

Bei der anschließenden Vorstandswahl wurde der amtierende Vorstand mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt.
 

   
 
02. März 2012: Februar Clubabend (10. Februar 2012)
 
 


v.l.n.r.: Obmann P. Knoll, Kapitän C. Reinmüller und Vorstandsmitglied M. Grünwald
 

Kapitän Christian Reinmüller war wieder bei uns zu Gast und berichtet über: „Hinter den Kulissen einer Low Cost Airline –WIZZAIR“.

WIZZAR wurde 2003 von dem ehemaligen CEO der MALEV Joszef Varadi als ungarische Airline gegründet. Sie besitzt verschiedene Basen: Prag, Katowice, Warschau, Wroclaw, Danzig, Budapest, Bukarest, Timisoara, Cluj, Belgrad, Kiev, Sofia u. a.
WIZZAIR betreibt derzeit 36 A320 mit 180 Sitzplätzen. Das Streckennetz hat eine Ost-West Ausrichtung, viele Pendler zählen zu den Passagieren.

Cpt. Reinmüller kam im Oktober 2010 zur WIZZAIR und ist in Prag stationiert, fliegt aber zeitweise auch von anderen Basen aus. Er berichtet, dass bei Low Cost Airlines die Sicherheit an erster Stelle steht. WIZZAIR lässt ihre Airbusse bei Lufthansa warten, die Notwendigkeit des Enteisens ist kein Thema, auch hat der Kapitän bei der Wahl der Treibstoffmenge freie Hand.
Prag ist für ihn nicht gerade der nächstgelegene Einsatzort, aber viele Airlines stellen Kapitäne als Quereinsteiger nicht ein, sie sind mehr an Co-Piloten interessiert, die dann den Betrieb von Grund auf kennen lernen. Bei Low Cost Airlines hat man als Kapitän bessere Einstiegschancen.
Zum Schluss wurde noch die Bedeutung des Namens WIZZAIR gelüftet. Mit Hilfe einer Marketingfirma wurden verschiedene Namen vorgeschlagen. Beim Abendessen wurden die Teilnehmer gefragt, an welche Namen sie sich noch erinnern können. WIZZAIR war der Sieger.

Die Stille während des Vortrags dokumentierte das große Interesse der Mitglieder an diesem Thema, der große Applaus hat das noch unterstrichen. Wir hoffen Cpt. Reinmüller bald wieder im Fanclub zu sehen.

   
 
20. Januar 2012: Januar Clubabend (13. Januar 2012)
 
 


Maximilian Weidenhiller, Ing. Nico Karres & Peter Knoll

Herr Ing. Nicolas Karres berichtet über ein Thema, dass wegen der Landungen von IL96, B747 und B777 große Aktualität hat: „Abfertigung der Großraumflugzeuge am Salzburg Airport“.

Die Bodenverkehrsdienste haben eine große Palette von Aufgaben bei der Abfertigung eines Flugzeuges zu erfüllen: Gepäck aus- und einladen, Trinkwasserversorgung, Toilettenentsorgung, Versorgung mit Catering, Bereitstellen von Passagiertreppen, Stromversorgung (GPU), Enteisung, Pushback und noch einiges mehr.
Ein signifikanter Unterschied bei Großraumflugzeugen zu kleineren Flugzeugen ist die Verladung des Passagiergepäcks in Container. Dazu werden spezielle Hubgeräte benötigt. Bei kleineren Flugzeugen wird das Passagiergepäck Stück für Stück im Prachtraum verstaut und mit Netzen gesichert.

Eine weitere wichtige Tätigkeit ist die Positionierung der einzelnen Servicefahrzeuge an einem Großraumflugzeug. Um sich nicht in die Quere zu kommen, muss die Anfahrt der einzelnen Servicefahrzeuge zu ihren Positionen koordiniert werden.

Auch der Pushback der Flugzeuge ist eine wichtigen Aufgabe. In Salzburg werden Flugzeuge ab der Größe einer B767 aufwärts gepusht. Weiters werden Flugzeuge mit Hecktriebwerken, die leicht nach unten geneigt sind, ebenfalls gepusht (YAK42, F100). Grund ist, dass der Abgasstrahl der Triebwerke beim Wegdrehen Servicefahrzeuge/Gepäckwagen oder die Glasfront des Abfertigungsgebäudes beschädigen könnte.

Da viele Clubmitglieder die Chartersamstage sehr intensiv beobachten, ergaben sich viele Fragen, die Ing. Karres prägnant und erschöpfend beantwortete. Das große Interesse an dem Thema zeigte auch der herzliche Schlussapplaus.

 

   
 
26. Dezember 2011: Weihnachtsfeier & Familientag
 
 

Die Weihnachtszeit beim Fan Club ist geprägt von großem Gemeinschaftsgefühl: Unsere alljährliche exklusive Weihnachtsfeier ist eines der Highlights im Clubjahr und selbst weit entfernte Clubmitglieder machen sich auf dem Weg nach Salzburg um die einmalige Stimmung mitzuerleben. Wieder haben die Köche der Airest vorzüglich für das leibliche Wohl gesorgt und die Familie Dürager hat mit ihrer Musik die richtigen Töne getroffen um besinnliche Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen und das Vereinsjahr in würdigem Rahmen Revue passieren zu lassen.

Am 24. Dezember haben wieder viele fleißige Clubmitglieder geholfen den Familientag des Flughafens zu einem gelungenen Ort zu machen, den Kindern das Warten auf das Christkind zu verkürzen. Dieses Jahr mussten Sie teils Wind und Wetter widerstehen um beim Ordnerdiest im Freigelände, als Weihnachtsmänner, Tourguides oder am Infostand zum Erfolg der Veranstaltung beizutragen. Dafür gab es auch vom Management des Flughafens die höchste Anerkennung und Dankbarkeit.

Der Vorstand möchte an dieser Stelle auch all jenen Clubmitgliedern, die weder bei der Weihnachtsfeier noch beim Familientag dabei sein konnten eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das neue Jahr wünschen. Hier nun einige Impressionen der beiden Veranstaltungen:

   

 

 

 

 

 

 

 

   
 
27. November 2011: November Clubabend (11. November 2011)
 
 



Vorstandsmitglied Michael Grünwald mit Vortragendem Alfred Pritz

 

Da der angekündigte Vortragende kurzfristig absagen musste, konnte unser Vorstandsmitglied Michael Grünwald Herrn Alfred Pritz, Hubschrauberpilot der österreicherischen Flugpolizei, aus dem Hut zaubern, der über seine und die Arbeit der Flugpolizei berichtet. Alfred Pritz ist seit 1998 Hubschrauberpilot und trat 1999 in den Polizeidienst ein. Er ist Einsatzpilot und Fluglehrer, weiters Checkpilot für alle in der Flugpolizei verwendeten Hubschraubertypen und verfügt über eine Flugerfahrung von 3300 Stunden.

Bis zum Jahre 2000 führte die Flugpolizei Rettungsflüge durch, die wurden aber dann vom ÖAMTC übernommen. Es stellt sich nun die Frage nach der Aufgabe der Flugpolizei. Verkehrsüberwachung wäre ein logischer Schluss. Doch diese Tätigkeit wird von den Autofahrerclubs (Webcams) bereits bestens beackert.

Folgende Einsatzarten werden von der Flugpolizei durchgeführt: Überwachung von Großveranstaltungen, dabei Bildübertragungen, Staatsbesuche, Entminungsdienst,
Transport der Einsatztruppe COBRA (Abseilen), Unterstützung bei Katastrophen (Waldbrände, Hochwasser), Unterstützung von FRONTEX EUweit (Überwachung der EU Außengrenzen).

Alfred Pritz untermauerte seinen sehr interessanten Vortag mit vielen Bildern und garnierte ihn mit Geschichten aus seinem Fliegeralttag. Der herzliche Applaus der Mitglieder zeigte wie sehr der Vortrag gefallen hat. Da der Fanclub den FLIR-Hubschrauber der  Pozilei bereits besichtigen durfte, war dieser Vortrage eine willkommene Ergänzung.

   
 
07. November 2011: Oktober Clubabend (14. Oktober 2011)
 
 


Gern gesehener Dozent an der "FAN-CLUB Akademie": Konsulent Richard Schano
 

Unser Clubmitglied Richard Schano berichtet von polnischen und ukrainischen Flughäfen unter dem Motto „Ein Jahr vor der Fußball-Europameisterschaft 2012“.
Dazu hat er 8 Flughäfen in der Ukraine und in Polen ausgewählt. Das grundlegende Problem auf diesen Flughäfen ist, dass sie von Personen geleitet werden, die von der Fliegerei kaum Ahnung haben. Das gilt besonders für die Ukraine, wo man noch ähnlich wie in der Sowjetzeit arbeitet. Dagegen hat man in Polen diesbezüglich bereits große Fortschritte gemacht. Da Straßen- und Bahnnetze in den beiden Ländern nicht sehr leistungsfähig sind, muss man bei der Euro 2012 mit erhöhtem Flugverkehr rechnen. Besonders der Businessverkehr ist schwer planbar. Ein weiteres Problem ist das Fehlen genügend großer Parkflächen auf den Flughäfen. Gegen Ende des Vortrages berichtete Richard Schano von den Erfahrungen der Euro 2008 in Österreich. Für die Flughäfen Salzburg und Innsbruck war es kein große Problem, da beide im Wintercharter mit Spitzenzeiten umgehen müssen. Es kamen auch weit weniger Flugzeuge als zuvor geschätzt. Spitzentage in Salzburg waren der 9. und der 19. Juni 2008 mit 35 Charter.
Allerdings war der Businessjetverkehr nur schwer abzuschätzen. Im Gegensatz zu Polen/Ukraine gab es leistungsfähige Transportmittel auf Schiene und Straße. Wie immer bei Vorträgen von Richard Schano im Rahmen der Fanclubakademie herrscht bei den Mitgliedern große Interesse, das zeigte sich an den vielen Fragen im Anschluss. Ein herzlicher Applaus war der Dank für einen interessanten Abend.
 

   

 

 

 
NACHRUF
 
Tief betroffen nehmen wir Abschied von

Hans-Jürgen Hofmann.
           
Wir verlieren ein Clubmitglied und unseren ehemaligen Präsidenten sowie einen großen Freund der Luftfahrt.

Der Vorstand und die Mitglieder des FAN CLUB Salzburg Airport
 
   
 
24. September 2011: September Clubabend (09. September 2011)
 
 


Vortragender Dkfm. Stephan Weidenhiller mit Obmann Peter Knoll
und einer Condor B757-330 mit Winglets

Im September war wieder einmal unser Clubmitglied Dkfm. Stephan Weidenhiller von der deutschen Fluglinie Condor bei uns zu Gast und berichtet uns von der Herausforderung ein neues Flugziel aufzunehmen aus dem Blickwinkel der Ground Operations am Beispiel des brasilianischen Recife.
Eines seiner Aufgabengebiete ist es, für Condor Boden- und Passagier-abfertigungen sowie Sicherheitsdienstleistungen zu einem erträglichen Preis einzukaufen.
Zu Beginn berichtete er, warum sich eine Fluggesellschaft überhaupt für das Ziel Recife interessieren könnte. Er ging dabei auf geographische, kulturelle, wirtschaftliche und geschichtliche Hintergründe ein. Das Groundhandling für ein Flugzeug besteht aus vielen Elementen. Dazu nimmt man mit den Groundhandlern vor Ort Kontakt auf. Im sog. SGHA sind alle Tätigkeiten, die das Groundhandling ausmachen, im Detail aufgelistet (z. B. Catering, Pushback, Highloader für Container, Container, Stiegen, Trolleys, Abfertigungsschalter, Reinigung und Ausstattung des Flugzeugs für den Rückflug). Somit kann man ein detailliertes Angbot von den einzelnen Groundhandlern anfordern.
Bei der Ortsuntersuchung wird vor Ort geprüft, ob die Groundhandler über ein solides Equipment verfügen. Weiters werden dabei die Check-In Halle, Ticketschalter, Lounges, Gepäcksortierhalle (Screening des Gepäcks), Anzahl der Gepäckausgabebänder, Feuerwehr, Abstellpositionen, Push-Back Fahrzeuge und vieles mehr überprüft. Ist die Sache mit dem Groundhandling geklärt, kann man die Infrastrukturkosten ermitteln.

Stephan Weidenhiller lockerte seinen Vortrag mit vielen Bildern, die uns die Schönheiten von Recife und die Ausrüstung der dortigen Groundhandler zeigten, auf. Für die Spotter im Fan-Club zeigte er noch einige Bilder von Flugzeugen und Fluggesellschaften, die rund um Recife anzutreffen sind. Nach dem herzlichen Applaus beantwortete er noch die anfallenden Fragen der Mitglieder. Der Fan-Club Salzburg Airport hatte durch diesen informativen Vortrag wieder einmal die Möglichkeit Themen der Luftfahrt kennenzulernen, die wohl kaum jemand kennt.

   
 
18. September 2011: FAN-CLUB Salzburg Airport nun auch auf Facebook
 
 
Der FAN-CLUB Salzburg Airport ist nun auch in acebook vertreten. Finden Sie dort zusätzliche Informationen, Fotos und Reportagen zu unseren Clubabenden sowie Reisen. Oder werden Sie auch unser Freund:  http://www.facebook.com/pages/Fan-Club-Salzburg-Airport/167605793276307
 
   
 
03. September 2011: August Clubabend (12. August 2011)
 
 


V.l.n.r.: Maximilian Weidenhiller, Wilfried Kuli, Veronika Eiblmeier & Peter Knoll

Unsere Clubmitglieder Veronika Eiblmeier und der Deutsche Vizemeister
im Ultraleichtfliegen 2011 Wilfried Kulik beantworten uns die Frage „Ultraleichtfliegen – was ist das?“.

Die beiden haben sich ein Ultraleichtflugzeug vom Typ Breezer gekauft. Die Zulassung ist D-MARY und der Heimatflughafen kann nur Mühldorf sein, denn seine ICAO Kennung ist EDMY und in den 3 letzten Buchstaben steckt die D-MARY ja schon fast drinnen.
Auf Bildern können wir den Flughafen mit seiner 852x20m Bahn 08/26 sowie den „Schlafplatz“ der D-MARY bewundern. Unser Clubmitglied Josef Auer kennt die D-MARY besser, er hat mit ihr bereits einen Rundflug gemacht. Dass er ihn gut überstanden hat dokumentierte er mit seiner Anwesenheit bei bester Gesundheit.

Die Lust auf Ultraleichtfliegen wurde uns mit vielen Bildern von Auslügen nach Italien (Caorle, Venedig), Norddeutschland (Juist, Wangerooge, Wyk-Föhr, Husum), Berlin am letzten Öffnungstag von Berlin-Tempelhof, Österreich (Zell am See, St. Johann/Tirol, Gmunden) und der Umgebung von Mühldorf schmackhaft gemacht.

Nun zur Frage: was ist Ultraleichtfliegen? In Europa versteht man davon das Fliegen mir leichten Flugzeugen bis zu 2 Personen. Das Höchstabfluggewicht beträgt 450 kg plus zusätzliche 27,5 kg für ein Rettungsgerät. Das Rettungsgerät ist ein 150 m2 großer Fallschirm, der mit einer Rakete ausgeschossen wird. Er bringt das UL im Notfall sicher (unbeschädigt?) auf die Erde.

Mit großem Interesse hörten die Mitglieder dem kurzweiligen und reich bebilderten Vortrag zu, was dann in einem herzlichen Applaus für die beiden Vortragenden endete.

 

   
 
10. August 2011: Juli Clubabend (8. Juli 2011)
 
 


Manuel Maier (mi) mit den Obleuten Max Weidenhiller und Peter Knoll (re)
 

Unser Clubmitglied Dipl. Ing. Manuel Maier berichtet heut von „Flugzeugstrukturbau bei RUAG für Airbus und Bombardier“.

Die Firma RUAG ist eine schweizer Firma  mit Standorten in Oberpfaffenhofen in Deutschland, sowie Emmen und Altdorf in der Schweiz.Der Hauptsitz ist in Bern. Zum Kerngeschäft im zivilen Bereich gehören Entwicklung und Herstellung von Technologien für Satelliten und Trägerraketen, Flugzeugstrukturbau sowie hochpräziser Metallbau.
RUAG ist u.a. am Bau des AIRBUS beteiligt. In einem Airbus sind ca. 30% der Bauteile solche aus RUAG Zulieferungen. Einzelteile kommen von AIRBUS und werden bei RUAG zu größeren Bauteilen montiert und per Lkw nach Hamburg geliefert. So kommen z. B. Wingtips aus Emmen. Weiters werden die Seitenschalen mit Notausgängen, der Heckkonus, Druckspante vorne und hinten sowie der Druckfußboden eines Rumpfsegmentes montiert. Auch der Fußboden für den A310 (Frachter) wird von hier nach Dresden geliefert. Die Sumpfsegmente, die den A330-200 zum A330-300 machen kommen jeweils in 2 Teilen (oben und unten) aus den Hallen der RUAG. Alles in Größen, die einen Lkw Transport ermöglichen. Für die BOMBARDIER Regionaljets CRJ 700 und CRJ 1000 wird der gesamte hintere Flugzeugteil hier produziert. Baugruppen dazu werden auch zugekauft.

Manuel Maier illustrierte den hochinteressanten Vortrag mit vielen Bilden und Filmen, sodass die Mitglieder einen guten Einblick erhielten, wie so ein Flugzeug entsteht. Ein herzlicher Applaus bezeugte dies. Der Fanclub freut sich schon auf den Ausflug am 26.10.2011 nach Oberpfaffenhofen, wo wir unter seiner Führung die RUAG besuchen können.

   
 
30. Juni 2011: Juni Clubabend (10. Juni 2011)
 
 

 

Die Vorstandsmitglieder (v.l.n.r.) Wilfried Salomon, Maximilian Weidenhiller und
Peter Knoll mit dem Vortragenden Alexander Klaus (3.v.r.)

 

Der Pressesprecher der Salzburger Flughafen GmbH, Herr Alexander Klaus, berichtete im Juni über die aktuellen Entwicklungen und Neuigkeiten am Mozartflughafen.

Neben einem Überblick der statistischen Daten der letzten Perioden berichtete er über die aktuellen Entwicklungen im Flugplan und die daraus entstandenen Veränderungen in der Passagier- und Verkehrsstruktur.

Weiters gab er einen Einblick in die innerbetrieblichen Prozesse und deren Optimierungen. Dabei sprach er auch Umweltthematiken und die wirtschaftliche Lage des Wirtschaftfaktors Flughafen ausführlich an.

Zu guter letzt berichtete er noch über die fortlaufenden Instandhaltungstätigkeiten an der Infrastruktur des Flughafens.

Die Mitglieder des FAN CLUBs waren wieder einmal dankbar ein umfangreiches Update von ihrem Heimatflughafen zu erhalten und bedankten sich herzlich beim Vortragenden.

   
 
29. Mai 2011: Mai Clubabend (13. Mai 2011)
 
 

 

Clubobmann Peter Knoll mit den Vortragenden Uschi & Max Weidenhiller
 

Vortragende des heutigen Abends waren unsere Clubmitglieder Uschi und Max Weidenhiller. In einer Doppelconference berichteten die beiden über die Stadt Buenos Aires und die Wasserfälle von Iguazu.

Der Vortrag begann zunächst mit einem kurzen Überblick der Geschichte Argentiniens. Es folgten nun Bilder der Stadt Buenos Aires, die mit ihren Vororten fast 12 Mio. Einwohner hat. Dann ging es weiter per Flugzeug nach Iguazu zu den berühmten Wasserfällen im Dreiländerdreieck Argentinien, Brasilien und Paraguay.

In Abwesenheit steuerte noch Sohn Stephan eine Reihe schöner Aufnahmen von diversen Flugzeugen und Fluggesellschaften, die den Stadtflughafen von Buenos Aires Aeroparque anfliegen, bei.

Der schöne und runde Vortrage wurde von den Mitgliedern mit herzlichem Applaus bedacht. Besonders gefiel der Einsatz von Landkarten, der den Zusehern so etwas wie festem Boden unter den Füßen verleiht. Des weiteren nicht alltäglich war die über die Bilder hinausgehenden Informationen über Land und Leute.
Über den Tipp, den Blick ein wenig weg von Südostasien auf Südamerika zu lenken, werden sicher einige Mitglieder nachdenken.

   
 
06. Mai 2011: April Clubabend (08. April 2011)
 
 


Herr Rudolf Gann (links) zusammen mit seinem Fan Club Kontakt Michael Grünwald

Vortragender an diesem Abend war Herr Dipl. Ing. Mag. Rudolf Gann, von der Firma AMST (Ranshofen – Simbach), der uns über die Auswirkung von Beschleunigung am Körper, Desorientierung, Nachsichteffekte und Hypoxie im Rahmen der Pilotenausbildung berichtete.
Die Firma AMST ging aus den Vereinigten Aluminiumwerken Ranshofen (1943), später AMAG, im Jahre 1987 hervor. AMST (Austria Metall Systemtechnik) beschäftigt 80 Mitarbeiter (Planung, Entwicklung, Projektmanagement) und liefert Hardware für die Pilotenausbildung, wie Zentrifugen für menschlichen Belastungstest, Unterdruckkammern für Höhentraining, Desorientierungstrainer, Nachtsichttrainer und Schleudersitztrainer. Neben einer amerikanischen Firma ist AMST der einzige Anbieter solcher Anlagen. Hauptabnehmer sind Firmen in Asien und Europa.

Belastungstraining mittels Zentrifuge. Wird hauptsächlich von Piloten aus dem Bereich Militär und Kunstflug, weniger aus dem zivilen Bereich, genutzt. Um Belastungen simulieren zu können, muss so eine Zentrifuige innerhalb einer Sekunde von 10 kmh auf 130 kmh beschleunigen. 
Höhentraining mittels Unterdruckkammer. In großen Höhen verliert der Mensch auf Grund von Sauerstoffmangel (Hypoxie) relativ schnell das Bewusstsein. Dem voraus geht eine Phase, in der es, ohne es zu erkennen, zu einer Leistung- und Reaktionseinschränkung kommt. Das Training geht dahin, den Anfang solcher Situationen zu erkennen und rechtzeitig Maßnahmen (Sauerstoff) zu ergreifen. 
Desorientierungstrainer. Wird sehr viel auch von den zivilen Piloten benutzt und sieht wie ein Flugzeugcockpit aus. Hier lernt der Pilot bei Verlust von räumlichen Referenzpunkten (in der Wolke, im Nebel) nicht mehr seinen Lageempfindungen zu trauen, sondern sich nur auf die Instrumente zu verlassen.
Nachsichttrainer. Hier wird das Fliegen mit Nachtsichtgeräten trainiert. Je nach Beleuchtung (Mond, Sterne) können Hindernisse in der Nacht niedriger aussehen als sie sind.
Schleudersitztrainer. Muss ein Pilot mit dem Schleudersitz aussteigen, so müssen seine Beine angewinkelt (Bruchgefahr) und sein Kopf muss hinten angelehnt (Gefahr eines Genickbruches) sein, da der Ausschuss mit 50 bis 60 G innerhalb von 0,05 Sekunden erfolgt. Nach so einem Ausschuss muss der Pilot mit bleibenden gesundheitlichen Schäden rechnen.

Rudolf Gann zeigte uns in Bildern und Videos wie die einzelnen Trainer aussehen und wie sie eingesetzt werden. Mit kräftigem Applaus dankten die Mitglieder dem Vortragenden für einen Vortrag, der in eine nicht so bekannte Welt der Pilotenausbildung führte.

   
 
01. April 2011: März Clubabend (11. März 2011)
 
 


Der im Amt bestätigte Vorstand mit Flughafendirektor Karl-Heinz Bohl (3.v.r.)
Fehlend auf dem Bild: S. Weidenhiller & R. Schano
 

Eine ganz besondere Freude war es, einen der beiden Geschäftsführer der Salzburger Flughafen GmbH, Hr. Dir. Mag. Karl-Heinz BOHL im Rahmen der Jahreshauptversammlung begrüßen zu dürfen.

In seinem Statement überbrachte er die besten Grüße des Flughafens und drückte seine Dankbarkeit aus, dass es den FAN CLUB gibt, und dabei den Airport bei vielerlei Aktionen immer wieder tatkräftig unterstützt. Weiters erfuhren die Mitglieder die neusten Entwicklungen vom Mozartflughafen im Bezug auf Gebäude, Flugplan und der Geschäftsentwicklung.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung haben die FAN CLUB Mitglieder auch die Möglichkeit ihre demokratisches Wahlrecht auszuüben und den Vorstand neu zu wählen. Die zahlreich anwesenden Mitglieder bestätigten den amtierenden Vorstand mit überwältigender Mehrheit und der alte Vorstand ist zugleich der neue Vorstand für weitere 12 Monate.

Als Kassaprüfer wurden neu Hr. Hiller und Hr. Macherhammer für 2 Jahre bestellt.

   
 
23. Februar 2011: Februar Clubabend (11. Februar 2011)
 
 


Captain Rainer Friedrich (Mitte) zusammen mit Kassier Karl Jezdik (li.)
und Obmann Peter Knoll (re.)

Captain Rainer Friedrich von AUSTRIAN ARROWS präsentiert den Berufspiloten unter dem Motto „Wie werde ich Captain auf der Fokker 100“.

Zum Salzburg Airport hatte Captain Friedrich bereits in frühen Jahren eine gute Beziehung, er ging im nahen Liefering zur Schule. Die Schulferien verbrachte er im Bodendienst am Flughafen, wobei er sich endgültig mit dem Virus  „Fliegerei“ ansteckte.

Der Weg zum Piloten führte ihn über PPL, CPL und ATPL. Captain Friedrich machte die theoretische Ausbildung in Graz (AUA Flugschule), geflogen wurde der Kosten wegen viel in der USA. Nach dem Ende der Ausbildung mit 20 Jahren bestand er die Selektion bei der TYROLEAN und begann dort seinen Dienst. Er wurde als Copilot in Salzburg stationiert und flog auf der Fokker 70 die Strecke Salzburg – Zürich, später auch nach Frankfurt.

2004 wurde bei TYROLAEN stark expandiert. Zu den eigenen 6 Fokker 70 kamen noch 3 von AUSTRIAN dazu. Weiters wurden 15 Fokker 100 von AMERICAN AIRLINES angekauft und eingeflottet. Es wurden jetzt Captains gebraucht und Rainer Friedrich stieg zum Captain auf, allerdings musste er seinen Standort nach Wien verlegen. Im November 2010 nahm die Fokker 100 auch ihren Dienst in Salzburg auf und somit kann er wieder öfters an seinen Anfangsstandort zurückkehren. 2007 wurde er auch Fluglehrer für die Fokker 70/100.

Weiters referierte er über die technischen Spezifikationen des Flugzeugs, die erwartete Lebensdauer, die Wartung der Fokker 100, seinen Creweinsatz und vielen anderen interessanten Themen. 

Der Vortrag war ganz nach dem Geschmack der Mitglieder und wurde mit großem Interesse verfolgt, davon zeugte der herzliche Applaus am Schluss. Captain Friedrich musste dann noch Überstunden machen, um all die Fragen der wissbegierigen Clubmitglieder zu beantworten.
 

   
   
29. Januar 2011: Januar Clubabend (14. Januar 2011)
 


V.l.n.r.: Walter Pongruber, Peter Knoll, Dietlind Hedegger u. Max Weidenhiller

Supervisor Frau Dietlind Hedegger und Herr Walter Pongruber präsentieren das neue Ticketcenter im Terminal 1 am Salzburg Airport.

Das Jahr 2001 war das Geburtsjahr der SAS (Salzburg Airport Services), Geburtsort war ein 6 m2 großer Schalterraum, darin wurden die Passagiere der RYANAIR betreut. Auf Grund der Zunahme des Luftverkehrs wurde ein Konzept zur Schaffung eines Ticketcenters entwickelt. 2004 konnten mit SWISS, AIR ALPS, HAPAG LLOYD EXPRESS und THOMSON die Eröffnung des Ticketcenters gefeiert werden.

Derzeit werden mehr als 15 Airlines betreut und das Ticketcenter bezog einen neuen, größeren Schalterraum im Terminal 1.

Die Entstehung der Ticketcenter wurde durch den Gewinneinbruch bei den Airlines begünstigt. Die eigenen von den Airlines betriebenen Ticketschalter wurden als zu teuer eingestuft, deren Aufgaben wurden Gesellschaften wie z. B. der SAS übertragen. Derzeit sind 6 Personen im Ticketcenter am Salzburger Flughafen beschäftigt. Das Ticketcenter ist von  5 bis 21 Uhr besetzt. Die Hauptaufgaben sind
Vorbereitung für Flüge, kurzfristige Buchungen, Umbuchungen und Stornierungen,
Einheben von Gebühren (Übergepäck, …) und Verkauf von Tickets.

Dank dieses netten Vortrags wurde den Mitgliedern die Funktion und Aufgabe des Ticketcenters im Terminal 1 nahe gebracht. Dementsprechend herzlich war der der Applaus an die beiden Vortragenden, die anschließend noch geduldig die vielen Fragen der Mitglieder beantworteten.

   
   
29. Dezember 2010: Weihnachtsfeier (11. Dezember 2010)

Unsere alljährliche Weihnachtsfeier war wieder ein großartiges Ereignis. Musikalisch wurde sie wieder von der Familie Dürager umrahmt. Für das Buffet stellten die Köche der Airest ihr Können unter Beweis. Hier nun einige Impressionen:
 
 
   
   
   
   
 
26. November 2010: November - Clubabend (12. November 2010)
 
 


2 Vorträge = 1 gelungener Clubabend
Gerhard Sulzbacher, Günther Macherhammer, William Estes und Peter Knoll

Unser Vorstandsmitglied Gerhard Sulzbacher führte uns wieder mit Bildern in die Welt der Business Jets. Mit eigenen Bildern und Fotos der Herstellerfirmen zeigte er Neuerungen und Trends in der Businessfliegerei. Traumhaft ausgestaltete Kabinen wechselten mit Cockpitfotos ab und zeigten so den Komfort der Businessjets, aber auch den modernsten Stand der Avionik dieser kleinen Jets.


Ein herzlicher Applaus zeigte, dass an diesem Thema wieder einmal Bedarf bestanden hat.

Völlig überraschend für uns ist an diesem Abend ein unerwarteter Gast als Vortragender aufgetaucht: Mr. Bill William ESTES, in seiner aktiven Zeit ein Pilot der US Navy. In Englisch berichtete er über das Leben auf einem Flugzeugträger, seine Carrier waren die „Midway“ und die „Enterprise“. In vielen Bildern illustrierte er das Leben auf den Trägern, das wegen der räumlichen Beengtheit und einer Mannschaft von 6500 Personen einer schier unglaublichen Organisation bedarf.

Mit großem Applaus bedankten sich die Mitglieder für diesen exklusiven Vortrag.


 

   
 
08. November 2010: Oktober - Clubabend (8. Oktober 2010)
 
 


Gerhard Sulzbacher, Wolf-Dietrich Tesar und Peter Knoll während des Oktober-Clubabends

Hubschrauberpilot sowie Fluglehrer Herr Wolf-Dietrich TESAR berichtete über das „Heliteam Austria des Österreichischen Aeroclub – eine unbekannte Randsportart“.

Der Leiter des „Heliteam Austria“ ist Oberst TESAR, er ist gleichzeitig auch Delegierter für Österreich bei der FAI. Ein Team besteht aus einem Piloten und einem Copiloten. Für die Wettkämpfe müssen auch speziell ausgebildete Schiedsrichter bereitstehen.
Auch Nichtpiloten können Mitglied im „Heliteam Austria“ werden, allerdings ist die Mitgliedschaft im Österreichischen Aeroclub Voraussetzung.

2012 wird die 14. Hubschrauberweltmeisterschaft bei Moskau stattfinden, daneben gibt es Kontinentale Meisterschaften, Landesmeisterschaften und die World Air Games.

Das „Heliteam Austria“ bestritt 1998 seinen ersten Wettkampf und der war mit dem Gewinn der Silbermedaille in der Nationenwertung sehr erfolgreich.
Weitere Erfolge waren Gold und Bronze in der Einzelwertung bei der 11. WM in Aigen im Ennstal.
2003, -04, -08 Teilnahme an den Staatsmeisterschaften,
2007 Teilnahme an der offenen Deutschen Meisterschaft,
2009 4. Platz in der Nationenwertung bei den World Air Games in Turin und
2010 7. Platz bei der offenen Schweizer Meisterschaft.
 

Oberst TESAR nahm sich noch die Zeit, die vielen Fragen erschöpfend zu beantworten.

 

   
 
08. Oktober 2010: September - Clubabend (17. September 2010)
 
 


Ein weiteres Highlight in der Vortragsreihe des FAN CLUB Salzburg Airport
Prof. Werner Toepel (li.) mit Obmann Peter Knoll (re.)

Professor Dipl. Ing. Werner TOEPEL berichtet über das Thema „Off-Shore Flughäfen in Japan“.

Prof. Toepel ist Sachverständiger für Flugplätze und hat an vielen Flughafenprojekten im In- und Ausland mitgearbeitet.

In Japan sieht die Flughafensituation in den Ballungsgebieten Tokyo, Nagoya und Osaka (hier leben 50% der japanischen Bevölkerung) so aus.
TOKYO Haneda       vorwiegend Innlandsverkehr, derzeit im Ausbau
TOKYO Narita         derzeit im Ausbau
NAGOYA Centrair   bereits in Betrieb
OSAKA Kansai         bereits in Betrieb.


Die Notwendigkeit des Baus von Off-Shore Flughäfen liegt in der Topographie Japans begründet. Japan ist in weiten Teilen gebirgig (ca. 63%). In den vergleichsweise wenigen (ebenen) Tallagen ist daher die Besiedelung sehr dicht (600 Ew/km2; Gesamtbevölkerungsdichte in Japan: 336 Ew/km2; in Deutschland 235 Ew/km2).
Da Flughäfen große Flächen benötigen, ist der Neu- bzw. Ausbau sehr schwierig. Die Bevölkerung wehrt sich gegen den Flächenverbrauch und den Fluglärm.
Japan benötigt aber vor allem in den Ballungsräumen Flughäfen, die Langstreckenverkehr aufnehmen können und uneingeschränkte Betriebszeiten haben. Die „Landflughäfen“ können das kaum, sodass die Gefahr besteht, dass Langstreckenfluggäste ins Ausland (Seoul) abwandern.
Das macht die teure Schaffung von Flächen im Meer unumgänglich.

Die Probleme des Baus von Off-Shore Flughäfen werden an den Flughäfen OSAKA Kansai und NAGOYA Centrair verdeutlicht.


Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Off-Shore Flughäfen manchmal die einzige Lösung für die Anbindung von Wirtschaftsräumen an den Luftverkehr sein können.
Die Landgewinnung erfordert komplizierte Bauverfahren und sorgfältige Bauüberwachung.
Hohe Anforderung zum Schutz der Umwelt.
Die hohen Entstehungskosten können nicht ohne Wettbewerbsnachteile auf die Betriebskosten umgelegt werden.


Die Fanclubmitglieder verfolgten den sehr interessanten Vortrag sehr aufmerksam, was sich in vielen Fragen am Ende ausdrückte. Prof. Toepel nahm sich die Zeit und beantwortete sie sehr ausführlich. Ein herzlicher Applaus beendete diesen neuen Baustein unserer Fanclub Akademie.


 

   
 
26. August 2010: August - Clubabend (13. August 2010)
 
 


V.l.n.r. Peter Knoll, Michael Mayr und Maximilian Weidenhiller

 

Vortrag von Herr Prok. Mag. Michael Mayr (Leiter Region Westösterreich) von der Securitas zum Thema „ SECURITAS am Salzburg Airport – Tätigkeiten und Aufgaben“.

SECURITAS ist eine schwedische Firma die in 45 Ländern mit ca. 260 000 Mitarbeitern tätig ist und Sicherheitslösungen anbietet. Eine eigene Konzerndivision hat sich auf Aviation Security spezialisiert und ist in 15 Ländern auf 120 Flughäfen mit ca. 12 000 Mitarbeitern tätig.

In Österreich ist SECURITAS auf den Flughäfen Salzburg, Innsbruck, Graz und Klagenfurt mit ca. 500 Mitarbeitern auf dem Gebiet der Fluggastkontrolle, Personalkontrolle und Zugangskontrolle tätig.

Die Sicherheitskontrolle am Flughafen bezieht sich auf Passagierkontrolle, Fahrzeugkontrolle, mobile Sicherheitskontrolle am Vorfeld und Kontrolle des Großgepäcks. Bei geringen Verstößen ist der Zutritt zum Sicherheitsbereich zu verwehren, grobe Verstöße (Waffenfund) werden der örtlichen Polizei gemeldet und von ihr geahndet. 

Ab 2013 werden Scanner im Einsatz sein, die Flüssigkeiten detektieren können, sodass die Verordnung, nur 100 ml Flüssigkeit mitzunehmen, fallen wird.
Heute schon gibt es Schuhscanner, die das Aus- und Anziehen des Schuhwerks überflüssig machen.

Herr Michael Mayr beantwortete die vielen auftauchenden Fragen der interessierten Mitglieder ausführlich und wurde mit einem herzlichen Applaus zu seinem nächsten Termin entlassen.

   
 
21. Juli 2010: Juli - Clubabend (09. Juli 2010)
 
   


Obmann Peter Knoll bedankt sich bei unserem Stamm-Vortragenden
und Fan Club Ehrenmitglied Prok. DI. Rudolf Lipold für den
interessanten Vortrag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

         Ehrenmitglied Herr Prok. DI Rudolf Lipold von der Salzburger Flughafen GmbH berichtet über bauliche Weiterentwicklungen am Airport und über den Neubau des Towers.

Zu Beginn berichtet DI Lipold über die wirtschaftliche Lage am Salzburg Airport. Die Verkehrszahlen verringerten sich im Jahr 2008 um 7% und im Jahr 2009 um 14%. Trotz des Verlustes von 25% des Verkehrsaufkommens in 2009, gemessen am Spitzenjahr 2007 (2007: 1,96 Mio.  2009: 1,55 Mio.) war 2009 für den Salzburg Airport finanztechnisch ein gutes Jahr.
2010 läuft wieder besser. Die Zahlen für das erste Halbjahr 2010 (Anzahl der Bewegungen: +4,3%, Passagiere: +3,6%, MTOW: +7,2%, Fracht: +43,6%) zeigen einen leichten Aufwärtstrend.  

Nun zu den baulichen Maßnahmen am Salzburg Airport. Am Frachtgebäude werden die Büroflächen erweitert. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf ca. 950 000 €, Fertigstellung: Ende des Jahres.

Salzburg Airport bekommt einen neuen Tower. Ein Grund dafür ist, dass die notwendige digitale Anlage (Kostenpunkt 1 Mio. €) und die neue Pulttechnologie im alten Tower keinen Platz finden. Nach ausführlichen Untersuchungen wurde dann der jetzige Standort gefunden: etwas westlich vom alten Tower. Der neue Tower soll 45m hoch (gegenüber 25m jetzt) werden, die Kanzel wird größer und hat 3 Ebenen: Approach/Meteorologie, Technik, Towerlotsen.

Der Tower wird mit 10 Mio. €, die begleitende Infrastruktur mit 1,9 Mio. € zu Buche schlagen. Bauzeit: März 2011 bis Februar 2012. Austro Control benötigt dann noch 8 Monate für ihre Installationen (nochmals 10 Mio. €), daran schließt sich noch ein 2 bis 3-monatiger Probebetrieb.

Es gibt neue Überlegungen und Planungen im Terminalbereich. Der Flughafen findet durchaus sein Auslangen mit dem Status quo der Terminals, es wird damit Geld verdient. Allerdings lässt sich auf der Aviationseite weniger Geld verdienen, die Non-Aviationseite lässt sich aber nicht mehr ausbauen.
Daraus leitet sich ein Terminalkonzept mit Abflug im Süden und Ankunft im Norden ab. Das heutige Terminal 1 soll dann in einen Ankunftsbereich umfunktioniert werden. Dabei soll die Kapazität, 1500 Passagiere/h, nicht erhöht werden.

Ein vorsichtiger Zeitplan sieht den Baubeginn des Abflugs-Süd nach der Ausschreibung Anfang 2013 vor. Fertigstellung etwa 2015/2016. Die neue Ankunft könnte 2 Jahre später fertig sein.

Wieder einmal konnte der Fanclub Neues den Salzburg Airport betreffend aus erster Hand erfahren und somit war das Interesse riesengroß. DI Lipold musste nach seinem übersichtlichen, prägnanten und sachlichen Vortrag noch eine Menge an Fragen beantworten. Trotz sommerlicher Hitze sparten die Mitglieder nicht an Applaus.
 

   
 
27. Juni 2010: Juni - Clubabend (11. Juni 2010)
 
 


Der Vorstand bedankt sich bei Hr. Ing. Greil für den Einblick in den Radarturm
auf dem Haunsberg

 

Der heutige Ablauf des Clubabends wird etwas auf den Kopf gestellt, denn heute steht die Besichtigung des Radarturms am Haunsberg auf dem Programm. Vom „Gasthaus Kaiserbuche“ beginnt ein 20 Minuten Marsch hinauf zum Radarturm, der auf etwa 820 m Seehöhe steht.

Dort lernen wir unseren heutigen Vortragenden Ing. Christian Greil von der Austro Control kennen, der uns wissenswertes zu diesem Bauwerk nahe bringt.
Der Radarturm ist 60 m hoch und steht an fast optimaler Stelle. Die optimale Stelle wäre einige hundert Meter weiter westlich. So würde keine kurzzeitige Abschattung von tiefer fliegenden kleinen Flugzeugen entstehen. Die Mehrkosten für die optimale Stelle (längeres Stromversorgungskabel, längerer Zufahrtsweg, der immer befahrbar (Winter) gehalten werden muss) sind nicht unbeträchtlich.
Der hohe Standort bietet den Vorteil, dass es hier keine Objekte in unmittelbarer Nähe sind, die die Radarstrahlen reflektieren (Gebäude, fahrende Autos, …). Der Überwachungsradius beträgt 60 nm (etwa 100 km). Die Radardaten werden per Richtfunk zum Salzburger Flughafen transportiert.
Die Radarantenne (Primär-/ Sekundärantenne) stammt vom alten Radarturm in der Nähe des Salzburger Flughafens und ist durch eine Kunststoffkuppel geschützt. Das ist in dieser exponierten Lage notwendig, da im Winter Gefahr besteht, dass die drehende Antenne Eis aufpackt und dadurch unwuchtig wird.
In den Gebäuden befinden sich ein Dieselmotor, der bei einer Unterbrechung die Stromversorgung sicherstellt, weiters Batterien, die eine Stromunterbrechung von 2 Stunden überbrücken können, sowie der Rechnerraum.
254 Stufen führen zu einer Plattform in 45 m Höhe, von der aus man eine traumhafte Rundsicht hat. Über der Plattform ist die Kunststoffkuppel angebracht. Hier ist auch eine LiveCam mit Blick auf den Salzburger Flughafen installiert, sie ermöglicht dem Meteorologen eine Einschätzung der Sicht, die der Pilot beim Anflug hat. Innerhalb der Plattform kann man ein wichtiges und sehr teures Bauteil sehen: es ist die Drehkupplung, die das Signals von der kreisenden Antenne in das nach unten laufende Kabel überträgt.
Die gesamte Anlage läuft in unbemanntem Betrieb, wird aber, abgesehen von Störung und Wartung, regelmäßig aufgesucht.

Mit einem herzlichen Applausbedanken sich die Clubmitglieder bei Ing. Christian Greil, der sich noch bereit erklärt, den Rest des Clubabends mitzumachen und für Fragen zur Verfügung zu stehen. Wieder einmal ist es uns gelungen Dinge anzusehen, die anderen verschlossen bleiben.

   
 
26. Mai 2010: Mai - Clubabend (14. Mai 2010)
 



 

 

 

 

 

Herr Thomas Eibl führte uns in die spannende Welt der Fracht ein

Herr Andreas EIBL Airfreight Manager der Spedition Gebrüder Weiss berichtet über Themen der Luftfracht.

In seiner Einleitung streicht Andreas Eibl den großen Vorteil der Luftfracht heraus: die Geschwindigkeit. Ein Frachtgut kann binnen 2 Tage von Salzburg nach New York geliefert werden. Per Seefracht dauert das ca. 3 Wochen. Der Nachteil sind die hohen Kosten. Eine Tonne von Salzburg per Luftfracht nach New York kostet etwa 2000€, per Schiff nur 400€. Nahezu alle Güter können per Luftfracht transportiert werden, das reicht von Standardfracht (Ersatzteile und dergl.) über Kühlgut bis zur lebenden Fracht (Tiere).

Verschiedene Flugzeugtypen können verschiedene Frachtmengen an Bord nehmen: A320 – 5 t. Bei der B737 sind es 2,5 t, allerdings ist nur lose Verladung möglich, deshalb darf ein Frachtstück hier nur maximal 150 kg wiegen. Der A340 und die B747 (Passagierversion) können 15 t Fracht mitnehmen.
Als reine Frachtflugzeugversion kann die B747 – 115 t, ein A310 – 45 t, eine B777 - 90 t, ein A330-200F - 70 t und die MD11F – 91 t laden.
Für voluminöse Fracht benötigt man eine AN124 – 120 t, mit riesig dimensioniertem Frachtraum oder gar die AN225 - 250 t, die zur Zeit das größte Frachtflugzeug der Welt ist.

Die größten Cargoairports in Europa sind: Frankfurt, Paris Charles de Gaulle, London Heathrow, Amsterdam, Luxemburg.
Die weltweit größten Cargoairports sind: Memphis, Hongkong, Shanghai, Seoul, Anchorage. Frankfurt rangiert an der 8. Stelle weltweit.
Die größten Frachtflugunternehmen weltweit sind: Federal Express, UPS, Korean Air, Cathay Pacific und Lufthansa Cargo.

Andeas Eibl brachte uns ein vom Fanclub noch nicht so beackertes Thema nahe. Die vielen Fragen der Mitglieder zeigten das große Interesse an diesem Thema und belohnten ihn mit einem großen Applaus.

 

   
 
05. Mai 2010: "Wir lieben Fliegen" - FAN CLUB Ausflug zur Condor nach Frankfurt (23. April 2010)
 
 


30 begeisterte FAN CLUB Mitglieder vor der Condor B767-300 D-ABUH im
Condor Technik Hangar am Frankfurt Airport

 

 

„Wir lieben Fliegen“ leben die Mitglieder des FAN-CLUB Salzburg Airports:

Der Luftfahrtverein aus der Mozartstadt besuchte mit einer Gruppe von 30 Personen am 23. April 2010 den Condor Technik Hangar auf der Südseite des Frankfurter Flughafens. Dabei erhielten die Hobby-Spezialisten von Hr. D’Avis und seiner Mannschaft einen einzigartigen Einblick in die Welt der Wartung und konnten sich vor Ort von der hohen Qualität selbst überzeugen. Die FAN-CLUB Mitglieder waren aber nicht nur von der Kompetenz der Condor Maintenance begeistert, sondern auch vom Teamgeist und Einsatz der Mitarbeiter. Ein langjähriges Vereinsmitglied bemerkte am Ende der Führung: „So einen tollen, hautnahen Einblick in die Welt der Luftfahrttechnik haben wir noch nie bekommen!“

Ein Vorfeldrundfahrt am Frankfurter Flughafen und der Besuch der Terrasse auf dem Terminal 2 rundeten den Tag ab.

Am nächsten Tag stand bei strahlendem Sonnenschein eine ausgiebige Stadtrundfahrt auf dem Programm. Am Rückreisetag nutzten einige Mitglieder erfolgreich die Chance am Frankfurter Flughafen auf Photojagd zu gehen. 
 

   
 
05. Mai 2010: April - Clubabend (09. April 2010)
 
 


Richard Schano mit Obmann Peter Knoll
 

Unser Vorstandsmitglied Richard Schano gewährte uns einen Einblick zum Thema „Chancen und Risiken von Flughäfen in Ost- und Südosteuropa“.
 
Er berichtete von seiner Tätigkeit als Consultant für Flughäfen und zeigte aber auch auf, dass sich diese Tätigkeit nicht immer auf flughafennahe Bereiche erstrecken muss, wie man in seinem Vortrag über die Flughäfen KRAKAU (Polen), CHARKOV (Ukraine) und DUBROVNIK (Kroatien) entnehmen konnte.

Die Fanclubmitglieder waren hocherfreut Richard Schano wieder einmal als Vortragenden begrüßen zu können und hoffen, dass er Zeit finden wird, in kürzeren Abständen wieder zu berichten. Wie sehr seine Vorträge von den Mitglieder immer wieder geschätzt werden, zeigte sich im herzlichen Applaus am Ende.


 

   
 

 
N A C H R U F


Mit großer Trauer hat der Vorstand des FAN-CLUB Salzburg Airports erfahren,
dass sein Gründer und Ehrenpräsident, Dir. Karl SPINDLER,
am 26.03.2010 im 92. Lebensjahr aus unserer Mitte geschieden ist.

Ohne seine Begeisterung und seinen Einsatz für die Luftfahrt wäre der FAN-CLUB Salzburg Airport in seiner heutigen Form nicht existent.

1986 hatte er die Idee eines Vereins für die Luftfahrt in Salzburg geboren und seinem Engagement ist zu verdanken, dass bereits im Februar 1987 die Gründungsversammlung abgehalten werden konnte.

Während seiner 6jährigen Präsidentschaft ab Gründung bis 1993 steigerte er die Zahl der Mitglieder von 16 auf über 130.

Nach dem altersbedingten Rücktritt, wurde er einstimmig zum Ehrenpräsidenten auf Lebenszeit ernannt.
Diese Funktion nahm er gerne und aktiv wahr. Weiterhin stand er dem Vorstand konstruktiv und kritisch beratend zur Seite.

Vielen Salzburger Kindern wird er als großartiger Weihnachtsmann bei den Familientagen des Flughafens in Erinnerung bleiben.

In diesen Tagen sind unsere Gedanken bei seiner Familie.

Die Mitglieder des FAN-CLUB Salzburg Airport
 

   
 
16. März 2010: Jahreshauptversammlung  2010 (12. März 2010)
 


Obmann Peter Knoll begrüßt Michael Grünwald neu im Vorstand des Vereins
 

Das Lächeln des Obmann verrät es: Wilfried Salomons griff in seine Dia-Schatzkammer
war ein voller Treffer!

 

 

Im März stand die Jahreshauptversammlung mit der Neuwahl des Vorstands auf der Tagesordnung. In offener Wahl, unter Leitung unseres Ehrenmitglieds Hermann Vogl, wurde einstimmig der Wahlvorschlag angenommen:

Obmann:

Peter KNOLL

Obmann-Stv.

Maximilian WEIDENHILLER

Schriftführer

Wilfried SALOMON

Kassier

Karl JEZDIK

Archivar

Gerhard SULZBACHER

IT & Komm.

Stephan WEIDENHILLER

Konsulent

Richard SCHANO

Youngline

Michael GRÜNWALD

Rechnungs- und Kassaprüfer: Sind am 13. März 2009 für 2 Jahre gewählt worden.

Neu im Team ist Hr. Michael Grünwald, der den Vorstand vor allem im Bereich der Mitglieder-Werbung unterstützen soll. Wir freuen uns auf seine rührige Mitarbeit. Annerkennung als wertvolles Mitglied hat er sich bereits bei der Mitarbeit bei mehreren Club-Projekten erworben.

Das besonderes Schmankerl des Abends war der Diavortrag unseres Vorstandskollegen Wilfried Salomon, der in seinem Archiv viele Schätze aus längst vergangenen Zeiten der Luftfahrt fand und dem fachkundigen Clubauditorium zeigte. Wie bei jedem Vortrag von Wilfried Salomon fesselte er das Publikum durch seine perfekten Photos, seiner fachkundigen Kommentierung und bewährten Überblendtechnik. Dafür erntete er großen Applaus von den Clubmitgliedern und wir freuen uns schon auf einen nächsten Vortrag von Wilfried Salomon.  









 


 

   
 
22. Februar 2010: Clubabend Februar 2010 (12. Februar 2010)
 


Hr. Kapitän Christian Reinmüller begeisterte auch den Clubobmann Peter Knoll

 

Herr Christian REINMÜLLER, Flugkapitän bei NIKI, präsentiert uns einen Arbeitstag eines Linienpiloten unter dem Motto „CHECK IN – CHECK OUT“.

Der Tag einer Flugzeugbesatzung beginnt mit dem Einchecken per Ausweiskarte. Der Check In erfolgt 1 bis 1:15 Stunden vor Abflug. Im Crewraum erhalten die Piloten die Unterlagen zum Flug. Danach wird das Flugzeug übernommen, entweder von der Technik oder einer anderen Besatzung.

Auf Grundlage eines Briefingplans eines Fluges von Salzburg nach Palma de Mallorca wurde erklärt, wie die Piloten einen solchen Flug vorbereiten. Eine wichtige Gewichtsangabe ist das Zero Fuel Weight (ZFW), es ist das Gewicht des abflugbereiten Flugzeuges ohne Treibstoff. Daraus werden das aktuelle Startgewicht sowie das Gewicht bei der Landung in Palma ermittelt und ausgewiesen.

Weiters sind der Flugplan mit seinen Waypoints, den Distanzen zwischen Waypoints, voraussichtlich Flugzeit und Spritverbrauch zwischen den Waypoints und das Verzeichnis der Ausweichflughäfen zu finden.

Dann der wichtigste Teil für die Piloten: die Spritberechnung.

Daran schließt sich die Information über das Wetter in Form von Wetterberichten und Wetterkarten an.
Es sind auch Wetterberichte über Regionen, die nicht den Flug betreffen, beigefügt.
Ein großes Augenmerk legen die Piloten auf SIGMETs, die signifikante Wetter Erscheinungen (Sturm, Gewitter, Hagel, …)  melden.
Die Wetterkarten liegen für verschiedene Höhen vor und enthalten im Wesentlichen die Winddaten und die Flugroute.

Vor der Landung erfolgt im Cockpit ein Briefing die Landung betreffend: u. a. auf welcher Runway gelandet wird, das Fehlanflugverfahren wird durchgesprochen, Stellung der Landeklappen usw.


 
   
 
07. Februar 2010: Club-Umfrage

Durch die andauernden Veränderungen im Alltag, ist es uns durchaus bewusst, dass sich auch die Bedürfnisse und Anforderungen in einem Vereinsleben ändern können. Nun ist Eure wertvolle Hilfe sowie Meinung gefragt. Bitte nehmt Euch 5 Minuten Zeit um die unten angeführten Fragen zu beantworten.

Als Dankeschön nehmen alle ausgefüllten sowie retournierten Fragebögen bei einer Verlosung von attraktiven Preisen teil. Die Verlosung wird an einem der nächsten Clubabende stattfinden. Die abgegebenen Fragebögen werden selbstverständlich vertraulich behandelt. Bitte um Angabe des Vor- und Nachnamen in leserlicher Schrift. Die Namen werden vor der Auswertung durch unseren Vorstand IT & Kommunikation vom Fragebogen abgetrennt.

Wir bitten um rege Teilnahme! Rücksendung bitte per Post, e-Mail oder persönlich am Clubabend.

Für den Fragebogen bitte hier klicken.

 

   
   
21. Januar 2010: Januar Clubabend (08. Januar 2010)
 


Herr Ing. Michael SANIO, Leiter der Technik der Austro Control GmbH (ACG) Salzburg
























 

Herr Ing. Michael SANIO, Leiter der Technik der Austro Control GmbH (ACG) Salzburg, berichtet über seine Tätigkeit sowie die technischen Anlagen, die für die An- und Abflüge und sonstige Belange benötigt werden.

Seine Aufgabe sind: Sicherstellung des technischen Betriebs (Störungsdienst), Abwicklung von Projekten (neue Anlagen (alle 10 – 15 Jahre)), Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern sowie Abwicklung von Behördenverfahren. Er ist verheiratet und hat 2 Kinder.

Ein Organigramm macht uns mit der Struktur der ACG bekannt. Etwa 1000 Mitarbeiter hat die ACS. Es gibt im wesentlichen 3 Bereiche:
Air Navigation Services mit Flugsicherung, Technik und Wetterdienst.
Luftfahrtagentur mit technischer Überprüfung von Flugzeugen und
Neue Services mit Bereitstellung von Wetterdaten an interessierte Kunden.

Der Vortrag konzentriert sich auf die Region West (Salzburg, Innsbruck und Linz).
25 Mitarbeiter (inklusive Auszubildende) sind in der Region West tätig, 8 in Salzburg, 7 in Innsbruck und 10 in Linz. Es gibt 42 Außenstationen (d. h. außerhalb des Flughafens), davon einige in hochalpinen Gelände, und 43 Stationen auf den Flughäfen zu betreuen. Das bedeutet, dass 155 000 km pro Jahr zwischen den Stationen zurückzulegen sind und die Mannschaft leistet dabei 41 600 Stunden Arbeitszeit.

Die technischen Anlagen in der Region West sind sogena
nnte CNS Anlagen.
C – Communication wie Sender/Empfänger, Notfinkanlagen,
                                  Richtfunstrecken, Telefonanlagen.
N – Navigation wie ILS, Marker, Peiler, DME, NDB, Locator.
S – Surveillance wie Mittelbereichsradar, Anflugradar auf Flughäfen,
                                   Wetterradar, Multilateration.
Dazu kommen noch Anlagen wie Windmesser, RVR Messgeräte, diverse Stromversorgungen, Wolkenhöhenmesser und betriebseigene Anlagen wie  EDV, Einbruchs- und Brandmelder.

Für den Anflug auf eine Landebahn ist das ILS immer noch das genaueste technische Hilfsmittel. Es besteht aus Localizer, Glidepath, Marker und (sehr oft) aus einem DME. Der Localizer ist die verlängerte Mittellinie der Landebahn und ist eine senkrechte Funkkeule. Der Glidepath ist eine um ca. 3 Grad nach oben geneigte waagrechte Funkkeule und gibt die Neigung für den Anflug vor. Das DME (Distance Measuring Equipment) ist ein Entfernungsmessgerät, dass dem Piloten die Distanz zur Landebahn anzeigt. Eine ILS Anlage wird zwei Mal im Jahr überprüft. Dazu kommt ein speziell mit Elektronik ausgerüstetes Flugzeug zum Einsatz. Trotz der Möglichkeiten mit GPS ist ILS zur Zeit das einzige System, das Präzisionslandungen erlaubt. GPS unterstütze Landesysteme (Differenzial GPS) sind derzeit in Erprobung aber noch nicht zugelassen.

Die technischen Anlagen zur Streckennavigation sind NDB, VOR und VOR/DME.
Das NDB (nondirectional beacon) ist die älteste Form von Funknavigationsanlagen. Ein Anzeigegerät im Flugzeug empfängt die Signale und besitzt einen Zeiger, der auf das NDB zeigt.  Das VOR (Very high Frequence omnidirectional Radio range) erlaubt präzises Anfliegen (oder Verlassen) dieses Funkfeuers auf jeden beliebigen Kurs (0 bis 359 Grad).
 Das DME (Distance Measuring Equipment) zeigt die Distanz zum VOR an.
 
Die Stille während des Vortrages zeigte, wie interessiert die Clubmitglieder den Vortrag verfolgten. Ing. Michael SANIO ging detailliert auf die Fragen der Clubmitglieder ein und so blieb keine Frage offen. Ein herzlicher Applaus beschloss den interessanten Vortrag.
 
   
 
20. Dezember 2009: Spotterstammtisch jeden SA

Ab sofort ist für die Mitglieder des FAN CLUB Salzburg Airport sowie den Mitgliedern des 1st Austrian DC 3 Dakota Club wieder jeden SA ein "Spotterstammtisch" im Airest Market-Place Restaurant reserviert. Die Reservierung wird bis 10:00 Uhr aufrecht erhalten. Wir empfehlen unseren Mitgliedern dringend den 02.01. und 09.01., da hier wieder mit vermehrten Verkehr aus Osteuropa gerechnet werden darf.
 
 
20. Dezember 2009: Weihnachtsfeier (11. Dezember 2009)

Unsere alljährliche Weihnachtsfeier war wieder ein großartiges Ereignis. Musikalisch wurde sie wieder von der Familie Dürager umrahmt. Für das Buffet stellten die Köche der Airest ihr Können unter Beweis. Hier nun einige Impressionen:

Wir wünschen allen Mitgliedern, die leider nicht an der Weihnachtsfeier teilnehmen konnten, noch auf diesem Wege ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in's neue Jahr.
 
 
 


 


 


 


 


 

 

 

 
 

   
   
15. Dezember
2009: November Clubabend (13. November  2009)
   


Club-Obmann Peter Knoll bedankt sich für's Wetter bei Hr. Mag. Wolfgang Hammer

 

Herr Mag. Wolfgang Hammer von der Wetterstelle (MET) der Austro Control GmbH (ACG) Salzburg berichtet von den Aufgaben und der Organisation des Flugwetterdienstes.

Im Gegensatz zu anderen Flugsicherungen betreibt Austro Control einen eigenen Wetterdienst. Wetterdienststellen der Austro Control finden sich auf den Flughäfen Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt und Graz. Linz und Graz (Zeltweg)  besitzen zusätzlich einen militärischen Wetterdienst. In Salzburg arbeiten 8 Mitarbeiter im Wetterdienst rund um die Uhr.
Tätigkeiten der Salzburger Wetterdienstelle sind die Überwachung des Wetters in Europa, in Österreich und speziell in Salzburg. Weiters ist die Bereitstellung des Streckenwetters für Piloten weltweit eine Aufgabe des Wetterdienstes. Wetterdaten werden mit Hilfe der Austro-Control-Wetterradarstationen Feldkirchen (30 km nördlich von Salzburg), Patscherkofel, Pack (Kärnten) und Wien Schwechat  gesammelt. Weiters hat der Wetterdienst Zugriff auf weltweite Satellitendaten und Wetterdienste.

Austro Control liefert Wetterdaten und Beratung für den Linien-, Charter- und Businessverkehr, für Luftsportler (Ballon), Polizei und Bundesheer. Auch für Flughäfen werden Vorhersagen geliefert. Airlines, die neu einen Flughafen anfliegen, bekommen vorab statistisches Material (Hauptwindrichtung, Nebeltage, RVR, ….). Auch kommerzielle, nicht fliegende Stellen werden mit Wetterdaten versorgt (ASFINAG, Formel 1, diverse Veranstalter, Privatpersonen,…).


Mag. Wolfgang Hammer beantwortete gerne noch die diversen Fragen der Mitglieder und wurde mit einem herzlichen Applaus nach Hause entlassen.

 

   
   
28. Oktober
2009: Oktober Clubabend (09. Oktober  2009)
   


British Airways Station Manager Salzburg und München Guengoer Helvaci
zusammen mit Club-Obmann Peter Knoll

  Herr Guengoer HELVACI, Station Manager in Salzburg und München, präsentiert seine Airline: BRITISH AIRWAYS. Herr Helvaci stellte British Airways im Rahmen einer Powerpoint Präsentation dar. Ein Werbespot machte den Anfang.
 
Salzburg wird derzeit 5 mal pro Woche von British Airways angeflogen. Derzeit noch mit einer Boeing 737, im nächsten Jahr wird ein A319 zum Einsatz kommen. Ab 5. Dezember 2009 wird Innsbruck als neue Destination mit einem A319 bedient. GB AIRWAYS führte bisher die Flügen für British Airways durch.
 
Als Kabinenprodukte bietet Britisch Airways auf der Kurzstrecke die Club Europe (Business Class) und  Economy an.
Auf der Langstrecke sind es First Class, Club World (Business Class), World Traveller Plus (aufgewertete Economy) und World Traveller (Economy).
 
Seit September 2009 gibt es eine neue tägliche Flugverbindung von London City Airport nach New York. Eingesetzt wird ein A318 mit 32 Business Class Sitzen. Da die Bahn in London City sehr kurz ist (1500 m, wobei nicht die gesamte Länge für Starts bzw. Landungen zur Verfügung steht), muss der A318 in Shannon zwischenlanden. Dort gibt es eine Pause von 45 Minuten, die einerseits zum Auftanken des A318 und andererseits zur Durchführung des Immigration Service für die USA dient. Ab Shannon gilt der Flug dann als Inlandsflug und die langwierigen Einreisekontrollen für die Passagiere in New York entfallen damit.
 
Das anfängliche Chaos im neuerbauten Terminal 5 gehört der Vergangenheit an. Auch die Gepäckförderanlage läuft gut, sodass Umsteigezeiten von einer Stunde garantiert werden können. Im Vollausbau sind dann 40 Parkpositionen vorhanden, 14 davon können den A380 aufnehmen. Check-In Time ist 45 Minuten vor Abflug und mindestens 35 Minuten vor Abflug muss sich der Passagier am Security-Check einfinden. Kann der Passagier diese Zeiten nicht einhalten wird sein Gepäck wieder ausgeladen.

Herr Güngör HELVACI musste dann noch viele Fragen der Zuhörer über sich ergehen lassen und diese dankten es ihm mit einem großen Applaus.

 

   
  13. Oktober 2009: September Clubabend (11. September  2009)
   


V.l.n.r.:Einsatzpilot Günter KÖPPL, FBL der Flugpolizei für ganz
Österreich Norbert HUBER mit Obmann Peter KNOLL

 

  Der Fanclub begab sich in den Hangar der Flugpolizei, Einsatzstelle Salzburg, der 3 Helikopter beherbergt: den neuen EC135 P2+, einen Ecureuil  AS 350 B1 und einen Ecureuil AS 355 F2 (ein- bzw. zweimotorig). Star des Abends war der neue EC135 Helikopter. Er bringt maximal 2910 kg auf die Waage, eines seiner zwei Triebwerke leistet  816 PS, die Geschwindigkeit beträgt 254 kmh. Er ist instrumenten- und nachtflugtauglich )  und kann neben dem Piloten noch 5 Personen aufnehmen. Weitere Ausstattung sind ein Doppellasthaken und eine Abseilvorrichtung für Sondereinheiten. Das teuerste an seiner Spezialausrüstung sind eine FLIR (forward looking infrared) Kamera, eine leistungsfähige Tageslichtkamera mit starkem Telezoom, eine starke Telekamera mit fixem Objektiv und ein starker Suchscheinwerfer.
Dieser Suchscheinwerfer hat eine spezielle Abdeckung, die es erlaubt, den Boden vom Helikopter aus zu beleuchten ohne dass man am Boden diese Lichtquelle ausmachen kann. Da der EC135 auch nachtflugtauglich ist, gibt es am Standort auch eine Nachtschicht.
Die Besatzung besteht im Einsatzfall aus 1 Piloten (nachts: 2) und 1 Operator. In Österreich gibt es 3 EC135 mit dieser Ausrüstung, sie sind in Wien, Klagenfurt und Salzburg stationiert. Der Salzburger Helikopter denkt den Bereich Westösterreich (bis Vorarlberg) ab.
Ein EC135 mit dieser Ausrüstung kostet etwa 6,8 Mio. €.

Der einmotorige Ecureuil 350 wird für Totbergungen, Bergung von Unverletzten (Bergsteiger aus der Wand), Katastropheneinsätze und Verkehrsüberwachung eingesetzt. Auf Grund seines niederen Eigengewichts (etwas mehr als 1 t, maximal 2200 kg, nur ein Triebwerk mit 694 PS) eignet sich dieser Helikopter besonders für Einsätze im Gebirge.
Für Bergungen besitzt der Helikopter einen Lasthaken. Zum Transport von Rettungsgerät gibt es einen Außenkorb. Weiters werden Seile verschiedener Länge sowie Gurtzeug für Retter/Geretteten mitgeführt.

Der zweimotorige Ecureuil 355 dient als Reservemaschine.

Die Herrn Werner Sporer und Fred Hinterer erklärten uns den EC135 bzw.
Ecureuil 350. Später stießen noch Herr Norbert Huber, Leiter der gesamten Flugpolizei in Österreich und Herr Günther Köppl (beide sind Piloten für die Hubis) hinzu und beantworteten die vielen Fragen. Dafür und für die Tatsache, dass es dem Fanclub wieder einmal möglich war, einen „etwas geheimen“ Ort zu betreten gab es stürmischen Applaus.
Weiters versprach Herr Günther Köppl uns an einem der Clubabende einen Vortrag zu halten.
   
  26. August 2009: August Clubabend (14. Juli  2009)
 


Vorstandskollegen W. Salomon, S. & M. Weidenhiller mit Vortragendem
Dr. Franz (2.v.r.)
 

Herr Dr. Alexander FRANZ, der auch als Notarzt bei der Flugrettung des ÖEAMTC am Stützpunk Salzburg arbeitet, berichtete über seine Einsätze und die notärztliche Versorgung im Land Salzburg.

Dr. Franz, derzeit 20 Jahre im Rettungsdienst, hat mit 16 Jahren beim Roten Kreuz als Sanitäter angefangen. Sein Wunsch war es seit jeher Notarzt zu werden. Seit 4 Jahren ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Seinen Dienst versieht er im Noteinsatzfahrzeug in der Stadt Salzburg und am Rettungshubschrauber C6 des ÖAMTC am Flughafen Salzburg.

Nun zum Aufbau und der Struktur des Rettungsdienstes in Salzburg.
Es gibt 7 Notarztstützpunkte: Salzburg Stadt, Schwarzach, Zell am See, Mittersill, Tamsweg, Radstadt und Gastein.        
Es gibt 4 Hubschauberstützpunkte: Christophorus 6 am Salzburger Flughafen, Martin 1 (Bischofshofen), Martin 6 (Saalbach) und Alpin Heli 6 (Zell am See). Weiters fliegen auch Hubschrauber von den Standorten Traunstein (Christoph 14) und Kitzbühel (Christophorus 5) im Land Salzburg Einsätze.

Als Notarzthubschrauberpitot kann man erst nach 2000 Flugstunden zum Einsatz kommen. Gebirgs- und Außenlasterfahrung, Night-VFR und psychologische Eignung sind weitere Voraussetzungen für diese Tätigkeit. Es kommen nur Berufspiloten in Frage.

Zur Notfallausrüstung gehört ein Beatmungsgerät, Defibrillator-Monitor Einheit, Notfallkoffer mit Internistischen- und Unfallhilfsmittel, Notfallkoffer für Kinder und eine Tasche für schwere Notfälle. Dabei werden ca. 45 verschiedene Medikamente mitgeführt. Diese überschaubare Anzahl gewährleistet auch den sicheren Einsatz dieser Medikamente.

Die Aufgaben eines Notfallteams erstrecken sich auf Wiederherstellung, Erhalt und Sicherung der lebenswichtigen Funktionen Atmung und Kreislauf). Weiters Schmerzbekämpfung und  Hilfe bei der Bergung, Zuführung des Patienten in den richtigen Behandlungspfad (Krankenhaus, medizinische Abteilung) und Abklärung der weiteren Behandlung, Organisation und medizinische Leitung bei Großunfällen. Die rein medizinische Tätigkeit eines Notarztes füllt nur 10% seiner Zeit aus. Der Rest sind Unterstützung der Angehörigen und organisatorische Tätigkeiten.

Alle anstehenden Fragen der Mitglieder wurden von Dr. Franz ausführlich beantwortet, ein langer Applaus war der Dank der Mitglieder für den interessanten Ausflug in die Welt der Notfallmedizin.

   
 
19
. Juli 2009: Juli Clubabend (10. Juli  2009)
 


Obmann-Stv. Max Weidenhiller, Horst Hofer, Gerhard Sulzbacher & Obmann Peter Knoll
 

Herr Günter Lechner war leider, wie beim letzten Clubabend auch schon verhindert. Für den Club wieder einmal kein Problem. Dank des neu angeschafften Laptops und kreativer Clubmitglieder wurde noch ein netter Clubabend daraus.
Clubmitglied Horst Hofer zeigte ein Video vom Clubausflug nach London. Die verbalen Schilderungen von Peter Knoll wurden nun visuell sichtbar. Host Hofer verstand es die Highlights von London kurzweilig im Video festzuhalten und dazwischen nette Details und Begegnungen einzublenden.
Auch unser Clubmitglied Gerhard Sulzbacher ließ es sich nicht nehmen, in seinen Schätzen zu kramen. Er hatte ein nettes Video über den Zusammenbau einer Cessna Citation Sovereign ausgegraben. Das besondere daran war, dass man hier den kompletten Zusammenbau in Zeitraffer sehen konnte.  

   
 
24
. Juni 2009: Juni Clubabend (12. Juni  2009)
 


Obmann Peter Knoll mit dem Vortragenden
Ernst Grössinger

Der in der Aussendung angekündigte Vortragende Günter Lechner von der HELI-SALZKAMMERGUT konnten den Termin nicht wahrnehmen. Als Ersatzmann sprang ERNST GRÖSSINGER, Copilot auf einer B747-400F von CARGOLUX, ein und stellte uns das Unternehmen vor. 

Sein fliegerischer Werdegang führte ihn vom Bodenpersonal der AUA, zum Pilotenschein in die USA. Zurück in Österreich wurde er Fluglehrer bei Air Salzburg, machte dann Station bei Tyrolean Airways, Air Alps und Ende des Jahres 2000 landete er in Luxemburg bei CARGOLUX.

CARGOLUX ist heute eine reine Frachtfluggesellschaft. Sie wurde 1970 gegründet und erste Flüge wurden ab 1972 mit einer Canadair CL-44 Turbopropmaschine durchgeführt. 1973 kam die DC 8 in die Flotte, 1980 wurde die B747 eingeführt und die alten CL-44 verließen die Flotte. 1984 wurde auch die DC 8 ausgemustert und es entstand eine reine B747 Flotte.

CARGOLUX betreibt heute eine Flotte von 16 B747-400F Flugzeugen. Die Flotte  ist jährlich ca. 76 000 Flugstunden unterwegs, die tägliche Nutzung geht bis zu 15,53 Stunden. CARGOLUX wird als erste Airline die neue B747-8F Ende 2010 erhalten. Das derzeitige Durchschnittsalter der Flotte liegt bei 6 – 7 Jahren.CARGOLUX bedient mit ihrer Flotte 60 Destinationen in 55 Ländern und beschäftigt 1400 Angestellte von 36 verschiedenen Nationen.

Die B747-400F wiegt leer 160 t,
                                  kann 128 t zuladen und
                                  bis zu 160 t Fuel bunkern.
Eine typische Beladung für einen 8 Stundenflug sieht so aus: 120 t Cargo und 80 bis 90 t Fuel. Beispiel für einen CARGOLUX Umlauf (7 – 10 Tage):
Luxemburg – Kuala Lumpur – Penang – Bangkok – Melbourne – Auckland - Los Angeles – Luxemburg.

Die transportierten Güter reichen von Blumen, Elektronik, Lebensmittel, Autos (Formel 1 Teams) über Tiere (Pferde, Elefanten) bis hin zu Hubschrauber und Panzer.

Der interessante Clubabend endet mit großem Applaus für Ernst Grössinger. Die anschließend gestellten Fragen zeigen wie sehr das Thema bei den Mitgliedern ins Schwarze getroffen hat. Copilot Ernst Grössinger konnte sich von seinem fachkundigem Publikum überzeugen
 
   
 
13
. Mai 2009: Mai Clubabend (08. Mai  2009)
 


Obmann Peter Knoll mit Flughafen-Prokurist Dipl.-Ing. Rudolf Lipold.

Im Rahmen des Mai Clubabends gab es wieder einmal Infos von der Homebase Salzburg aus erster Hand. Prokurist Dipl.-Ing. Rudolf Lipold besuchte den Fan Club und berichtete über die aktuellen Entwicklungen am Mozartflughafen. Nachdem er die düsteren Erwartungen für das heurige Geschäftsjahr vorstellte berichtete er über die aktuelle Baumaßnahmen.

Neben Baumaßnahmen im Bereich der Fracht und General Aviation, werden die Sicherheitskontrollen neu strukturiert werden. Dabei soll ein ambitionierter Durchsatz von 400 Passagieren pro Doppel-Sicherheitsstrasse erreicht werden.  

Sichtbarste Veränderung am Salzburger Flughafen in den nächsten Jahren soll der Neubau des Towers werden. Aktuelle Anforderungen an die Technologie machen einen Neubau erforderlich. Der neue Turm soll westlich des jetzigen Towers entstehen und eine Höhe von ca. 50m erreichen.

Erste Ideen zur Neugestaltung der Ankunft wurden abschließend vorgestellt.

Mit einem kräftigen Applaus bedankten sich die Mitglieder für den aussichtsreichen Vortrag.
 

   
   
07
. Mai 2009: April Clubabend (10. April  2009)
 


Vorstandsmitglied & Vortragender Stephan Weidenhiller (re.) mit Obmann Peter Knoll 

Vorstandsmitglied Stephan Weidenhiller berichtete im Rahmen des April Clubabends unter dem Titel "Aktuelle Herausforderungen touristischer Airlines" über Teile seines Aufgabengebietes bei der beliebten deutschen Freizeitfluglinie Condor.

Ganz im Sinne der "Fan Club Akademie" wurde bei diesem Clubabend ein Blick hinter die organisatorischen Herausforderungen einer Ferienfluggesellschaft geworfen.

Stephan Weidenhiller thematisierte vor allem kostenrelevante Themen, die direkte Auswirkung auf die Flugpreise der Konsumenten haben, wie z.B. die Luftsicherheitsgebühren oder die Überfluggebühren. Dabei ging er auch auf die einzelnen Institutionen und Kostenverursacher dieser Gebühren genauer ein.     

Darüber hinaus erläuterte er an einem plastischen Beispiel die Komplexität des touristischen Flugangebots im Vergleich zu Netzwerk- und Punkt-zu-Punkt Airlines.

 

   
 
22
. März 2009: März Clubabend (13. März  2009)
 


Der erfahrene Wahlleiter Hermann Vogl, durfte jeweils die einstimmige Wahl des
Obmanns und des Obmann-Stellvertreters entgegen nehmen.

 

Die alljährliche Jahreshauptversammlung stand im März auf der Tagesordnung: Die Kassaprüfer bescheinigten dem Vorstand auch im Jahr 2008 eine ordentliche Arbeit geleistet zu haben. Unser Ehrenmitglied Hermann Vogl übernahm die Wahlleitung um ordnungsgemäß die Vorstandswahl zu übernehmen. Das Auditorium bestätigte sowohl Obmann als auch Obmann-Stellvertreters. jeweils einstimmig! Der alte Vorstand setzt sich auch weiterhin aus dem bewährten Team des Vorjahres zusammen. Einzelheiten zu unseren Vorstandskollegen finden Sie auf unsere Homepage unter dem Menupunkt "Vorstand".

Der glückliche Gewinner der Wahl, Obmann Peter Knoll, zeigte zur Abrundung des Abends noch eine Auswahl seiner Reiseeindrücke aus Down-Under. Er lies uns an seiner, zusammen mit seiner Lebensgefährtin, durchgeführten Australienreise bildreich teilnehmen. Unter anderem besuchten die beiden Sydney, Melbourne und Uluru (Ayer's Rock). 

 

   
 
09
. März 2009: Februar Clubabend (13. Februar 2009)
  Vortragender zum Thema AIRPORT CONSULTING IN ZENTRAL- UND OSTEUROPA ist an diesem Abend unser Vorstandsmitglied Richard Schano.

Richard Schano berichtet von einem kleinen aber feinen Unternehmen, das Beraterdienste für Presse und Öffentlichkeitsarbeit und für Flughäfen anbietet: RS (Romeo Sierra). Die Struktur dieses Unternehmens ist sehr schlank und flexibel. Einziger Mitarbeiter: Richard Schano. Der Schwerpunkt von RS ist zur Zeit Zentral- und Osteuropa.

Allgemein kann man sagen, dass in Mittel- und Zentraleuropa ein Luftfahrtboom speziell in Ungarn, Polen, Rumänien und Bulgarien. Dort ist eine Neuorganisation der Flughafen notwendig. Die früheren Flughafenmanager haben kein Wissen über Flughafenmanagement, da sie früher Flughäfen nur verwaltet haben.

Anhand der Firma AI Airports International (AI) zeigt Richard Schano die Notwendigkeit des Consultings in Zentral- und Osteuropa auf.
Grundlage seines Vortrags sind Folien von AI, die im Internet unter 
www.airportsinternational.eu zu finden sind.

Die Firma AI Airports International (vormals Meinl Airports International) hat
diverse Flughäfen bzw. Anteile davon mit der Absicht gekauft, möglichst schnell Gewinne (Shareholder Value) zu schreiben. AI hat Erfahrungen mit der Landseite von Flughäfen und mit Finanzen. Was fehlt, ist das Wissen, wie man einen Flughafen operationell betreibt. Diese Wissen wird jetzt mit Airportmanagern und Beratern ergänzt. AI hat aber nie geplant Flughäfen operationell zu betreiben.

AI hat von folgenden Flughäfen Anteile erworben, Grund für diese Beteiligungen war eine Einschätzung, dass in Russland und Polen hohe Passagierzuwächse zu erwarten sind.
Bydgoszcz:                              49 %
Parma:                                     67,9 %
Ulan Ude (Baikal Airport):     100 %
Sochaczew:                             40 %.

Wie immer bei Richard Schanos Vorträgen lauschten die Mitglieder voller Interesse. Die Fragen der Mitglieder wurden ausreichend und in verständlicher Form beantwortet. Der lang anhaltende Beifall war Zeichen eines Vortrags, der die nicht einfache Materie verständlich und spannend darbot.

 
   
   
23
. Februar 2009: Januar Clubabend
 

Obmann - Stv. Max Weidenhiller dankt Claudia Typelt für den mehr als interessanten
Vortrag über die Umweltbemühungen am Salzburger Flughafen.



Dir. Mag.  Karl-Heinz Bohl (li.) dankte Obmann-Stv. Max Weidenhiller für die langjährige
und treue Unterstützung des Fan Clubs bei zahlreichen Flughafen - Projekten. 

 


Zu Beginn des Jahres konnte der Fan - Club zwei Gäste der Salzburger Flughafen GmbH herzlichen willkommen heißen:

Als erstes berichtete uns Frau Claudia Typelt (Verkehr & Umwelt) von den Anstrengungen des Salzburger Flughafens die Auswirkungen des Luftverkehrs für die Anrainer Salzburgs so gering wie möglich zu halten. Neben einer ausführlichen Erklärung der Lärmaufzeichnungsanlage und die damit eng verbundene Zusammenarbeit zwischen Flughafen und Magistrat, erläuterte Sie vor allem den neuen geplanten VOR/DME Anflug auf die Piste 34. Dieser sieht vor, dass Anflüge auf die "34" in Zukunft größtenteils über vorwiegend unbewohntes Gebiet entlang der Salzach geführt werden und in größerer Höhe als der bisherige Circling Approach das Stadtgebiet Salzburgs überfliegen.

Im Anschluss sprach der seit 2008 tätige zweite Direktor des Flughafens, Hr. Dir. Mag. Karl-Heinz Bohl einige Grußworte. Er dankte dem Fan - Club für sein jahrelanges Engagement und die vielfältigsten Unterstützungsleistungen. Im Gegenzug sagte er auch uns großzügige Unterstützung zu.

Die Fan - Club Mitglieder dankten beiden Vortragenden für ihre herzlichen und fachlich höchst kompetenten Vorträge mit lang anhaltendem Applaus. Es war wieder ein Start in's neue  Clubjahr nach Maß, das wieder ein vielfältiges Vortragsprogramm aus allen Sparten der Luftfahrt verspricht: Angefangen von aktiven Fliegern bis zu den Personen die mit ihrem täglichen Einsatz versuchen die Flüge so reibungslos und günstig wie möglich für ihre Passagiere durchzuführen. 
   
 

   
 
01. Januar 2009: Weihnachtsfeier

Unsere alljährliche Weihnachtsfeier war wieder ein großartiges Ereignis. Musikalisch wurde sie wieder von der Familie Dürager umrahmt. Für das Buffet stellten die Köche der Airest ihr Können unter Beweis. Hier nun einige Impressionen:
 
 
 

 

 

 

 

 
   
 
02. Dezember 2008: November Clubabend
 


Peter Knoll bedankt sich bei Markus Burgstaller für den aufschlussreichen Vortrag


Wilfried Salomon machte dem Ausdruck "Fan-Club - Akademie" alle Ehre, in dem er
den tragischen Spanair Unfall genauestens recherchierte und seine Erkenntnisse
mit den anwesenden Mitgliedern teilte.

 

Der heutige Vortragende Markus Burgstaller berichtet von seinem Werdegang in der Fliegerei: „Vom Segelflieger zum Linienpiloten“

Sein Eintritt in die Fliegerei begann mit einer Wette mit seinem Freund Karl. Sie wollten den Segelflugschein zu machen. Die Ausbildung begann auf einem SF28 Tandem, ein Zweisitzer, bei dem der Fluglehrer auf dem hinteren Sitz saß.
Sein erster Fluglehrer war Alfred Schmitzberger (siehe Clubabend vom 11.7.2008). Weiter ging es mit einem Motorsegler SF25 C Falke, der Motorseglerschein war bald in seiner Tasche. Die PPL war die nächste Station. Auf einer Cessna 152, OE-CSM, begann er seine Ausbildung beim Luftsportverband (LSV) Salzburg. Die Prüfung absolvierte er auf einem Viersitzer, der Piper P28 Warrior. Nachdem er das Fliegen bei schönem Wetter genossen hatte, wollte er dies auch bei schlechtem Wetter tun. Also machte er den IFR Schein und CPL und ATPL dazu. Dazu musste er zunächst die erforderlichen 50 Flugstunden mittels vieler Ausflüge mit Bekannten sammeln. Die Ausbildung erfolgte auf einer Cessna 172, eine beliebte Strecke für die IFR Ausbildung war Salzburg – Linz. Nach dieser Ausbildung reizte ihn das Multi Engine Rating. Dazu sind 7 Stunden VFR und 5 Stunden IFR zu absolvieren. Die Ausbildung erfolgte auf einer Piper Seneca II OE-PFC des LSV, die jetzt bei BFS fliegt. ATPL ist ein Theoriekurs, nach Ablegung der Prüfung wird der Schein bis zur Erreichung von 1500 Flugstunden eingefroren. Die nächsten Stufen waren die Ausbildung zum Fluglehrer und Flight Instructor. Airline Pilot wollte er nie werden, vielmehr reizte ihn die Businessfliegerei. Also folgte das Rating für verschiedene Versionen der Cessna Citation mit Multi Crew Coordination (MCC). Heute fliegt er die Citations von BFS/Austrojet und durfte bereits prominente Passagiere an Bord begrüßen, wie Hansi Hinterseer und Vitali Klitschko.

Markus Burgstaller untermauerte seinen lebhaften Vortrag mit vielen schönen Bildern von diversen Flugzeugen und Ansichten aus dem Cockpit. Ein langer Applaus zeugte von einem gelungenem Abend.

Es freut uns sehr, dass Markus Burgstaller vom Fanclub Salzburg Airport so angetan war, dass er noch an diesem Abend Mitglied wurde.

 

   
 
28. Oktober 2008: Oktober Clubabend
 

Der Vortragende, Herr Oliver GROTZ von der Firma Nürnberger Flugtaxi stellte das Unternehmen vor. Oliver GROTZ arbeitet als Fluglehrer bei der BFS in Salzburg.

IDEE: Es gibt Geschäftsleute und Individualreisende, es gibt Piloten die gerne fliegen, es gibt Hotels und Tagungsstätten, es gibt Flugzeugvercharterer. Diese Gruppen  zusammenzuführen hat sich die Firma Nürnberger Flugtaxi zur Aufgabe gemacht. Geschäftsleute und Individualreisende sollen von  gut ausgebildeten Piloten (CPL Inhaber) mit kleinen Flugzeugen zu ihren Zielen gebracht werden. Flugzeuge und Piloten werden ad hoc gechartert. Nürnberger Flugtaxi beschäftigt derzeit keine eigenen Piloten und Flugzeuge.

Das Unternehmen bietet folgende Dienstleistungen an:
Gewerblicher Flugbetrieb:
   - Vermittlung von Flugzeuge und Piloten
   - Buchung von Hotels und Tagesstätten
   - Handling und Betrieb von Kurdenflugzeugen.
Ausbildung von Piloten im Auftrag. Finanzierung- und Versicherungsvermittlung für Luftfahrtbetriebe (z. B.: Loss of Licence Versicherungen).

6 Flugzeugtypen werden derzeit betrieben.

Künftige Entwicklung:
-   Kauf eines eigenen Flugzeuges zur Vercharterung
-   Erwerb einer Examinerberechtigung
-   Übersiedlung der Unternehmensmutter nach Salzburg
-   Ausbau der Produktpalette.
 
   
 
16. September 2008: September Clubabend
 


Die zahlreich erschienen Mitglieder zeigten großes Interesse an der Heli-WM


Obmann-Stv. Maximilian Weidenhiller bedankt sich beim Vorstandskollegen Gerhard
Sulzbacher für seinen, aus dem Ärmel gezauberten, Vortrag 

 

Ein hochkarätiger Verein, wie es der FAN - CLUB Salzburg Airport ist, kann immer auf einen reichen Fundus seiner Mitglieder zurückgreifen. Wie wichtig engagierte und fachkundige Mitglieder sind, zeigte sich im September, als der angekündigte Vortragende aus nicht bekannten Gründen nicht kam.

So stand kurz entschlossen unser Vorstandsmitglied Gerhard Sulzbacher bereit und zauberte von seiner Festplatte einen Vortrag hervor:

Er zeigte uns eindrucksvolle Bilder von der Hubschrauberweltmeisterschaft 2002 in Aigen im Ennstal.

Es war ein interessanter Querschnitt durch die Welt der Hubschraubertypen, von Gerhard Sulzbacher fachmännisch kommentiert. Dafür und für sein heroisches Einspringen wurde er von den Mitgliedern mit herzlichem Applaus bedacht.
 


















 

   
 
26. August 2008: August Clubabend
 
 


Der Vorstand dankte Hr. Fröschl für seinen aufschlussreichen Vortrag.

 


 
Der Vortragende Herr Wolfgang FRÖSCHL vom Zollamt Salzburg gab einen Einblick in die Aufgaben und Struktur des österreichischen Zolls. Zunächst ging es etwas in die Geschichte und Meilensteine des österreichischen Zolls. Vor 1994 gab es viele Zollämter, die die Verzollung durchgeführt haben bzw. rückten Angehörige des Zolls zu sog. Hausbeschauungen in die gewerblichen Betriebe aus.

Aufbau der Zollverwaltung in Österreich. Oberster Chef ist der Finanzminister, derzeit Wilhelm Molterer.  Die früheren Finanzlandesdirektionen in jedem Bundesland wurden aufgelöst, an deren Stelle sind nun 5 Regionen mit ihren Finanz- und Zollämtern. Österreichweit beschäftigt der Zoll 10 616 Mitarbeiter (Stand 2007). Jeweils 1,3 Mio. Zollabfertigungen (Ein- Ausfuhr), 18,8 Mio. € durch Betriebsprüfungen, 71 066 414 Zigaretten (illegale Einfuhr bei 3 814 Aufgriffen, Wert: 5,4 Mio. €) stehen am Konto der Zollmitarbeiter.
3,688 Mrd. € an Mineralölsteuer und 1,446 Mrd. € Tabaksteuer wurden durch den Zoll 2007 eingehoben. Dem Zollamt Salzburg sind 4 Zollstellen (Frachtenbahnhof (Eisenbahnfracht), Saalbrücke (LKW und privater Frachtverkehr), Liefering/Bahn (Containerverkehr) und Flughafen) unterstellt. Ca. 130 Mitarbeiter versehen in Salzburg den Zolldienst.

Die strategischen Ziele stehen vor dem Hintergrund einer rasant wachsenden Technologie, Wirtschaftsglobalisierung, Erweiterung der EU und damit der Fall weitere Zollgrenzen, Zunahme der Risiken illegaler Einfuhren, Personalknappheit und weiterer Verschmelzung der Zoll- und Steuerverwaltung.
Die Aufgaben des Zolls sind vielfältig. Schutzaufgaben (Schutz des Lebens und Gesundheit von Mensch und Tier (Gentechnik, Arzneiwaren, Lebensmittel)), Schutz der Umwelt (Abfälle, Altöle, Düngemittel, Pflanzenschutzmittel), Konsumentenschutz (Kennzeichnungsvorschriften, Produktsicherheit), Sicherheitspolitik (Kriegsmaterial, Waffen, Sprengmittel), Schutz vor Kulturgütern, Durchsetzung von Wettbewerbsregen (Produktpiraterie, Außenhandelsrecht, Dual-Use Waren, Antidumpingzölle) und Betrugsbekämpfung.
Der Zoll ist u. a. zuständig für die Vollziehung des Zollrechts, die Erhebung der Verbrauchersteuern, Vollziehung der Monopolvorschriften (nicht aber Glücksspiel) und Ausfuhrerstattungen.

Informationsquellen und Hinweise über den Zoll bekommt man über
www.bmf.gv.at  und an allen Zollämtern.

Herr Fröschl brachte die Broschüren „Betrugsbekämpfung“  und, wichtig für alle Urlaubsreisenden,  „Zoll Info 2008“ zur freien Entnahme für alle Mitglieder mit. Er beantwortete die vielen Fragen und wurde mit einem herzlichen Applaus bedacht.


 

   
   
22. Juli 2008: Juli Clubabend
 


Da unser Obmann Peter Knoll aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend war,
leitete sein Stellvertreter Max Weidenhiller professionell durch den Abend.


Obmann - Stv. Max Weidenhiller dankt Präsident Alfred Schmitzberger für seine
genauen Ausführungen zum Österr. Aeroclub
 

Neben dem FAN CLUB Salzburg Airport gibt es noch einige weitere Luftfahrtvereine am Salzburger Flughafen. Einer davon ist der Österr. AERO-CLUB. Sein Präsident Alfred Schmitzberger kam zum Fan Club um über die Tätigkeiten und Aufgaben des Aeroclubs zu berichten.

Der Österreichische AERO-CLUB ist einer der ältesten Clubs, er wurde im Juli 1901 gegründet, nur der Französische (1900) und der Schweizer (Mai 1901) AERO-CLUB sind älter.

Organisation
. An der Spitze steht das Generalsekretariat in Wien, dem unterstehen die einzelnen Sektionen der allgemeinen Luftfahrt (Motor und Segelflug, Hänge- und Paragleiter, Fallschirmspringer, Ultraleicht, Helikopter, Ballonfahrer und Modelflug), das FAA (Federal Aviation Administration) Büro und die angeschlossenen Landesverbände.
Derzeit sind ca. 18 500 Mitglieder in Österreich im AERO-CLUB organisiert. In Salzburg sind das 1 742 Mitglieder mit einer überdurchschnittlichen Wachstumsrate von 5,8% (3,7% im Durchschnitt). Mehr als die Hälfte der Mitglieder sind Modellflieger.

Aufgaben
. Der Österreichische AERO-CLUB ist der österreichische Fachverband für den gesamten Flugsport der nichtgewerblichen, allgemeinen Luftfahrt und ist auch als Zivilluftfahrtbehörde tätig. Er ist der Interessensvertreter aller Flugsportler. Er ist unpolitisch, gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet.
Österreich ist verpflichtet eine zentrale Organisation zu stellen, die die internationalen Belange wahrnehmen kann. Der AERO-CLUB ist Mitglied der FAI (Federation Aeronautique International), dem Weltverband.

Ziel.
Sicherung der Existenz des Flugsports und die Erhaltung des freien Luftraums für die Allgemeine Luftfahrt. Besonders in der Nähe der Flugplätze kann durch An- und Abflugstrecken der Luftraum für die Allgemeine Luftfahrt eingeengt werden.

Landesverband Salzburg
. Im Landesverband Salzburg sind derzeit 36 Vereine registriert. Es können die 3 Salzburger Flugplätze benutzt werden: Salzburg Airport, Zell am See und Mauterndorf. Hauptaufgabe des Landesverbandes ist die Pilotenausbildung (Sonderpilotenschein, Fallschirmspringer, Hänge- und Paragleiter, PPL, CPL und ATPL) und die Förderung und Betreuung der Jugend (Jugendfliegeraustausch).


 



 

   
   
02. Juli 2008: Juni Clubabend
 


Herr Dkfm Johann Jurceka (links) zusammen mit seiner charmanten Gattin
und dem Fan Club Obmann Peter Knoll


Sommerflugplan 1960: Erstmals wird Salzburg durch die AUA angeflogen.
Ab der Mozartstadt gibt es Flüge nach Genf, Frankfurt, Klagenfurt, Paris,
Stuttgart, Wien und Zürich.
 

 Vor 50 Jahren wurde die Austrian Airlines gegründet. Grund genug einen Clubabend der Geschichte des National Carriers Österreichs zu widmen. Dazu holten wir uns keinen geringen als den langjährigen Pressesprecher der Austrian Airlines, Herrn Dkfm. Johann Jurceka nach Salzburg um Informationen aus erster Hand zu erhalten.

Am 31. März 1958 wurde der erste Flug von Wien nach London mit einer vom  Norweger Fred Olsen gemieteten Vickers Viscount 779 (48 Plätze) durchgeführt.  Der Start von Austrian Airlines erfolgte unter schwierigen Bedingungen. Andere Airlines waren bereits auf diversen Strecken etabliert und so bekam die AUA die wenigen Flüge zu ungünstigen Zeiten. Allerdings flog sie mit modernen Flugzeugen und konnte auch einen guten Kabinenservice bieten. Marketing im heutigen Sinne gab es damals kaum, aber man lernte, dass es nicht genügt nur von A nach B zu fliegen, sondern die Flüge auch zu verkaufen.

Die Geschichte der AUA bis heute kann man in 4 Abschnitte teilen.
1.  Von der Gründung 1957 bis Ende 1968. Eine Ära ohne Gewinn.
2.  1969 bis 1990. Unter dem Vorstandsduo Heschgl/Papousek wurden
     Gewinne gemacht und die AUA aus dem politischen Gezänk
     herausgehalten.
3.  1991 bis 2000. Der erste Irakkrieg erschwerte die Lage der AUA,
     aber es wurden Gewinne gemacht.
4.  2001 bis heute. Auch dieser Abschnitt begann mit einer schwierigen
     Lage für alle Airlines (11.9.2001 Anschlag auf die Twin Towers).
     Die Diskussion um die Zukunft der AUA ist wiederum aufgeflammt.

Auch Salzburg wurde in das Liniennetz der AUA eingebunden. 1960 gab es folgende Flüge:
Wien – SALZBURG – Genf
Wien – SALZBURG – Stuttgart – Paris  (Hochsaison)
Frankfurt – SALZBURG – Klagenfurt
Wien - SALZBURG – Genf  -  Barcelona                                               

Das Jahr 1969 begann mit dem Vorstandsduo Heschgl/Papousek in der Vorstandsetage. Die AUA bot ein desolates Bild. Der Transatlantikverkehr mit einer von Sabena gemieteten B707-300 (sie wurde auch nach Moskau, Tel Aviv und Beirut eingesetzt) blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Der Inlandsverkehr ebenso. Die Typenvielfalt für die kleine Airline war zu groß: B707, Caravelle, Viscount, DC3 und HS748. Dem Vortandsduo gelang es, für ihr Konzept zur Rettung der AUA beim damaligen Finanzminister Koren Geld locker zu machen. Der defizitäre Atlantikverkehr wurde eingestellt, der Innlandsverkehr ebenso. Es wurde ein neuer Flugzeugtyp angeschafft, der die Flugzeuge der Flotte ersetzen soll, nämlich die DC9-32. Mit Swissair wurde eine Abkommen über die technische Wartung geschlossen. Mit der Ankunft der DC9 erhielt die AUA ein neues Design. Die neue, rote Unform der Stewardessen waren neben dem großen, rotem Pfeil an der Flugzeugen der Blickfang.  Das alles führte dazu, dass die AUA 1971 bereits Gewinn machte und von 1975 bis 2000 immer in den schwarzen Zahlen blieb.
In dieser Zeit erinnert sich Dkfm Jurceka an zwei Events am Salzburger Flughafen, 1970 die Vorstellung der Fokker 28 und im Juni 1971 die Vorstellung der AUA DC9-32.    
1988 erfolgte die Teilprivatisierung der AUA: Swissair 10%, All Nippon 9% und Air France 1,5% und es erfolgte die Einführung der AUA Aktie an der Wiener Börse. Mit dem Kauf von Airbus A310-300 erfolgte 1989 die Wiederaufnahme der Langstreckenflüge. New York und Tokyo waren die ersten Ziele. Nach Tokyo wurde über Moskau geflogen und zwar in Kooperation von AUA, Aeroflot und All Nippon. Die Einführung dieser Linie war nicht einfach, da Russland mit Japan noch im Kriegszustand war, es gab nur einen Waffenstillstand. Die Durchführung der Flüge durch eine Airline aus einem neutralen Land waren dem Projekt sehr förderlich. Auch technisch war diese Strecke herausfordernd, da mir nur zwei Motoren lange Zeit über unbewohntes Gebiet geflogen werden musste. Dem gingen zwei Jahre lang simulierte Flüge am Papier voraus. Der Anteil an japanischen Fluggästen mit 90% war sehr hoch, nur 5% waren österreichische Fluggäste.

Der Zusammenbruch des Ostblocks ermöglichte die Aufnahme neuer Linien. Heute fliegt die AUA 48 Städte des damaligen Ostblocks an, allein 7 Städte in Russland.

Das Jahr 2001 brachte den Anschlag auf die Towers des New York Trade Centers. Dadurch wurde auch die Luftfahrt nachhaltig erschüttert. Auch für die AUA ging es auf und ab und das bis in die heutige Zeit.

Dkfm. JURCEKA beantwortete gerne noch die Frage der wissbegierigen Fanclubmitglieder und wurde mit einem herzlichen Applaus entlassen, wobei ihm das Versprechen abgenommen wurde, wieder einmal beim Fanclub vorbei zu schauen.


 

   
   
30. Mai 2008: Mai Clubabend
 




Unser Schriftführer verlas die traditionell zahlreich eingelangten Urlaubsgrüße vor

 

Hoffentlich sehen wir Ihnen nicht erst wieder im nächsten Winter: Unser Clubmitglied
Richard Schano während der Vorstellung der Wintercharterflughäfen im Alpenraum

 

Den Wintercharter am Salzburger Flughafen kennen die Clubmitglieder ja bestens, doch wie schaut die Lage an anderen Wintercharterflughäfen im Alpenraum aus. Vorstandsmitglied Richard Schano präsentierte Beispiele aus der Schweiz, Frankreich und Italien.

SALZBURG
Der Bettenwechseltag in Salzburg ist der Samstag und so massiert sich der Wintercharterverkehr an diesem Tag. Der limitierend Faktor in Salzburg ist nicht die Landebahn (20 Bewegungen pro Stunde), auch meistens nicht das Vorfeld, sondern das Terminal (1 400 Passagiere pro Stunde?). An einem Spitzentag im August 2007 wurden 9 113 Passagiere abgefertigt, an einem Spitzentag im Februar 2008 waren es 30 605 Passagiere. Die steile Entwicklung zeigt sich, wenn man das Jahr 2003 mit knapp 21 000 Passagiere und das Jahr 2007 mit 34 000 Passagieren an Spitzentagen vergleicht. Sieht man sich die Flugbewegungen an, so sind es im Sommer um die 65 (Spitze 76) Bewegungen, an einem Spitzensamstag im Januar 2008 wächst das auf stattliche 248 Bewegungen an. Die Flugzeugdurchschnittsgröße entspricht dabei einer B757 bzw. A321.

CHAMBERY  und  GRENOBLE
Bei den beiden Flughäfen handelt es sich um kleinere Regionalflughäfen mit weniger als 500 000 Passagiere jährlich. Im Gegensatz zu Salzburg, wo es eine Winter- und eine Sommersaison gibt, haben diese beiden Flughäfen nur eine Saison, nämlich von Weihnachten bis Ostern. Daraus resultiert die Werbung um Low Cost Carrier, die die Flughäfen linienmäßig das ganze Jahr bedienen. Weiters sind Flughafeneinrichtungen und die Terminals nicht für Verkehrsspitzen ausgelegt.

GENF
Am Flughafen Genf wurde das alte Frachtgebäude zu einem Charterterminal umgebaut. Besonderheit am Rande: da der Flughafen Genf sowohl auf schweizer als auch auf französischem Boden liegt, wird nur ein einziger Russenflieger pro Zeiteinheit angenommen. Russen, die nicht in die Schweiz wollen, benötigen ein Schengenvisum und können daher nur im französischen Teil (Air France) abgefertigt werden. Dieses kleine Abfertigungsgebäude hat aber nur eine Kapazität von 400 bis 500 Passagieren. Neben vielen kleineren Verbesserungen und Erweiterungen soll ein neue Y-förmiges Terminal für Langstreckenflüge gebaut werden.

TURIN
Turin ist einer der vielen Flughäfen, die im Herzen Europas liegen (zumindest nach Eigenaussage). Anlässlich der Olympischen Winterspiele 2006 wurden die Flughafeneinrichtungen erneuert. 3,5 Mio. Passagiere fertigte der Flughafen im Jahr 2007 ab (13. Stelle in Italien), der allergrößte Teil davon fiel auf Linienflüge (18 Airlines mir 430 wöchentlichen Flügen). Nur 7 % der Passagiere kamen per Charterflugzeug (29 Charterairlines mit 1 896 Flügen). In der Wintersaison 2006/07 nutzten 141 000 Skifahrer den Airport, 2007/08 waren es 117 000.


 


 

   
   
25. April 2008: April Clubabend
 




Gespannt lauschten die Vereinsmitglieder den Erklärungen im Hangar 2
 
 

Clubmitglied Fritz Hierzer, Leiter Winterdienst / SFG, erklärte alles rund um's Schneeräumen
 

Fritz Hierzer, Leiter des Winterdienstes am Salzburg Airport, berichtete über die Schneeräumung.

Dazu konnten die Fanclubmitglieder im Hangar 2 zwei neue Kehrblasgeräte besichtigen und im zweiten Teil des Abends berichtete Fritz Hierzer über Zahlen und allgemeine Aspekte der Schneeräumung. Sein Werdegang begann 1974 am Salzburg Airport, wie könnte es anders sein, bei der Schneeräumung. Er kann auf eine 25-jährige Erfahrung als Leiter des Winterdiensts zurückblicken.

Der Winterdienst hat die Aufgabe, trotz winterlicher Bedingungen, einen sicheren Flug und Abfertigungsbetrieb zu gewährleisten. Für die Räumung gibt es Prioritätsstufen. 1. Priorität genießen: Runway, Rollwege L, F, E, D,  Exit 3 oder 4, Apron, GAC und die Straße zum Tanklager.

Die Runway kann innerhalb von 18 Minuten mit einer 2 Weg-Räumung (einmal rauf, einmal runter) in voller Breite geräumt werden. Dazu werden 6 Räumgeräte eingesetzt. Die durch die Schneepflüge entstandenen Schneewälle werden von der Schneeschleuder weggefräst, da einerseits an den Rändern der Runway nur eine geringe Schneehöhe zugelassen ist und andererseits die Begrenzungsfeuer der Runway „freigeschaufelt“ werden müssen. Die an den Schneepflügen angehängten Kehrblasgeräte befreien die Runway von Schneeresten.

Für den Salzburg Airport wurden kürzlich 2 neue Großkehrblasgeräte RS 400 und ein kleineres RS 200 der norwegischen Firma Overaasen angeschafft.
Das RS 400 wird als Anhänger an einem LKW eingesetzt und hat eine Kehrbreite von 5,5 m. Der Besen, eine Walze mit Büscheln von Drahtbürsten, hat im Neuzustand einen Durchmesser von 1170 mm und kostet 3000 €. LKW und Kehrblasgerät sind eine Einheit und kosten 420 000 €. Die Bedienung wird von einem Mann bewerkstelligt. Die maximale Räumgeschwindigkeit beträgt 65 km/h.

Das kleinere Kehrblasgerät RS 200 wird hauptsächlich für das GAC eingesetzt. Der Besen ist nahezu ident mit dem Besen des RSC-400, die Kehrbreite beträgt 3,4 m. Die Einschulung auf beide Gerätetypen ist ident.

Die vielen Fragen der Mitglieder nach dem Vortrag zeugten vom großen Interesse zu diesem Thema. Sie wurden alle von Fritz Hierzer erschöpfend beantwortet. Da sich sein Arbeitsleben am Salzburg Airport bald dem Ende zuneigt, versprach Fritz Hierzer, vorher nochmals mit der Agenda „Anekdoten eines Schneeräumers“ vorbeizuschauen. Den Fanclub freut’s.

 

   
   
25. April 2008: Altenrhein Airshow abgesagt
   
Die Airshow in Althenrhein wurde durch die Organisatoren abgesagt. Somit findet auch der Clubausflug an den Bodensee nicht statt. Ein Ausweichziel ist in Ausarbeitung.
 
   
   
14. März 2008: Jahreshauptversammlung
 


Obmann P. Knoll dankt G. Sulzbacher für seinen fachkundigen Vortrag


Wahlleiter G. Macherhammer mit dem wiedergewählten Kassier K. Jezdik

Zuerst stand ein Vortrag unseres Vorstandsmitgliedes Gerhard Sulzbacher von der EBACE 2007 (European Business Aviation and Convention Exhibition) in Genf auf der Tagesordnung.

Unser Fachmann in Sachen Businessjets berichtete in beeindruckenden Bildern über die Highlights dieser Messe. Es waren etwa 100 Jets und Hubschrauber ausgestellt. Gerhard Sulzbacher zeigte uns die Flugzeuge nicht nur von außen, sondern gab uns auch einen Einblick in die luxuriösen Inneneinrichtungen und modernen Cockpits. Mit großer Sachkenntnis machte er uns auf Neuentwicklungen und interessante Details aufmerksam. Schöne Aufnahmen vom Rückflug in einem Red Bull Helikopter von Genf nach Salzburg rundeten den für alle interessanten Vortrag ab. Die Zuhörer geizten nicht mit Applaus.

Danach stand die Wahl des Vorstandes an:
Da keine schriftlichen Wahlvorschläge eingegangen sind, erfolgte eine offene Wahl per Handzeichen. Wahlleiter war Herr Günther Macherhammer. Peter KNOLL wurde als Obmann mit einer Enthaltung wieder gewählt. Max WEIDENHILLER wurde einstimmig als Obmannstellvertreter wieder gewählt.

Schriftführer Wilfried SALOMON, Kassier Karl JEZDIK, Konsulent Richard SCHANO, Archivar Gerhard SULZBACHER und Kommunikationstechniker Stephan WEIDENHILLER  wurden für ein Jahr wiederbestellt und komplettieren somit den Vorstand.     
 

   
   
 
21. Februar 2008: Neue Homepage online
 
Die erfolgreiche Homepage des FAN CLUB Salzburg Airport nahm sich Urlaub und erstrahlt jetzt im neuen Glanz.  Viel Spass auf den neu gestalteten Seiten mit vielen neuen Services und Inhalten.
 
   
   
18. Februar 2008: Clubabend Februar 2008
 

  

Als FAN-CLUB Mitglied bekommt man immer Informationen über den Mozartflughafen aus erster Hand: Im Februar berichtete Hr. Prok. Dipl.-Ing. Rudolf Lipold, Leiter Betrieb und Technik, über die neusten Entwicklungen am Salzburg Airport. Er stellte unter anderem die notwendigen Investitionen in die Sicherheit und den Betrieb, kommende Herausforderungen sowie Verbesserungen im Bereich des Passagierkomforts vor.

 

 

Obmann Peter Knoll bedankt sich bei Prok. DI Rudolf Lipold für den interessanten Vortrag
   
   
11. Jänner 2008: Clubabend Jänner 2008
 

 

Unter dem Motto „Wintereinsatz mit dem HELI 3“   hat uns der erfahrene Helikopterpilot Herr Michael BERKITSCH in einer Power Point Präsentation aus seiner täglichen Praxis berichtet. Eindrucksvoll schilderte er Bergrettungsaktionen nach Schiunfällen.   Die Besucher dieses Abends sahen in der Schilderung einer Rettungsaktion mit dem Bergeseil eine beachtliche Leistung. Aber der Hubschrauber kommt nicht nur bei Berg- und Schiunfällen zum Einsatz sondern hilft auch bei anderen Notfällen.

 

 

Hr. Berkitsch begeisterte mit seinen eindrucksvollen Berichten
   
   
21. Dezember 2007: Wintercharter Stammtisch im Panorama Market Place
 

 
Ab 22. Dezember ist wieder "Wintercharter - Zeit" am Salzburg Airport. Jeden Samstag ist im Panorama Market Place der letzte Tisch im Süden des Saals für die Fan Club Mitglieder zum "Fliegerschauen" reserviert. Auch die Spotter können sich hier gerne aufwärmen.
 

   
 
   
   
14. Dezember 2007: Dezember Clubabend

 

Der FAN CLUB Salzburg Airport lud auch diesen Monat zur traditionellen Weihnachtsfeier in die frisch umgebauten Räumlichkeiten der Airest. Neben dem Buffet gab es wieder ein attraktives Rahmenprogramm, das Gedichte, Weihnachtsgedanken und einen Jahresrückblick auf die Clubaktivitäten beinhaltete. Musikalisch wurde der Abend wieder von der Familienmusik Dürager gestaltet.

 


Obmann Peter Knoll bedankt sich bei der Airest für die gute Kooperation
im vergangenen Jahr.

 

Weihnachtliche Stimmung erzeugte die Familienmusik Dürager.

 

08. November 2007: November Clubabend
 

Der arabisch - persische Raum stand heuer im speziellen Blickpunkt des FAN CLUB Salzburg Airport. Im November berichtete Hr. Oberstleutnant Sützl über seine Tätigkeit am Tower von Kabul. Im Rahmen des ISAF - Einsatzes der UNO wurde er gebeten seine Erfahrung und sein Know How nach Afghanistan zu bringen und dort die Überwachung des Luftraums über der Hauptstadt des durch Kriege gebeutelten Landes zu unterstützen.

 

Neben einen profunden Einblick in die Arbeitsweise des Jobs als Controller zwischen militärischen und zivilen Bewegungen, wurden den Besuchern des Abends auch Informationen über Land und Leute gegeben. Vier Monate verbrachte Hr. Sützl in Afghanistan, der seine Homebase am Fliegerhorst Langenlebarn hat. Die Clubmitglieder bedankten sich für den tollen Vortrag mit einem tosenden Applaus.

 

Oberstleutnant Sützl referierte über seine 4-monatige Tätigkeit am Tower von Kabul

 

Clubobmann Peter Knoll bedankt sich im Namen aller Mitglieder für den tollen Vortrag

 

 

12. Oktober 2007: Oktober Clubabend
 

Ein besonderer Gast besuchte im Rahmen des Oktober Clubabends den Fan Club Salzburg Airport, der diesen Abend zusammen mit dem 1st Austria DC3 Dakota Club leitete: Der bis Juli 2007 als Flughafendirektor tätige Dir. Dipl.-Ing. Günther Auer besuchte die Vereine.

 

Als Altersgründen gab er seine Agenden Anfang Juli an den jetzigen Flughafendirektor Ing. Roland Hermann ab. Unter der Leitung von Hr. Dir. Auer wuchs der Flughafen zu einem leistungsfähigen Regionalflughafen, der aus der europäischen Flughafenlandschaft nicht mehr wegzudenken ist.

 

Im Rahmen seines Vortrages erzählte Hr. Dir. Auer humorvoll von seinem bewegten Werdegang: Vom an der Luftfahrt interessierten Buben über die Zeit als Segelflieger, Student, seiner Ausbildung am Flughafen Nürnberg sowie seiner Tätigkeit als Assistent des ehemaligen Flughafendirektors Spazier bis hin zum heutigen Tag. In seiner Dienstzeit am Flughafen hat Hr. Dir. Auer viele Fluggesellschaften, Flugzeuge und auch VIPs auf dem Vorfeld des Mozartflughafens begrüßen dürfen.

 

Der Fan Club Salzburg Airport wünscht Herrn Dir. Günther Auer nun einen schönen Ruhestand, viel Gesundheit und weiterhin viel Glück. Die Clubmitglieder würden sich über ein baldiges Wiedersehen sehr freuen.

 

Hr. Dir. Dipl.-Ing. Günther Auer zusammen mit dem Vorstand des Fan Club Salzburg Airport

 

Als Dank für seine langjährige  Unterstützung beider Vereine und seinem tollen Vortrag überreichten der

Fan Club Salzburg Airport und der 1st Austrian DC3 Dakota Club Herrn Dir. Auer ein Geschenk.


14. September 2007: September Clubabend

 

Der September Clubabend stand im Zeichen der Luftverkehrskontrolle. Herr Michael Wieser stellte in seinem Vortrag die neuesten Verfahren vor, die an österr. Flughäfen eingesetzt werden. Er erläuterte wie das neue RNAV - Verfahren in Innsbruck funktioniert und eingesetzt wird. Außerdem stellt Hr. Wieser mögliche Anwendungsmöglichkeiten für den Mozartflughafen dar. Im zweiten Teil seines Vortrages erläuterte er die Änderungen des Salzburger Luftraums und die Planungen für einen neuen Tower.

 

 

Obmann Peter Knoll (l) und Obmann - Stv. Maximilian Weidenhiller (r) dankten Hr. Wieser (mitte) für den technisch

interessanten Vortrag.

 

10. August 2007: August Clubabend
 

Der August Clubabend fand nicht wie gewohnt bei Airest am Flughafen stattfindet, sondern ausnahmsweise im neuen Lindbergh's Cafe der in Salzburg ansässigen Flugschule BFS - Business Flight Salzburg. Dort wurde der Verein von Hr. Lassnig empfangen.

 


Herr Lassnig von BFS

Die Flugschule bildet zur Zeit 150 Flugschüler aus, diese Zahl liegt an der Kapazitätsgrenze. Es werden Kurse für PPL (Privatpilotenlizenz) bis zur ATPL (Lizenz für Linienflugzeugführer) und PHPL/CHPL (Privat-/Berufslizenz für Helikopter) angeboten. Derzeit schulen 80% der Flugschüler auf Flächenflugzeuge, 20% auf dem Helikopter.BFS beschäftigt 15 Fixangestellte (Piloten und Verwaltung) und 32 Freelancer (Piloten für den Bedarfsfall).
Für Ausbildungszwecke auf der Fläche stehen 6 Cessna 150, 2 Cessna 172, 1 Piper Seneca, 1 Cessna Citation 501 und seit kurzem eine Dash8-102 zur Verfügung. Für die Hubschrauberschulung stehen 2 Robinson R22 und 1 Bell 206 Jet Ranger zur Verfügung.

Der gewerbliche Flugbetrieb firmiert unter dem Namen Austrojet und es stehen folgende Flugzeuge zur Verfügung: 1 Citation  CJ3, 1 Citation XLS, 1 Citation 501, 1 Dash8-100, 1 Bell Jet Ranger. Die Dash8 ist für den gewerblichen Flugbetrieb ideal, erkärte Herr Lassnig, da die Business Jets etwa 8 bis 10 Sitzplätze bieten und sich für etwas größere Gruppen (Vereine, Betriebe) nicht eignen. Die Kapazität von 37 Passagieren ist dafür idealer.
 

Beim Rundgang durch die modern ausgestatteten Räume fiel der Blick natürlich zuerst auf dem Flugsimulator. Er bietet eine 180 Grad Rundumsicht und sein Cockpit kann dem Layout diverser Flugzeuge angepasst werden. In ihm können alle Verfahren sowie Ausfälle trainiert werden.

 

 

Neuer Job, Herr Vogl? Ehrenmitglied Hermann Vogl trainiert schon mal, um seinen Namen alle Ehre zu machen.

 
13. Juli 2007: Juli Clubabend


Dieses Mal stand ein wirtschaftsgeographisches Thema auf der Tagesordnung des Clubabends. Vorstandsmitglied Stephan Weidenhiller stellte die Flughäfen der Vereinigten Arabischen Emirate vor. Handel und Transport haben in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) schon eine lange Tradition. Mit dem Fund von Erdöl wuchs die Bedeutung der Luftfahrt in der Region sprunghaft an, da Transportkapazitäten geschaffen werden mussten, um Güter von und in die Golfregion zu schaffen. Inzwischen sind die VAE aber keineswegs nur noch Ausgangs- und Endpunkt der transportierten Güter und Personen, sondern sie haben sich auch zu einem Drehkreuz zwischen Asien und Europa entwickelt. Seit den 1970er Jahren werden massive Investitionen im Transportsektor getätigt, die in den letzten Jahren sogar noch zunehmen. Neben normalen Ausbau- und Erweiterungsprojekten wird auch in Prestigeobjekte unvorstellbaren Ausmaßes investiert.
Im Zuge des Vortrages wurde die Bedeutung der Flughäfen der VAE dargestellt werden. Dazu wurde nach einem allgemeinen Überblick über Lage und Geschichte auf wichtige Flughäfen der VAE näher eingegangen. Die Flughäfen der Vereinigten Arabischen Emirate haben sich meist jeweils auf ein Segment spezialisiert, dazu wurde jeweils an den Beispielen Abu Dhabi, Dubai und Sharjah näher betrachtet.

 

Unter den knapp 80 anwesenden Mitgliedern entstand nach dem Vortrag eine rege  Diskussion über die

Entwicklung der Vereinigten Arabischen Emirate
 

Obmann Peter Knoll mit dem Vortragenden Stephan Weidenhiller, der sich im Rahmen seines BWL- Studiums

am Institut für Wirtschaftsgeographie der LMU München einen Einblick in die Luftfahrt am Persischen Golf

verschaffte. 


08. Juni 2007: Juni Clubabend
 

Von einer Fernsehsendung inspiriert, ließ unser Clubmitglied Ernst Hillebrand die Idee in die Südsee zu reisen nicht mehr los. Mit viel Eigeninitiative und Engagement erfüllte es sich diesen Traum und ließ uns an diesem Clubabend daran teilnehmen. Mit Hilfe einer Power Point Präsentation erzählte er uns von seinen Erlebnissen auf einer faszinierenden Reise per Flugzeug, Schiff, Jeep und Fahrrad.

Mehr über Polynesien können Sie unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Polynesien und http://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sisch-Polynesien nachlesen.


Der Louis Antione de Bougainville des Fan Clubs, Ernst Hillebrand (rechts), zusammen mit Obmann Peter Knoll


11. Mai 2007: Mai Clubabend

Im Rahmen des Mai Clubabends am 11. Mai hat Anton Brunnauer, Key Account Manager SWISS & Lufthansa für Salzburg und Vorarlberg, über die Wiederaufnahme der Verbindung zwischen Salzburg und Zürich durch Cirrus Airlines in Zusammenarbeit mit SWISS berichtet. Ab 04. Juni wird Salzburg wieder 3mal täglich an den Hub an der Limat angeschlossen.  Neben den Fakten zur neuen Verbindung hatte Neoclubmitglied Brunnauer auch viele SWISS News im Gepäck. Er referierte über die längste Lounge-Bar der Welt, den Business-Jet Service nach Newark und die Synergien zwischen Lufthansa und SWISS.

Nicht aus Tirol, sondern direkt vom Matterhorn brachte Anton Brunnauer die frohe Kunde:

Ab 04. Juni gibt's wieder 3mal täglich Salzburg - Zürich mit SWISS

 

Obmann Peter Knoll wünscht im Namen des ganzen FAN-CLUB alles Gute, viele Passagiere und wenig
Verspätungen für die neue Verbindung. Die Mitglieder werden die Verbindung sicherlich fleißig benutzen!


13. April 2007:  Clubabend im Hangar 7


Wohl keine Location am Flughafen Salzburg könnte exklusiver für einen Clubabend  sein, als der weltbekannte Hangar 7. Von Architekten weltweit als eines der herausragenden Gebäude an Flughäfen gerühmt, ist er Heimat der privaten Flugzeugflotte der Flying Bulls. Die Mitglieder bekamen die Chance hinter die Kulissen des Betriebs zu blicken. Neben einer Einführung in das komplexe System der Hangarorganisation stand auch ein Besuch des gegenüberliegenden Hangar 8 auf dem Programm. Im Hangar 8 werden die Flugzeuge gewartet und in ihrem flugfähigen Zustand erhalten. 

 

Prunkstück des Hangar 7: Die DC-6B N996DM

 


Auf dem Vorfeld vor dem Hangar 7


Vor der technischen Basis, dem Hangar 8


Innenansicht des wohl schönsten Hangars der Welt


Sonnenuntergang am Hangar 7


Nächtliche Ankunft der Flying Bulls B-25

09. März 2007:  Jahreshauptversammlung

                       
Der Clubabend am 09. März 2007 stand im Zeichen der Jahreshauptversammlung.

Zu Beginn des Abends war Herr Ing. Hermann Jell vom Magistrat Salzburg zu Gast und referierte  über die aktuelle Situation des Fluglärms mit Zahlen, Daten und Fakten in einer Power Point Präsentation. Hier erhielten die Clubmitglieder aus erster Hand sachliche Informationen, die sonst zur Zeit in den Medien mit viel Emotionen geführt werden.


Obmann Knoll bedankte sich bei Hr. Ing. Jell für seine Ausführungen

Bei der anschließenden Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand entlastet und neu gewählt. Bestätigt im Amt wurden der Obmann Peter Knoll, Obmannstellvertreter Maximilian Weidenhiller, Archivar Gerhard Sulzbacher und der Konsulent Richard Schano. Neu gewählt wurden der Kassier Karl Jezdik, der Schriftführer Wilfried Salomon und der Vorstand für IT & Kommunikation Stephan Weidenhiller. Zu den Rechnungsprüfern wurden Luise Hegenbart und Gerhard Wieninger ernannt.


Ingrid Senoner stand nicht mehr als Kassiererin zur Verfügung. Obmann Knoll bedankte sich mit einem TUIfly
Fluggutschein für ihr jahrelanges Engagement.


09. Februar 2007:  Februar Clubabend:

                                20 JAHRE FAN-CLUB SALZBURG AIRPORT

 

Ein besonderes Jubiläum wurde gefeiert: 20 Jahre Fan-Club Salzburg Airport. In einem "Fest für die Luftfahrt in Salzburg" konnten alle Clubmitglieder einen besonderen Abend erleben. Flughafen Direktor, DI Günther Auer, und Aufsichtsratsvorsitzender-Stv., Anton Bucek, betonten in ihren Grußworten die Wichtigkeit des Vereins für den Flughafen und bedankten sich für die vielfältige Unterstützung. Auch der Vorstand des Vereins unterstrich die hervorragende Zusammenarbeit des Vereins mit seiner aviatischen Heimat. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit wird immer integraler Teil der Verbindung zwischen Flughafen und Fan-Club sein. Nun sollen aber einige Bilder diesen unvergesslichen Abend nochmals Revue passieren lassen:
 

Vereinsgründer und 1. Obmann, Karl Spindler, und Geschäftsführer des Salzburger Flughafen, DI Günther Auer

 

Die Obmänner des Fan Clubs mit der von G. Macherhammer gestiftete Geburtstagstorte.

 

Clubkonsulent und Leiter der Unternehmenskommunikation der Salzburger Flughafen GmbH, Richard Schano,

mit Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender-Stv., Anton Bucek.

 

Die glücklichen Gewinner der Jubiläumsverlosung

 

Die Band sorgte für beste Unterhaltung

 
12
. Januar 2007: Januar-Clubabend

Hubschrauberpilot Cpt. Bernd Hoch vom ÖAMTC Stützpunkt Salzburg schilderte die Abwicklung von Rettungseinsätzen mit dem Hubschrauber Christophorus 6. Vom Eingang des Notrufs, Eintreffen am Unfallort, notärztliche Erstversorgung bis hin zur Übergabe des Patienten im Krankenhaus und Rückflug zum Stützpunkt fordert solch ein Einsatz genaue Koordination und gute Zusammenarbeit zwischen Pilot, Notarzt und Rettungssanitätern.

Eindrucksvoll erzählte Hr. Hoch von seinen Erlebnissen, wie zum Beispiel einem Flug zu einem schweren Verkehrsunfall oder einer Bergrettung in den Alpen. Besonderes Können des Piloten fordert eine Bergung mit der Seilwinde, wenn sich der Bergretter an einem meterlangen Seil unter dem Hubschrauber befindet und den Verletzten bergen und aufnehmen muss.


Herr Cpt. Hoch und Obmann Peter Knoll nach dem eindrucksvollen Vortrag.